Reaktion auf Spanner-Image:
Meta bringt Smart Glasses ohne Kamera
Meta reagiert auf das schlechte Image, das seinen Smart Glasses inzwischen anhängt: Das Unternehmen soll den Start eines neuen Modells vorbereiten, in dem keine Kamera eingebaut ist. Das berichtet das US-Magazin The Information.
Der Verzicht auf die Kamera soll nicht nur die Probleme mit übergriffigen Nutzern reduzieren, sondern auch ein schlankeres Design ermöglichen. Die Bügel der Brille würden so näher an herkömmliche Brillenfassungen heranreichen. Geplant sind dem Bericht zufolge zunächst zwei Varianten mit den Bezeichnungen Clubmaster und Burbank.
Für Meta kommt die mögliche Vorstellung zu einem Zeitpunkt, an dem die bisherigen Smart Glasses mit erheblichen Datenschutzbedenken konfrontiert sind. Die gemeinsam mit Ray-Ban entwickelten Brillen sind zwar erfolgreich, ihre integrierte Kamera hat jedoch wiederholt Kritik ausgelöst. Denn die Geräte wurden immer wieder genutzt, um andere Personen heimlich zu filmen. Teilweise dienten solche Aufnahmen gezielt dazu, Aufmerksamkeit in sozialen Netzwerken zu erzeugen. Die Brillen wurden deshalb unter anderem aus Gerichtssälen in New York und aus der größten Pub-Kette Großbritanniens verbannt.
Meta hat auf dieses Problem bereits reagiert und die Brillen mit einer LED ausgestattet, die während einer Aufnahme leuchtet. Wird die Anzeige manipuliert, soll die Kamera nach Angaben des Unternehmens nicht mehr funktionieren. Es gibt jedoch immer wieder Versuche, Aufnahmen möglich zu machen, ohne dass die LED leuchtet. Dadurch ist die Kamera zunehmend zum Problem für die Akzeptanz der Produktklasse geworden.
Neben Luna soll Meta auf der Connect-Konferenz außerdem eine neue Augmented-Reality-Brille mit dem Codenamen Phoenix zeigen. Sie soll virtuelle Arbeitsbereiche oder eine große virtuelle Kinoleinwand in die reale Umgebung einblenden können. Die Markteinführung dieses Modells ist dem Bericht zufolge erst für 2027 vorgesehen.
Siehe auch:
Zwei Modelle geplant
Die neue Datenbrille könnte bereits auf der kommenden Entwicklerkonferenz Connect vorgestellt werden. Das unter dem Codenamen "Luna" entwickelte Modell soll stattdessen sechs Mikrofone, Lautsprecher und Funktionen für die Sprachsteuerung von Meta AI sowie des neuen KI-Agenten Muse bieten. Die Auslieferung könnte bereits im Oktober beginnen, hieß es.Der Verzicht auf die Kamera soll nicht nur die Probleme mit übergriffigen Nutzern reduzieren, sondern auch ein schlankeres Design ermöglichen. Die Bügel der Brille würden so näher an herkömmliche Brillenfassungen heranreichen. Geplant sind dem Bericht zufolge zunächst zwei Varianten mit den Bezeichnungen Clubmaster und Burbank.
Für Meta kommt die mögliche Vorstellung zu einem Zeitpunkt, an dem die bisherigen Smart Glasses mit erheblichen Datenschutzbedenken konfrontiert sind. Die gemeinsam mit Ray-Ban entwickelten Brillen sind zwar erfolgreich, ihre integrierte Kamera hat jedoch wiederholt Kritik ausgelöst. Denn die Geräte wurden immer wieder genutzt, um andere Personen heimlich zu filmen. Teilweise dienten solche Aufnahmen gezielt dazu, Aufmerksamkeit in sozialen Netzwerken zu erzeugen. Die Brillen wurden deshalb unter anderem aus Gerichtssälen in New York und aus der größten Pub-Kette Großbritanniens verbannt.
Meta hat auf dieses Problem bereits reagiert und die Brillen mit einer LED ausgestattet, die während einer Aufnahme leuchtet. Wird die Anzeige manipuliert, soll die Kamera nach Angaben des Unternehmens nicht mehr funktionieren. Es gibt jedoch immer wieder Versuche, Aufnahmen möglich zu machen, ohne dass die LED leuchtet. Dadurch ist die Kamera zunehmend zum Problem für die Akzeptanz der Produktklasse geworden.
Auch eine neue AR-Brille
Ob eine kamerafreie Variante die Datenschutzdebatte vollständig entschärfen kann, ist allerdings offen. Luna soll zwar keine Bilder aufnehmen können, dafür aber über sechs Mikrofone verfügen. Die Kombination aus permanent aktiver Audio-Hardware und einer unauffälligen, herkömmlicheren Brillenform könnte ebenfalls Fragen zum Schutz der Privatsphäre aufwerfen.Neben Luna soll Meta auf der Connect-Konferenz außerdem eine neue Augmented-Reality-Brille mit dem Codenamen Phoenix zeigen. Sie soll virtuelle Arbeitsbereiche oder eine große virtuelle Kinoleinwand in die reale Umgebung einblenden können. Die Markteinführung dieses Modells ist dem Bericht zufolge erst für 2027 vorgesehen.
Zusammenfassung
- Meta plant neue Datenbrille namens Luna ganz ohne integrierte Kamera
- Das neue Modell setzt auf Lautsprecher und sechs Mikrofone für KI-Audio
- Der Kameraverzicht sorgt für ein schlankeres Design klassischer Brillen
- Bisherige Kameramodelle sorgten für große Kritik beim Datenschutz
- Permanente Mikrofone könnten dennoch Bedenken zur Privatsphäre wecken
- Zusätzlich ist eine echte AR-Brille mit Codenamen Phoenix für 2027 geplant
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