Intel bringt Raspberry Pi-Konkurrent 'Minnowboard'
Der Chiphersteller Intel hat sich von dem großen Interesse am britischen Mini-Computer Raspberry Pi inspirieren lassen und bietet mit dem Minnowboard nun ein vergleichbares System an.
Der Computer dürfte allerdings vor allem für Nutzer interessant sein, die statt eines ARM-Prozessors, wie er im Raspberry Pi eingesetzt wird, eher eine x86-Architektur benötigen. Denn auf dem Minnowboard verbaut Intel einen seiner Atom-Prozessoren. Konkret handelt es sich hier um einen Atom E640, der mit einer Taktung von einem Gigahertz arbeitet und ein integriertes Grafikmodul mitbringt.
Intels Minnowboard
Auf der Platine sind außerdem ein Gigabyte DDR2-Arbeitsspeicher und vier Megabyte Flash für die Firmware verbaut. Weiterhin stehen dem Nutzer ein USB-Port, eine Gigabit-Ethernet-Schnittstelle und Steckplatz für MicroSD-Speicherkarten zur Verfügung. Das ganze Board misst dabei etwa 10 x 10 Zentimeter und wird ohne ein Gehäuse ausgeliefert.
Laut Intel soll es zukünftig auch verschiedene Erweiterungs-Module geben, die an den Mini-Rechner gesteckt werden können. So beispielsweise eine WLAN-Schnittstelle. Entwickler sind dabei nicht nur aufgefordert, Software, sondern auch entsprechende Hardware für das System zu entwickeln.
Wie Scott Garman, ein Spezialist für Embedded Linux in Intels Open Source Technology Center, ausführte, stehe das Minnowboard vor allem hinsichtlich seiner I/O-Leistung gut da. Das mache das System beispielsweise für den Eigenbau von Fileservern oder Netzwerksystemen interessant.
Interessierten Entwicklern gibt Intel Baupläne und Designs des Systems unter der freien Creative Commons-Lizenz an die Hand. Insofern könnte man sagen, dass es sich um einen x86-Klon des Raspberry Pi handelt. Das gilt dann allerdings nicht beim Preis. Während man den kleinen Briten bereits ab 35 Dollar bekommt, ist das Minnowboard bei Intels Vertriebspartner CircuitCo Electronics für stolze 199 Dollar zu haben.
Intels Minnowboard
Auf der Platine sind außerdem ein Gigabyte DDR2-Arbeitsspeicher und vier Megabyte Flash für die Firmware verbaut. Weiterhin stehen dem Nutzer ein USB-Port, eine Gigabit-Ethernet-Schnittstelle und Steckplatz für MicroSD-Speicherkarten zur Verfügung. Das ganze Board misst dabei etwa 10 x 10 Zentimeter und wird ohne ein Gehäuse ausgeliefert.
Laut Intel soll es zukünftig auch verschiedene Erweiterungs-Module geben, die an den Mini-Rechner gesteckt werden können. So beispielsweise eine WLAN-Schnittstelle. Entwickler sind dabei nicht nur aufgefordert, Software, sondern auch entsprechende Hardware für das System zu entwickeln.
Wie Scott Garman, ein Spezialist für Embedded Linux in Intels Open Source Technology Center, ausführte, stehe das Minnowboard vor allem hinsichtlich seiner I/O-Leistung gut da. Das mache das System beispielsweise für den Eigenbau von Fileservern oder Netzwerksystemen interessant.
Interessierten Entwicklern gibt Intel Baupläne und Designs des Systems unter der freien Creative Commons-Lizenz an die Hand. Insofern könnte man sagen, dass es sich um einen x86-Klon des Raspberry Pi handelt. Das gilt dann allerdings nicht beim Preis. Während man den kleinen Briten bereits ab 35 Dollar bekommt, ist das Minnowboard bei Intels Vertriebspartner CircuitCo Electronics für stolze 199 Dollar zu haben.
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