Das Acer Swift 16 AI überrascht im Test mit OLED und langer Laufzeit

Schaut man sich das Acer Swift 16 AI genauer an, hat es einiges zu bieten. Da wären etwa ein hochauflösendes OLED-Display, ein großer Akku und eine gute Performance. Das schlichte Business-Design trügt also, findet unser Kollege Andrzej Tokarski, der das rund 1100 Euro teure Notebook ausführlich getestet hat.

Display, Verarbeitung und Akkulaufzeit

Der Bildschirm des Acer Swift 16 AI ist 16 Zoll (40,64 cm) groß. Es handelt sich um ein OLED mit einer Auflösung von 2880 × 1800 Pixeln und einer Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz. Die Farben sind gesättigt, die Kontraste gut und mit 500 Nits besitzt es eine hohe Helligkeit. Etwas schade ist, dass das Display ziemlich stark spiegelt, was in einigen Arbeitsumgebungen durchaus stören könnte.
Acer Swift 16 AIAcer Swift 16 AI ... Acer Swift 16 AI... bietet ein gutes Display ... Acer Swift 16 AI... und eine solide Performance
Mit einem Gewicht von 1,46 Kilogramm ist das Acer Swift 16 AI nicht besonders schwer. Das Metallgehäuse ist gut verarbeitet, lediglich das Scharnier wirkt etwas wackelig. Die Lautsprecher konnten im Test leider nicht überzeugen, da sie zu leise sind und einen schwachen Bass haben.

Die Akkulaufzeit ist hingegen ausgezeichnet. Acer verspricht hier bis zu 29 Stunden. Im Test konnte bei maximaler Helligkeit eine YouTube-Wiedergabe von immerhin 18 Stunden erreicht werden - auch das ist ein guter Wert. Beim Arbeiten hielt der Akku (70 Wattstunden) bis zu drei Tage durch.

Performance und Tastatur

Das Testgerät ist mit einem Intel Core Ultra 5 226V ausgestattet, der gute Benchmark-Ergebnisse erzielt und mit Apples M-Prozessoren sowie der Konkurrenz von Qualcomm mithalten kann. Das Notebook ist auch für viele Spiele schnell genug - allerdings wurden die Lüfter teilweise recht laut. Im Normalbetrieb stören diese aber nicht.

Besonders grafikintensive Titel laufen auf dem Gerät natürlich nicht flüssig und auch die 16 GB RAM könnten für manche Anwendungen zu wenig sein. Hier kann es sich lohnen, zum 32-GB-Modell zu greifen. Außerdem gibt es Varianten mit Intel Core Ultra 7 258V und sogar Intel Core Ultra 9 288V, die dann eine bessere Gesamtperformance versprechen.

Die Tastatur des Acer Swift 16 AI zeigte im Test keine Schwächen. Sie hat eine angenehme Neigung, das Trackpad reagiert schnell und präzise. Auf dem Notebook läuft Windows 11, leider ist aber auch recht viel Bloatware von Acer und Drittanbietern vorinstalliert. Diese lässt sich jedoch problemlos entfernen. Mehr von Andrzej: TabletBlog.de TabletBlog auf YouTube
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