Dolphin-Browser: Vorstoß gegen Google und Apple
Die Macher des mobilen Browsers Dolphin haben eine "globale Partnerschaft" mit zahlreichen regionalen Suchmaschinenunternehmen angekündigt, darunter Yandex, Baidu und DuckDuckGo. Diese Kooperation hat vor allem einen Kontrahenten: Google.
Der renommierte Drittanbieterbrowser Dolphin, der für Android- und iOS-Geräte zur Verfügung steht, hat in einer Pressemitteilung eine Kooperationen mit zahlriechen bekannten Google-Konkurrenten angekündigt: Die neue Partnerschaft besteht aus der russischen Suchmaschine Yandex, der chinesischen Seite Baidu, Yahoo Japan sowie DuckDuckGo, einer vor allem auf Privatsphäre bedachten US-Suchplattform.
Das Blog Boy Genius Report nennt die Zusammenarbeit etwas überspitzt "Anti-Google-Allianz", Dolphin selbst bezeichnet das in seiner Pressemitteilung nicht ganz so explizit, sondern spricht lediglich davon, dass der "US-Browsermarkt von Google und Apple dominiert sei" und Dolphin den "Angriff" auf die aufstrebenden Märkte anführen möchte.
Yongzhi Yang, Chef von Dolphin, erläutert auch die Hintergründe dieses Vorstoßes: In den aufstrebenden Märkten (also etwa China, Russland und Indien) bekommen "hunderte Millionen Menschen" mit Hilfe von mobilen Geräten erstmals und auch ausschließlich auf diesem Weg einen Zugang zum Internet. Diese Nutzer wolle man mit einem verstärkten Fokus auf lokale Inhalte abholen, da die regionalen Suchanbieter eben kulturelle Unterschiede berücksichtigen würden.
Im Zuge dieser Ankündigung gab Dolphin auch die Veröffentlichung eines größeren Browser-Updates bekannt, dieses bringt zahlreiche neue Gestaltungsmöglichkeiten wie Themes und Farben mit sich, außerdem kann man nun ein beliebiges Bild als Hintergrund einrichten. Der Dolphin Browser unterstützt nun insgesamt 21 Sprachen und kann im Google Play Store sowie im Apple iTunes Store heruntergeladen werden.
Das Blog Boy Genius Report nennt die Zusammenarbeit etwas überspitzt "Anti-Google-Allianz", Dolphin selbst bezeichnet das in seiner Pressemitteilung nicht ganz so explizit, sondern spricht lediglich davon, dass der "US-Browsermarkt von Google und Apple dominiert sei" und Dolphin den "Angriff" auf die aufstrebenden Märkte anführen möchte.
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