Smarter Geist statt Höllenfeuer:
Der Papst steigt auf Elektroautos um
Der Papst will seine Fahrzeugflotte umbauen und zukünftig vollständig auf Elektromobilität setzen. Das Vorhaben des Vatikan ist dabei vor allem für einen deutschen Konzern eine gute Nachricht: Die Autos sollen von Volkswagen geliefert werden.
Die Beschaffung der Fahrzeuge ist Teil der Dekarbonisierungsstrategie des Vatikan. Diese sieht vor, die gesamte Flotte bis 2030 klimaneutral zu gestalten. Das wird also auch Folgeaufträge für Volkswagen bringen - so ist unter anderem geplant, dass neben VW-Modellen auch Autos der Tochtermarke Skoda geliefert werden.
Der Papst freut sich über sein neues Auto
Über das finanzielle Volumen des Auftrags oder welche Fahrzeuge für die kommenden Lieferungen geplant sind, gab es noch keine weitergehenden Ausführungen. "Wir freuen uns sehr, den Vatikan bei diesem wichtigen Projekt unterstützen zu können. Das ist etwas ganz Besonderes für uns und zeigt, dass wir mit unseren Mobilitätslösungen absolut wettbewerbsfähig sind", erklärte Christian Dahlheim, Leiter der Volkswagen Financial Services, der zum Auftakt der Partnerschaft zwei ID.3 Pro Performance-Modelle an den Papst übergab.
Papst Franziskus hat seit dem Beginn seiner Amtszeit bereits mehrfach auf die Bedeutung des Klimaschutzes verwiesen. Er gab sogar eine eigene Enzyklia zu diesem Thema heraus und setzte in einem aktuellen Apostolischen Schreiben den Rahmen dafür, dass der Vatikan seiner Vorbildfunktion nachkommen und schnell klimaneutral werden soll.
Siehe auch:
- Papst setzt auf Elektromobilität
- VW liefert 40 ##a i="287" t="E-Autos"## an Vatikan
- Flotte bis 2030 klimaneutral
- Kooperation auch mit Skoda
- Finanzielles Volumen unbekannt
- Ladeinfrastruktur wird aufgebaut
- Papst betont Klimaschutzimportanz
Lieferungen starten bald
Zwischen dem Kirchenstaat und dem Wolfsburger Unternehmen wurde eine entsprechende Kooperationsvereinbarung abgeschlossen. Ab Anfang 2024 liefert das Unternehmen knapp 40 vollelektrische Modelle seiner ID.-Serie aus - es wird sich um Modelle vom ID.3 über den ID.4 bis zum ID.5 handeln.Die Beschaffung der Fahrzeuge ist Teil der Dekarbonisierungsstrategie des Vatikan. Diese sieht vor, die gesamte Flotte bis 2030 klimaneutral zu gestalten. Das wird also auch Folgeaufträge für Volkswagen bringen - so ist unter anderem geplant, dass neben VW-Modellen auch Autos der Tochtermarke Skoda geliefert werden.
Der Papst freut sich über sein neues Auto
Über das finanzielle Volumen des Auftrags oder welche Fahrzeuge für die kommenden Lieferungen geplant sind, gab es noch keine weitergehenden Ausführungen. "Wir freuen uns sehr, den Vatikan bei diesem wichtigen Projekt unterstützen zu können. Das ist etwas ganz Besonderes für uns und zeigt, dass wir mit unseren Mobilitätslösungen absolut wettbewerbsfähig sind", erklärte Christian Dahlheim, Leiter der Volkswagen Financial Services, der zum Auftakt der Partnerschaft zwei ID.3 Pro Performance-Modelle an den Papst übergab.
Mehr als nur Autos
Die Zusammenarbeit umfasst dabei nach Angaben des Vatikan auch nicht nur die reinen Fahrzeug-Lieferungen. Auf dem Gebiet des Kirchenstaates und auch in den extraterritorialen Gebieten - also den päpstlichen Nuntiaturen, wie die Botschaften des Vatikan in anderen Ländern genannt werden - soll auch die notwendige Lade-Infrastruktur aufgebaut werden.Papst Franziskus hat seit dem Beginn seiner Amtszeit bereits mehrfach auf die Bedeutung des Klimaschutzes verwiesen. Er gab sogar eine eigene Enzyklia zu diesem Thema heraus und setzte in einem aktuellen Apostolischen Schreiben den Rahmen dafür, dass der Vatikan seiner Vorbildfunktion nachkommen und schnell klimaneutral werden soll.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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