Tim Cook: Neue Apple-Produktklasse kommt 2014
In der Produktpalette des Computer-Konzerns Apple wird in diesem Jahr mindestens eine neue Kategorie auftauchen. Das sagte Konzernchef Tim Cook gegenüber der Wirtschaftszeitung Wall Street Journal.
"Es wird neue Kategorien geben. Wir sind noch nicht bereit, über sie zu sprechen, aber wir arbeiten an großartigen Dingen", erklärte der Manager. Er stellte klar, dass es hier nicht um eine Weiterentwicklung eines bereits in irgendeiner Form bestehenden Apple-Produkts ginge. Jeder "vernünftige" Mensch würde darin eine neue Produktklasse sehen, so Cook.
Zuletzt hatte Apple nicht mehr mit den hohen Erwartungen hinsichtlich seiner geschäftlichen Entwicklung mithalten können. Einen der Gründe dafür sehen Branchenbeobachter darin, dass das Unternehmen seit einiger Zeit nicht mehr in einem neuen Produktbereich aktiv geworden ist und diesen entscheidend prägte, wie es zuvor beim iPhone und dem iPad der Fall war.
Aktuell ist noch unklar, in welche Richtung der Konzern weitergehen wird. Am wahrscheinlichsten ist die Veröffentlichung einer eigenen Smartwatch. Betrachtet man sich die Entwicklung dieses Marktes bisher, ist allerdings fraglich, ob ein solches Gerät entscheidenden Einfluss auf die kommenden Bilanzen Apples haben kann. Hier besteht nun entweder die Möglichkeit, dass das Unternehmen die ganze Produktklasse entscheidend weiterentwickeln kann, oder aber noch einen anderen Bereich anpeilt. Insbesondere die Gerüchte um einen weitergehenden Vorstoß Apples ins Fernsehgeschäft flauen hier seit langer Zeit nicht so recht ab.
Als Zeichen für das Vertrauen in das, was die Apple-Ingenieure derzeit hinter verschlossenen Türen entwickeln, soll allerdings der aktuelle Aktienrückkauf gewertet werden. Als der Aktienkurs nach der Bekanntgabe der letzten Quartalszahlen erst einmal nach unten ging, reagierte Apple schnell und aggressiv: Kurzerhand kaufte man eigene Wertpapiere im Wert von 14 Milliarden Dollar auf. Über die letzten zwölf Monate hinweg investierte Apple sogar 40 Milliarden Dollar in Aktienrückkäufe.
"Das zeigt, dass wir auf Apple setzen. Es zeigt, dass wir überzeugt von dem sind, was wir tun und was wir vorhaben", sagte Cook. "Wir sagen das nicht nur, sondern zeigen es mit unseren Taten." Durch die Käufe will sich Apple auch besser in die Lage versetzen, auf aktuelle Entwicklungen an der Börse reagieren zu können - denn Aktien sind meist die entscheidende Währung bei Übernahmen.
Hier hat Apple in seiner ganzen Geschichte zwar noch nie in größerem Maße zugeschlagen. So war noch keine einzige Akquisition teurer als eine Milliarde Dollar - auch nicht bei den 21 Firmen, die der Konzern in den letzten 15 Monaten schluckte. Doch dies, so Cook, sei kein Dogma und man könne durchaus auch einen größeren Kauf stemmen, wenn eine Übernahme sinnvoll erschiene. "Wir haben uns große Firmen angesehen", sagte der Apple-Chef. "Wir haben kein Problem damit, einen zehnstelligen Betrag für das richtige Unternehmen auszugeben, wenn dies langfristig im besten Interesse Apples wäre."
Zuletzt hatte Apple nicht mehr mit den hohen Erwartungen hinsichtlich seiner geschäftlichen Entwicklung mithalten können. Einen der Gründe dafür sehen Branchenbeobachter darin, dass das Unternehmen seit einiger Zeit nicht mehr in einem neuen Produktbereich aktiv geworden ist und diesen entscheidend prägte, wie es zuvor beim iPhone und dem iPad der Fall war.
Aktuell ist noch unklar, in welche Richtung der Konzern weitergehen wird. Am wahrscheinlichsten ist die Veröffentlichung einer eigenen Smartwatch. Betrachtet man sich die Entwicklung dieses Marktes bisher, ist allerdings fraglich, ob ein solches Gerät entscheidenden Einfluss auf die kommenden Bilanzen Apples haben kann. Hier besteht nun entweder die Möglichkeit, dass das Unternehmen die ganze Produktklasse entscheidend weiterentwickeln kann, oder aber noch einen anderen Bereich anpeilt. Insbesondere die Gerüchte um einen weitergehenden Vorstoß Apples ins Fernsehgeschäft flauen hier seit langer Zeit nicht so recht ab.
Als Zeichen für das Vertrauen in das, was die Apple-Ingenieure derzeit hinter verschlossenen Türen entwickeln, soll allerdings der aktuelle Aktienrückkauf gewertet werden. Als der Aktienkurs nach der Bekanntgabe der letzten Quartalszahlen erst einmal nach unten ging, reagierte Apple schnell und aggressiv: Kurzerhand kaufte man eigene Wertpapiere im Wert von 14 Milliarden Dollar auf. Über die letzten zwölf Monate hinweg investierte Apple sogar 40 Milliarden Dollar in Aktienrückkäufe.
"Das zeigt, dass wir auf Apple setzen. Es zeigt, dass wir überzeugt von dem sind, was wir tun und was wir vorhaben", sagte Cook. "Wir sagen das nicht nur, sondern zeigen es mit unseren Taten." Durch die Käufe will sich Apple auch besser in die Lage versetzen, auf aktuelle Entwicklungen an der Börse reagieren zu können - denn Aktien sind meist die entscheidende Währung bei Übernahmen.
Hier hat Apple in seiner ganzen Geschichte zwar noch nie in größerem Maße zugeschlagen. So war noch keine einzige Akquisition teurer als eine Milliarde Dollar - auch nicht bei den 21 Firmen, die der Konzern in den letzten 15 Monaten schluckte. Doch dies, so Cook, sei kein Dogma und man könne durchaus auch einen größeren Kauf stemmen, wenn eine Übernahme sinnvoll erschiene. "Wir haben uns große Firmen angesehen", sagte der Apple-Chef. "Wir haben kein Problem damit, einen zehnstelligen Betrag für das richtige Unternehmen auszugeben, wenn dies langfristig im besten Interesse Apples wäre."
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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