Snap Specs: Kann diese 2.000-Euro-Brille das Handy ablösen?
Snap wagt einen neuen Versuch auf dem Markt für Wearables und präsentiert seine autarken AR-Brillen namens Specs. Für rund 2200 US-Dollar (etwa 1906 Euro) bietet das Headset jetzt viele neue KI-Funktionen und räumliches Tracking ohne Kabel.
Im Gegensatz zu diversen Konkurrenzprodukten benötigen die neuen Brillen keine zwingende Verbindung zum Smartphone. Die gesamte Rechenleistung ist direkt in dem 132 Gramm schweren Gehäuse verbaut. Ein Sichtfeld von 51 Grad ermöglicht das Betrachten von virtuellen Monitoren oder Navigationseinblendungen und das System nutzt zwei Kameras für eine Handsteuerung, mit der Anwender durch Menüs navigieren. Die digitalen Fenster passen sich zudem an die physische Umgebung an.
Dreh- und Angelpunkt ist "Specs Intelligence". Snaps vorausschauende KI verknüpft persönliche Produktivitäts-Apps, um den Tagesablauf proaktiv zu begleiten: Von automatischen Briefings vor Kundenterminen über das Tracking von Fristen und Reiseplänen bis hin zu kontextuellen AR-Einblendungen agiert das System ohne ständige Nutzeraufforderung - so zumindest die Theorie.
Auch für Unternehmen sieht Snap großes Potenzial. Statt sich nur auf klassische Büroarbeitsplätze zu beschränken, zielt der Hersteller vor allem auf Umgebungen ab, in denen die Hände frei bleiben müssen - etwa in Fabriken, im Außendienst oder im Einzelhandel. Durch Kooperationen mit Partnern wie Salesforce, Amazon Web Services (AWS) und Nvidia sollen entsprechende AR-Anwendungen und Arbeitsabläufe direkt in das Sichtfeld der Beschäftigten wandern.
Während ein Verkaufsstart in Frankreich bereits geplant ist, hat Snap für Deutschland aktuell noch keine Veröffentlichung angekündigt.
Ein Schwachpunkt ist der Akku der Brille (via Engadget). Bei intensiver Nutzung von Streaming-Diensten wie HBO Max oder Spotify erwärmen sich die Bügel schnell. Für längere Einsätze abseits von WLAN-Netzwerken bietet Snap eine separate Ladehülle mit Mobilfunkverbindung an. Das Zubehör treibt den Gesamtpreis des Pakets aber auf fast 2400 US-Dollar (etwa 2079 Euro).
Findet ihr den Preis für eine autarke AR-Brille gerechtfertigt? Teilt uns eure Meinung zu den neuen Specs in den Kommentaren mit!
Siehe auch:
Snap wagt Neustart mit neuer AR-Hardware
Mit der Augmented-Reality-Brille Specs unternimmt Snap im Herbst einen weiteren Versuch, die rund 2200 US-Dollar (etwa 1906 Euro) teure Hardware auf dem Markt zu etablieren. Die autarken Datenbrillen integrieren digitale Inhalte in die reale Welt und richten sich vor allem an Technikbegeisterte mit dem nötigen Kleingeld. Die erste Ankündigung im Sommer ging zuvor mit viel Kritik einher.Im Gegensatz zu diversen Konkurrenzprodukten benötigen die neuen Brillen keine zwingende Verbindung zum Smartphone. Die gesamte Rechenleistung ist direkt in dem 132 Gramm schweren Gehäuse verbaut. Ein Sichtfeld von 51 Grad ermöglicht das Betrachten von virtuellen Monitoren oder Navigationseinblendungen und das System nutzt zwei Kameras für eine Handsteuerung, mit der Anwender durch Menüs navigieren. Die digitalen Fenster passen sich zudem an die physische Umgebung an.
Hey SPECS, zeig mir einen Tag im Leben - Offizieller Trailer
Dreh- und Angelpunkt ist "Specs Intelligence". Snaps vorausschauende KI verknüpft persönliche Produktivitäts-Apps, um den Tagesablauf proaktiv zu begleiten: Von automatischen Briefings vor Kundenterminen über das Tracking von Fristen und Reiseplänen bis hin zu kontextuellen AR-Einblendungen agiert das System ohne ständige Nutzeraufforderung - so zumindest die Theorie.
Auch für Unternehmen sieht Snap großes Potenzial. Statt sich nur auf klassische Büroarbeitsplätze zu beschränken, zielt der Hersteller vor allem auf Umgebungen ab, in denen die Hände frei bleiben müssen - etwa in Fabriken, im Außendienst oder im Einzelhandel. Durch Kooperationen mit Partnern wie Salesforce, Amazon Web Services (AWS) und Nvidia sollen entsprechende AR-Anwendungen und Arbeitsabläufe direkt in das Sichtfeld der Beschäftigten wandern.
Während ein Verkaufsstart in Frankreich bereits geplant ist, hat Snap für Deutschland aktuell noch keine Veröffentlichung angekündigt.
Datenschutz und hohe Anschaffungskosten
Um Bedenken beim Datenschutz auszuräumen, verzichtet die Brille laut Hersteller auf Gesichtserkennung. Zudem leuchtet eine externe LED auf, sobald Träger Fotos oder Videos aufzeichnen. Persönliche Daten aus verbundenen Konten sollen nicht für das Training von Sprachmodellen verwendet werden und die Verarbeitung der Informationen findet teilweise lokal auf dem Gerät statt, um die Sicherheit zu erhöhen.Ein Schwachpunkt ist der Akku der Brille (via Engadget). Bei intensiver Nutzung von Streaming-Diensten wie HBO Max oder Spotify erwärmen sich die Bügel schnell. Für längere Einsätze abseits von WLAN-Netzwerken bietet Snap eine separate Ladehülle mit Mobilfunkverbindung an. Das Zubehör treibt den Gesamtpreis des Pakets aber auf fast 2400 US-Dollar (etwa 2079 Euro).
Findet ihr den Preis für eine autarke AR-Brille gerechtfertigt? Teilt uns eure Meinung zu den neuen Specs in den Kommentaren mit!
Zusammenfassung
- Snap bringt im Herbst die neue autarke AR-Brille Specs auf den Markt
- Das 132 Gramm schwere Modell funktioniert komplett ohne Smartphone
- Eine integrierte KI unterstützt Anwender proaktiv bei Arbeitsabläufen
- Die Brille zielt auch auf den Einsatz in Fabriken und im Handel ab
- Zum Schutz der Privatsphäre verzichtet Snap ganz auf Gesichtserkennung
- Mit rund 2200 US-Dollar Anschaffungskosten ist das Gerät sehr teuer
Siehe auch:
- Smart Glasses: Apple testet derzeit vier Designs für smarte Brillen
- Golfer nutzen VR-Brillen, um sich auf Beleidigungen vorzubereiten
- Amazon-Projekt "Jayhawk": Erste smarte Alexa-Brille kommt Ende 2026
- Hypernova: Metas neue Smart-Brille soll günstiger werden als erwartet
- Schluss mit realer Werbung: Entwickler baut Adblocker für AR-Brillen
Thema:
Apple Watch Series 9 im Preisvergleich
Videos zum Thema Wearables
- Birdfy Feeder 2 Pro im Test: Smarter Vogel-Fütterer meldet Besucher
- Ein Jahr Liquid Glass: Was bleibt von Apples kritisierter UI-Optik?
- RingConn Gen 3: Smarter Ring mit vielfältigen Funktionen im Test
- Xgimi MemoMind One: Neue AR-Brille mit klarem Bild und ohne Kamera
- Super Bowl 2026: Oakley Meta-Brillen halten epische Sportmomente fest
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Forscher fördern Überraschendes zum Ursprung der Erde zutage
- Freenet-Deal: iPhone 18 Pro + Vodafone Unlimited-Flat zum Sparpreis
- Solarmodul-Preise aus China weiter gefallen - mit weltweiten Folgen
- Snap Specs: Kann diese 2.000-Euro-Brille das Handy ablösen?
- Denuvo: Klage in den USA soll anonymen PC-Hacker enttarnen
- Reaktion auf Spanner-Image: Meta bringt Smart Glasses ohne Kamera
- GTA 6: Spotify-Plakate sorgen für wilde Theorien in der Community
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen