Auch Papst soll von der NSA abgehört worden sein
Der NSA-Skandal hat nun auch den Vatikan erreicht: Ein italienisches Nachrichtenmagazin berichtet, dass die US-Geheimdienste auch im Umfeld des Papstes geschnüffelt haben sollen. Der Vatikan sieht die Sache vorerst gelassen, man habe keine Hinweise auf derartige Aktivitäten.
Die National Security Agency sowie die US-Regierung geben immer wieder an, dass die Bespitzelung der Sicherheit der Vereinigten Staaten diene. Da verwundert es doch ein wenig, dass man auch den Vatikan überwacht haben soll, schließlich ist der Kirchenstaat nicht gerade für seine Terroraktivitäten bekannt.
Jedenfalls behauptet das italienische Nachrichtenmagazin Panorama (via derStandard), dass die NSA auch den Vatikan abgehört haben soll: Demnach habe der Nachrichtendienst das vergangene Konklave bespitzelt und für diesen Zweck die Telefone in der Residenz der Kardinäle angezapft. Laut Panorama dürfte die Abhöraktion unter anderem mit den Skandalen der Vatikanbank im Zusammenhang stehen.
Pater Federico Lombardi, der Sprecher des Papstes, spielte den Bericht allerdings herunter, im Vatikan habe man keinerlei Hinweise darauf, dass Papst Franziskus abgehört worden sei. "Wir sind nicht besorgt", sagte Lombardi.
Auch wenn derzeit keine konkreten Beweise für derartige Aktivitäten vorliegen - überraschend wäre es nicht, dass man sich auch dort "umgehört" hat. Erst vergangene Woche wurde bekannt, dass die National Security Agency 35 Staatschefs bespitzelt hat, auch Kanzlerin Angela Merkel stand auf der Liste der betroffenen Politiker.
Laut den jüngsten Enthüllungen von Journalist Glenn Greenwald habe der britische Geheimdienst die optischen Kabel, die durch Italien laufen, angezapft. Auf diese Weise habe man Zugang zu Telefonanrufen, E-Mails und sonstigen Internet-Datenverkehr erhalten, diese Informationen sollen dann an die NSA weitergereicht worden sein.
Siehe auch: Merkel nicht allein - NSA bespitzelte 35 Staatslenker
Jedenfalls behauptet das italienische Nachrichtenmagazin Panorama (via derStandard), dass die NSA auch den Vatikan abgehört haben soll: Demnach habe der Nachrichtendienst das vergangene Konklave bespitzelt und für diesen Zweck die Telefone in der Residenz der Kardinäle angezapft. Laut Panorama dürfte die Abhöraktion unter anderem mit den Skandalen der Vatikanbank im Zusammenhang stehen.
Pater Federico Lombardi, der Sprecher des Papstes, spielte den Bericht allerdings herunter, im Vatikan habe man keinerlei Hinweise darauf, dass Papst Franziskus abgehört worden sei. "Wir sind nicht besorgt", sagte Lombardi.
Auch wenn derzeit keine konkreten Beweise für derartige Aktivitäten vorliegen - überraschend wäre es nicht, dass man sich auch dort "umgehört" hat. Erst vergangene Woche wurde bekannt, dass die National Security Agency 35 Staatschefs bespitzelt hat, auch Kanzlerin Angela Merkel stand auf der Liste der betroffenen Politiker.
Laut den jüngsten Enthüllungen von Journalist Glenn Greenwald habe der britische Geheimdienst die optischen Kabel, die durch Italien laufen, angezapft. Auf diese Weise habe man Zugang zu Telefonanrufen, E-Mails und sonstigen Internet-Datenverkehr erhalten, diese Informationen sollen dann an die NSA weitergereicht worden sein.
Siehe auch: Merkel nicht allein - NSA bespitzelte 35 Staatslenker
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