Sponsoring: Samsung will keine iPhones in Sotschi
Als Sponsor der Olympischen Winterspiele im russischen Sotschi will der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung dafür sorgen, dass möglichst keine Konkurrenzprodukte prominent auf den Fernsehbildern auftauchen.
Update (19:30 Uhr): Samsung hat inzwischen eine Stellungnahme veröffentlicht, in der man ausdrücklich dementiert, dass das Unternehmen Einfluss auf die vom IOC im Rahmen der kommerziellen Vermarktung der Winterspiele ausgesprochenen Richtlinien hat. /Update
Dafür setzt das Unternehmen auf das altbewährte Modell "Zuckerbrot und Peitsche". So zeigt sich Samsung gegenüber den teilnehmenden Sportlern spendabel: Jeder Athlet soll bei seiner Anreise ein Galaxy Note 3 als Geschenk erhalten. So könnte der Hersteller erst einmal darauf hoffen, dass die Sportler von dem Produkt begeistert sind und gleich nur noch dieses einsetzen.
Ein so bedingungsloses Vertrauen in seine Geräte hat man aber wohl nicht einmal bei Samsung. Deshalb hat der Sponsor dafür gesorgt, dass in den Verhaltensrichtlinien für die Teilnehmer der Olympischen Spiele eine Klausel enthalten ist, mit der Konkurrenzprodukte aus der Medienwahrnehmung herausgehalten werden sollen.
Wenn die Athleten beispielsweise zur Eröffnungsfeier einlaufen, können sie diesen bewegenden Moment zwar durchaus auch mit dem eigenen iPhone festhalten - das Logo des Samsung-Wettbewerbers muss dann aber so abgeklebt sein, dass es nicht erkennbar ist. Berichte über diese Klausel gerieten über die Schweizer Abordnung an die Öffentlichkeit.
Ansonsten wird sich zeigen müssen, wie während der weiteren Zeit mit dem Thema umgegangen wird. Denn bei den Olympischen Spielen nehmen in der Mehrzahl nicht gerade Sportler teil, bei denen die Zusammenarbeit mit Werbepartnern, die stets auch mit bestimmten Regeln verbunden ist, zum Alltag gehört.
Doch selbst auf Profis ist nicht unbedingt Verlass, wie Samsung schon selbst erleben musste. So hatte vor einiger Zeit der Tennis-Spieler David Ferrer auf Twitter über seinen Umgang mit dem Smartphone Galaxy S4 berichtet - allerdings wies der Tweet ein iPhone als Quelle der Nachricht aus.
Dafür setzt das Unternehmen auf das altbewährte Modell "Zuckerbrot und Peitsche". So zeigt sich Samsung gegenüber den teilnehmenden Sportlern spendabel: Jeder Athlet soll bei seiner Anreise ein Galaxy Note 3 als Geschenk erhalten. So könnte der Hersteller erst einmal darauf hoffen, dass die Sportler von dem Produkt begeistert sind und gleich nur noch dieses einsetzen.
Ein so bedingungsloses Vertrauen in seine Geräte hat man aber wohl nicht einmal bei Samsung. Deshalb hat der Sponsor dafür gesorgt, dass in den Verhaltensrichtlinien für die Teilnehmer der Olympischen Spiele eine Klausel enthalten ist, mit der Konkurrenzprodukte aus der Medienwahrnehmung herausgehalten werden sollen.
Wenn die Athleten beispielsweise zur Eröffnungsfeier einlaufen, können sie diesen bewegenden Moment zwar durchaus auch mit dem eigenen iPhone festhalten - das Logo des Samsung-Wettbewerbers muss dann aber so abgeklebt sein, dass es nicht erkennbar ist. Berichte über diese Klausel gerieten über die Schweizer Abordnung an die Öffentlichkeit.
Ansonsten wird sich zeigen müssen, wie während der weiteren Zeit mit dem Thema umgegangen wird. Denn bei den Olympischen Spielen nehmen in der Mehrzahl nicht gerade Sportler teil, bei denen die Zusammenarbeit mit Werbepartnern, die stets auch mit bestimmten Regeln verbunden ist, zum Alltag gehört.
Doch selbst auf Profis ist nicht unbedingt Verlass, wie Samsung schon selbst erleben musste. So hatte vor einiger Zeit der Tennis-Spieler David Ferrer auf Twitter über seinen Umgang mit dem Smartphone Galaxy S4 berichtet - allerdings wies der Tweet ein iPhone als Quelle der Nachricht aus.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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