Acer-Gründer: Wintel-Allianz hat keine Zukunft mehr
Stan Shih, der Gründer des Computerkonzerns Acer, sieht die so genannte Wintel-Allianz, also Microsoft und Intel, dazu verdammt, unterzugehen. Die aktuelle Lage sei lediglich der Anfang.
Über viele Jahre hinweg befeuerten die beiden Unternehmen gegenseitig ihre Weiterentwicklung: Intel lieferte leistungsfähigere Prozessoren, Microsoft setzte Betriebssysteme mit immer umfangreicheren Möglichkeiten darauf, die mit der Zeit wiederum nach noch mehr CPU-Power verlangten. In diesem Umfeld bewegten sich zahlreiche Unternehmen, die mit Hardware, Software und Dienstleistungen sehr gut funktionierten.
Doch dies ist nach Ansicht von Shih weitgehend vorbei, berichtete das Brachenmagazin DigiTimes. Die Gewinne, die im PC-Markt noch zu holen sind, landen weitgehend bei Microsoft und Intel, während das Umfeld immer stärker leer ausgeht. Aktuell trifft dies vor allem die klassischen PC-Hersteller, die mit sehr geringen Margen zu kämpfen haben.
Wie der Acer-Gründer auf einer Konferenz ausführte, würden diese sich notgedrungen nun nach einem neuen Ökosystem umschauen, in dem es sich profitabel arbeiten lässt. Dieses fänden sie beispielsweise zunehmend bei Google, das mit seiner Strategie einer offenen Plattform gute Möglichkeiten bietet, anzudocken.
Wie er ausführte, dürfe man nicht den Fehler machen, hier voreilig Parallelen zu Linux zu ziehen. Dieses sei zwar auch eine offene Plattform, konnte sich aber abgesehen vom Server-Bereich kaum in größerem Umfang durchsetzen. Aktuell ist das freie Betriebssystem allerdings in seiner Abwandlung in Form von Android auf dem Durchmarsch.
Der entscheidende Unterschied liegt hier laut Shih darin, dass es neben der offenen Plattform mit Google ein Unternehmen gibt, das einerseits eine führende Rolle hinsichtlich der Weiterentwicklung einnimmt, dabei aber auch Partnern umfangreiche Möglichkeiten bietet, profitable Geschäftsmodelle umzusetzen. Das beste Beispiel hierfür dürfte der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung sein, dessen Geschäft mit Android-Hardware längst eine wichtigere Rolle einnimmt, als die Computer-Produktion.
Laut Shih habe Microsoft durch die bevorstehende Übernahme von Nokia aber durchaus auch Chancen, wieder auf einen klaren Wachstumskurs zu kommen - wenn es denn gelingt, dies so zu gestalten, dass für Partner-Firmen, Aktionäre und Verbraucher gleichermaßen Werte aus dem Zusammenschluss hervorgehen.
Doch dies ist nach Ansicht von Shih weitgehend vorbei, berichtete das Brachenmagazin DigiTimes. Die Gewinne, die im PC-Markt noch zu holen sind, landen weitgehend bei Microsoft und Intel, während das Umfeld immer stärker leer ausgeht. Aktuell trifft dies vor allem die klassischen PC-Hersteller, die mit sehr geringen Margen zu kämpfen haben.
Wie der Acer-Gründer auf einer Konferenz ausführte, würden diese sich notgedrungen nun nach einem neuen Ökosystem umschauen, in dem es sich profitabel arbeiten lässt. Dieses fänden sie beispielsweise zunehmend bei Google, das mit seiner Strategie einer offenen Plattform gute Möglichkeiten bietet, anzudocken.
Wie er ausführte, dürfe man nicht den Fehler machen, hier voreilig Parallelen zu Linux zu ziehen. Dieses sei zwar auch eine offene Plattform, konnte sich aber abgesehen vom Server-Bereich kaum in größerem Umfang durchsetzen. Aktuell ist das freie Betriebssystem allerdings in seiner Abwandlung in Form von Android auf dem Durchmarsch.
Der entscheidende Unterschied liegt hier laut Shih darin, dass es neben der offenen Plattform mit Google ein Unternehmen gibt, das einerseits eine führende Rolle hinsichtlich der Weiterentwicklung einnimmt, dabei aber auch Partnern umfangreiche Möglichkeiten bietet, profitable Geschäftsmodelle umzusetzen. Das beste Beispiel hierfür dürfte der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung sein, dessen Geschäft mit Android-Hardware längst eine wichtigere Rolle einnimmt, als die Computer-Produktion.
Laut Shih habe Microsoft durch die bevorstehende Übernahme von Nokia aber durchaus auch Chancen, wieder auf einen klaren Wachstumskurs zu kommen - wenn es denn gelingt, dies so zu gestalten, dass für Partner-Firmen, Aktionäre und Verbraucher gleichermaßen Werte aus dem Zusammenschluss hervorgehen.
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