Intel will Aufbau von Datenzentren stark aufbrechen
Der Chiphersteller Intel hat eine Vision für stark veränderte Datenzentren. Diese sollen zukünftig nicht mehr die heutigen Strukturen aus Servern, Racks und Hallen haben, da dies zu wenig effizient ist.
Ein solches starres System wird wohl zunehmend an seine Grenzen stoßen. Auf einer Konferenz rechnete Diane Bryant, die bei Intel für das Datenzentren-Geschäft zuständig ist, vor, dass heute beispielsweise für jeweils 600 neu hinzukommende Smartphones ein weiterer Server benötigt wird. Ebenso ist es bei jeweils 120 Tablets und um weiter in die Digitalisierung des Alltags zu schauen auch für jeweils 20 digital gesteuerte Verkehrsleitzeichen. Neben der schnell steigenden Zahl benötigter Server kommen dann noch die entsprechenden Netzwerksysteme hinzu.
Aber auch in vielen anderen Bereichen werden die bisherigen Strukturen irgendwann zu wenig flexibel. Das ist auch einer der Gründe, warum man bei vielen Anwendungen die Flexibilität von Cloud-Diensten zu schätzen lernt. Intel habe sich daher das Ziel gesetzt, so Bryant, die gesamte Infrastruktur deutlich dynamischer zu machen.
Dafür sollen die Computing-Leistung, der Arbeitsspeicher, Storage-Systeme und I/O-Komponenten voneinander getrennt werden. Diese werden dann jeweils in Pools zusammengefasst und die zugehörige Management-Software sorgt dafür, dass jede Anwendung genau die von ihr benötigten Ressourcen erhält. Eine Applikation soll also grob betrachter nicht mehr auf einem bestimmten Rechner laufen, sondern auf einer Datenzentren-Infrastruktur, die flexibel die Bedürfnisse aller Anwendungen erfüllt.
Das soll dann zu einer wesentlich besseren Auslastung der verfügbaren Ressourcen führen. Bisher stoßen Anwendungen in Servern in der Regel nur bei einer bestimmten Komponente an Grenzen: Während alles andere gut ist, wird vielleicht nur die CPU-Leistung oder die Netzwerkanbindung knapp. Dann kann man einzelne Bauteile upgraden - oft wird aber schlicht ein kompletter stärkerer Server gekauft, der auch dort mehr bringt, wo es nicht unbedingt benötigt wird. Das führt heute dazu, dass die tatsächliche Auslastung der Server-Ressourcen heute nicht einmal bei 50 Prozent liegen.
Daher sollen die starren Strukturen aufgebrochen werden. "Das ist ein Schritt hin zum Software-definierten Server", sagte Bryant. Im Grunde also eine Weiterentwicklung des Prinzips der Virtualisierung. Innerhalb des Konzeptes soll es auch noch weitere Abstufungen geben - so wird beispielsweise anhand der Häufigkeit, derer es bestimmter Informationen bedarf, geprüft, auf welchen Medien im Storage-Pool diese gespeichert werden.
Kurioserweise sieht man bei Intel einen wichtigen Schritt in die flexible Aufteilung der Ressourcen nicht darin, diese auch räumlich zu trennen, sondern die Integration stärker voranzutreiben: Systems-on-Chip, auf denen möglichst viele Komponenten direkt in einen Chip gegossen werden. Dies ist letztlich aber eine Grundlage dessen, die effiziente Kommunikation zwischen einzelnen Komponenten, wie sie bei dem Konzept benötigt wird, sicherzustellen.
Aber auch in vielen anderen Bereichen werden die bisherigen Strukturen irgendwann zu wenig flexibel. Das ist auch einer der Gründe, warum man bei vielen Anwendungen die Flexibilität von Cloud-Diensten zu schätzen lernt. Intel habe sich daher das Ziel gesetzt, so Bryant, die gesamte Infrastruktur deutlich dynamischer zu machen.
Dafür sollen die Computing-Leistung, der Arbeitsspeicher, Storage-Systeme und I/O-Komponenten voneinander getrennt werden. Diese werden dann jeweils in Pools zusammengefasst und die zugehörige Management-Software sorgt dafür, dass jede Anwendung genau die von ihr benötigten Ressourcen erhält. Eine Applikation soll also grob betrachter nicht mehr auf einem bestimmten Rechner laufen, sondern auf einer Datenzentren-Infrastruktur, die flexibel die Bedürfnisse aller Anwendungen erfüllt.
Das soll dann zu einer wesentlich besseren Auslastung der verfügbaren Ressourcen führen. Bisher stoßen Anwendungen in Servern in der Regel nur bei einer bestimmten Komponente an Grenzen: Während alles andere gut ist, wird vielleicht nur die CPU-Leistung oder die Netzwerkanbindung knapp. Dann kann man einzelne Bauteile upgraden - oft wird aber schlicht ein kompletter stärkerer Server gekauft, der auch dort mehr bringt, wo es nicht unbedingt benötigt wird. Das führt heute dazu, dass die tatsächliche Auslastung der Server-Ressourcen heute nicht einmal bei 50 Prozent liegen.
Daher sollen die starren Strukturen aufgebrochen werden. "Das ist ein Schritt hin zum Software-definierten Server", sagte Bryant. Im Grunde also eine Weiterentwicklung des Prinzips der Virtualisierung. Innerhalb des Konzeptes soll es auch noch weitere Abstufungen geben - so wird beispielsweise anhand der Häufigkeit, derer es bestimmter Informationen bedarf, geprüft, auf welchen Medien im Storage-Pool diese gespeichert werden.
Kurioserweise sieht man bei Intel einen wichtigen Schritt in die flexible Aufteilung der Ressourcen nicht darin, diese auch räumlich zu trennen, sondern die Integration stärker voranzutreiben: Systems-on-Chip, auf denen möglichst viele Komponenten direkt in einen Chip gegossen werden. Dies ist letztlich aber eine Grundlage dessen, die effiziente Kommunikation zwischen einzelnen Komponenten, wie sie bei dem Konzept benötigt wird, sicherzustellen.
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