Prince verklagt einige seiner Fans auf Millionen
Der Popstar Prince geht mit Anschuldigungen, die möglicherweise nicht einmal einen Strafbestand erfüllen, gegen einige seiner Fans vor und verlangt von diesen Millionen-Zahlungen.
Der Musiker hat bei einem kalifornischen Gericht Klage gegen 22 verschiedene Personen eingereicht. Lediglich zwei von ihnen werden in den Unterlagen namentlich benannt, bei den übrigen erfolgte eine Anzeige gegen Unbekannt, da sie lediglich mit einem Pseudonym zu erkennen waren. Von jedem Betroffenen fordert Prince dabei Schadensersatz in Höhe von einer Million Dollar ein, berichtete das Magazin TorrentFreak.
Beanstandet wird dabei, dass die fraglichen Nutzer in ihren Facebook-Profilen oder in Blogs Links hinterließen, die zu nicht autorisierten Live-Aufnahmen seiner Konzerte führen. Obwohl sie das Material selbst gar nicht anbieten, werden ihnen nun "massive Urheberrechtsverletzungen und Bootlegging" vorgeworfen. Die Klagen seien in den entsprechenden Fällen erfolgt, weil es sich nicht um einzelne Links handelte, sondern die Nutzer teilweise hunderte Links zu Filesharing-Plattformen verbreitet hatten.
In verschiedenen Fällen konnten die Anwälte von Prince bereits für eine Löschung der Links sorgen. Dies war beispielsweise der Fall, wenn sie in Blogs angeboten wurden, die zu Googles Dienst Blogger gehören. In diesem Fall war das Unternehmen für die Entfernung zuständig.
Allerdings werden mit den Klagen wohl ausgerechnet einige der treuesten Fans des Musikers angegriffen. So handelte es sich bei verschiedenen betroffenen Blogs erkennbar um Fanpages, hieß es. Und auch die Pseudonyme der nicht namentlich bekannten Angeklagten orientieren sich zu einem guten Teil am musikalischen Schaffen des Musikers.
Während viele Künstler schon seit einiger Zeit relativ entspannt mit dem Treiben ihrer Fans im Netz umgehen, da sie hier durchaus auch einen Bestandteil ihres Marketings sehen, ist Prince schon seit Jahren dafür bekannt, schnell die Anwälte loszuschicken. Allerdings handelte es sich in vielen Fällen auch um Warnschüsse und die Klagen wurden nach einiger Zeit schlicht fallengelassen.
Beanstandet wird dabei, dass die fraglichen Nutzer in ihren Facebook-Profilen oder in Blogs Links hinterließen, die zu nicht autorisierten Live-Aufnahmen seiner Konzerte führen. Obwohl sie das Material selbst gar nicht anbieten, werden ihnen nun "massive Urheberrechtsverletzungen und Bootlegging" vorgeworfen. Die Klagen seien in den entsprechenden Fällen erfolgt, weil es sich nicht um einzelne Links handelte, sondern die Nutzer teilweise hunderte Links zu Filesharing-Plattformen verbreitet hatten.
In verschiedenen Fällen konnten die Anwälte von Prince bereits für eine Löschung der Links sorgen. Dies war beispielsweise der Fall, wenn sie in Blogs angeboten wurden, die zu Googles Dienst Blogger gehören. In diesem Fall war das Unternehmen für die Entfernung zuständig.
Allerdings werden mit den Klagen wohl ausgerechnet einige der treuesten Fans des Musikers angegriffen. So handelte es sich bei verschiedenen betroffenen Blogs erkennbar um Fanpages, hieß es. Und auch die Pseudonyme der nicht namentlich bekannten Angeklagten orientieren sich zu einem guten Teil am musikalischen Schaffen des Musikers.
Während viele Künstler schon seit einiger Zeit relativ entspannt mit dem Treiben ihrer Fans im Netz umgehen, da sie hier durchaus auch einen Bestandteil ihres Marketings sehen, ist Prince schon seit Jahren dafür bekannt, schnell die Anwälte loszuschicken. Allerdings handelte es sich in vielen Fällen auch um Warnschüsse und die Klagen wurden nach einiger Zeit schlicht fallengelassen.
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Christian Kahle
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