Stiftung Warentest nahm Wetter-Apps unter die Lupe
Die verschiedenen Wetter-Apps, mit denen sich Smartphone-Nutzer über die aktuellen Wetter-Entwicklungen informieren können, sind in ihrer Qualität höchst unterschiedlich, berichtete die Stiftung Warentest.
Das Fazit ihrer Überprüfung lautet, dass nicht nur die Ungenauigkeit bei der Tagesvorhersage bei den meisten Wetter-Apps ein Problem darstellt. Die Tests ergaben auch, dass drei Viertel der Apps Daten der Nutzer teilweise auch an Drittfirmen weiterleiten, wie beispielsweise die Geräteidentifikationsnummer.
Die Stiftung Warentest hat für die Juni-Ausgabe der Zeitschrift Test acht Wetter-Apps für iOS und Android auf Vorhersagegenauigkeit, Handhabung und Datenschutz überprüft. Vier Apps sind bei der Wettervorhersage "gut", beim Datenschutz aber als "kritisch" einzustufen, hieß es.
Zwei Monate lang wurden durch die Tester an neun weltweiten Standorten die von den Apps vorhergesagten Höchst- und Tiefsttemperaturen sowie die Niederschläge mit den tatsächlichen Werten verglichen. Besonders bei der Anzeige der Niederschlagsdaten traten spürbare Ungenauigkeiten auf. Aufgrund der schwierigen Prognose von Niederschlagsmenge und Dauer behelfen sich die Apps bei der Darstellung mit Piktogrammen oder Wahrscheinlichkeitsangaben, die häufig wenig aussagekräftig sind.
Testsieger wurde "Weather Pro", die umfangreiche Informationen bietet, mit 3,59 Euro aber auch die teuerste App ist. Unter den kostenlosen Anwendungen konnte "Wetter.de" den Spitzenplatz einnehmen. Hier merkten die Tester an, dass die Vorhersage über die kommenden vier Tage meist recht treffend ist, der aktuelle Tag aber nicht so genau. Grundsätzlich empfiehlt sich für Nutzer, die Wert auf gute Prognosen legen, aber die Installation einer zusätzlichen App, weil die von iOS und Android mitgelieferten Anwendungen nicht besonders gut sind.
Fünf Apps, unter anderem der Testsieger, bieten ein Niederschlagsradar an, das die Verbreitung der Regenwolken darstellt. Diese Funktion ist bei Ausflügen und Fahrradtouren sehr hilfreich. Insgesamt erfüllt aber mehr als die Hälfte der getesteten Apps die Vorhersagen von zwei bis sieben Tagen ordentlich.
Für diejenigen, die großen Wert auf Datenschutz legen, sind nur zwei der getesteten Wetter-Apps geeignet. Sie sind zwar bei der Vorhersage nicht ganz so zuverlässig, speichern dafür aber nur die Daten, die die App zur Funktion braucht.
Die Stiftung Warentest hat für die Juni-Ausgabe der Zeitschrift Test acht Wetter-Apps für iOS und Android auf Vorhersagegenauigkeit, Handhabung und Datenschutz überprüft. Vier Apps sind bei der Wettervorhersage "gut", beim Datenschutz aber als "kritisch" einzustufen, hieß es.
Zwei Monate lang wurden durch die Tester an neun weltweiten Standorten die von den Apps vorhergesagten Höchst- und Tiefsttemperaturen sowie die Niederschläge mit den tatsächlichen Werten verglichen. Besonders bei der Anzeige der Niederschlagsdaten traten spürbare Ungenauigkeiten auf. Aufgrund der schwierigen Prognose von Niederschlagsmenge und Dauer behelfen sich die Apps bei der Darstellung mit Piktogrammen oder Wahrscheinlichkeitsangaben, die häufig wenig aussagekräftig sind.
Testsieger wurde "Weather Pro", die umfangreiche Informationen bietet, mit 3,59 Euro aber auch die teuerste App ist. Unter den kostenlosen Anwendungen konnte "Wetter.de" den Spitzenplatz einnehmen. Hier merkten die Tester an, dass die Vorhersage über die kommenden vier Tage meist recht treffend ist, der aktuelle Tag aber nicht so genau. Grundsätzlich empfiehlt sich für Nutzer, die Wert auf gute Prognosen legen, aber die Installation einer zusätzlichen App, weil die von iOS und Android mitgelieferten Anwendungen nicht besonders gut sind.
Fünf Apps, unter anderem der Testsieger, bieten ein Niederschlagsradar an, das die Verbreitung der Regenwolken darstellt. Diese Funktion ist bei Ausflügen und Fahrradtouren sehr hilfreich. Insgesamt erfüllt aber mehr als die Hälfte der getesteten Apps die Vorhersagen von zwei bis sieben Tagen ordentlich.
Für diejenigen, die großen Wert auf Datenschutz legen, sind nur zwei der getesteten Wetter-Apps geeignet. Sie sind zwar bei der Vorhersage nicht ganz so zuverlässig, speichern dafür aber nur die Daten, die die App zur Funktion braucht.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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