Lavabit-Gründer wurde mit Verhaftung bedroht
Der Betreiber des inzwischen stillgelegten E-Mail-Dienstes Lavabit, Ladar Levison, wurde von den US-Behörden mit Verhaftung bedroht, als er sich entschied, die persönlichen Daten seiner Nutzer zu schützen.
Levison, so steht bisher zu vermuten, hatte eine Verfügung des Geheimgerichtes FISC erhalten, in der er zur Herausgabe von Informationen aufgefordert wurde. Kurz zuvor hatte der ehemalige NSA-Mitarbeiter Edward Snowden, der seit der Veröffentlichung umfassender Unterlagen über die Überwachungsprogramme westlicher Geheimdienste auf der Flucht ist, den E-Mail-Dienst genutzt, um mit Menschenrechts-Aktivisten zu kommunizieren.
Der Lavabit-Betreiber entschied sich jedoch Widerspruch gegen die Verfügung einzulegen und seinen Service abzuschalten. Da Lavabit dazu konzipiert war, die Kommunikation seiner Nutzer so gut wie möglich über Verschlüsselungsverfahren zu schützen, dürfte es staatlichen Stellen nun schwer fallen, die gewünschten Informationen von den Servern zu holen. "Ich könnte für diese Aktion verhaftet werden", erklärte Levison gegenüber dem US-Sender NBC.
Entsprechend soll sich auch James Trump von der US-Generalstaatsanwaltschaft in einem Schreiben an Levisons Anwalt geäußert haben, berichtete der Sender unter Berufung auf informierte Kreise. Eine offizielle Stellungnahme war von dieser Seite aus allerdings nicht zu bekommen.
Laut Levison war dies aber nicht die einzige Drohung dieser Art. Konkret darf er zu der Verfügung, die ihn erreichte, zwar nichts sagen, aber immerhin soviel: "Ich denke es ist wichtig klarzustellen, dass ich mich nicht zur Schließung des Dienstes gezwungen sah, weil es um den Zugang zu Informationen über eine einzelne Person ging. Es ging darum, die Privatsphäre aller meiner Nutzer zu schützen", sagte er.
Das deutet darauf hin, dass womöglich die NSA oder eine Polizeibehörde ihn mit der Verfügung zwingen wollte, eine generelle Überwachung der Nutzer-Aktivitäten zuzulassen, nachdem Snowden über den Dienst aktiv wurde. Dies dürfte in Form eines so genannte National Security Letters erfolgt sein, der die betroffenen Dienstebetreiber nicht nur zur Kooperation, sondern auch zum Stillschweigen verpflichtet.
Der Lavabit-Betreiber entschied sich jedoch Widerspruch gegen die Verfügung einzulegen und seinen Service abzuschalten. Da Lavabit dazu konzipiert war, die Kommunikation seiner Nutzer so gut wie möglich über Verschlüsselungsverfahren zu schützen, dürfte es staatlichen Stellen nun schwer fallen, die gewünschten Informationen von den Servern zu holen. "Ich könnte für diese Aktion verhaftet werden", erklärte Levison gegenüber dem US-Sender NBC.
Entsprechend soll sich auch James Trump von der US-Generalstaatsanwaltschaft in einem Schreiben an Levisons Anwalt geäußert haben, berichtete der Sender unter Berufung auf informierte Kreise. Eine offizielle Stellungnahme war von dieser Seite aus allerdings nicht zu bekommen.
Laut Levison war dies aber nicht die einzige Drohung dieser Art. Konkret darf er zu der Verfügung, die ihn erreichte, zwar nichts sagen, aber immerhin soviel: "Ich denke es ist wichtig klarzustellen, dass ich mich nicht zur Schließung des Dienstes gezwungen sah, weil es um den Zugang zu Informationen über eine einzelne Person ging. Es ging darum, die Privatsphäre aller meiner Nutzer zu schützen", sagte er.
Das deutet darauf hin, dass womöglich die NSA oder eine Polizeibehörde ihn mit der Verfügung zwingen wollte, eine generelle Überwachung der Nutzer-Aktivitäten zuzulassen, nachdem Snowden über den Dienst aktiv wurde. Dies dürfte in Form eines so genannte National Security Letters erfolgt sein, der die betroffenen Dienstebetreiber nicht nur zur Kooperation, sondern auch zum Stillschweigen verpflichtet.
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