Software-Kauf: Mehrheit beharrt auf Box und CD
Moderne Vermarktungsmodelle für Software benötigen Zeit, um von einer breiten Kundenschicht akzeptiert zu werden. Die Mehrheit will lieber weiterhin etwas physisches in der Hand halten, wenn Geld ausgegeben wurde.
Das zeigt eine aktuelle Untersuchung der Marktentwicklung durch den Software-Hersteller Corel in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Innofact. Demnach entschieden sich 62 Prozent der Befragten beim letzten Kauf von Anwendungssoftware für ein Boxprodukt, bei dem sie eine Verpackung und einen Datenträger ihr Eigen nennen können. Das soll sich möglichst auch beim nächsten Mal nicht ändern.
Dabei muss das Produkt nicht unbedingt im Laden erworben werden. 35 Prozent wollen ihre Box am liebsten über das Internet bestellen, nur ein Viertel der Befragten geht lieber in den Fachhandel. Lediglich ein Drittel (33 Prozent) gibt sich derzeit mit einem Software-Download zufrieden, bei dem sie zwar keine Box besitzen, die Software nach dem Kauf aber dauerhaft nutzen können.
Einem Software-Abonnement stehen die Consumer-Kunden dagegen noch skeptisch gegenüber: Nur 1 Prozent will derzeit Software aus der Cloud mieten oder abonnieren. Als wichtigsten Grund nennen sie dafür, dass sie sich ungerne zu einer fortlaufenden Zahlung verpflichten wollen (87 Prozent). Dreiviertel der Befragten sehen es zudem als großen Nachteil an, die Software nach Ablauf oder Kündigung des Abonnements nicht weiter nutzen zu können. 65 Prozent der Befragten glauben außerdem, sie bezahlen letztlich mehr für das Abo einer Software als im Einzelkauf.
Dass Software-Abo- beziehungsweise Mietmodelle bei den Verbrauchern derzeit noch wenig beliebt sind, kann auch auf die allgemeine Verwirrung um den Begriff "Cloud" zurückgeführt werden. Fast die Hälfte aller Befragten (43 Prozent) gab an, dass sie nicht wirklich verstehen, was Unternehmen meinen, wenn sie von der Cloud sprechen, so das Ergebnis der Untersuchung.
Dabei muss das Produkt nicht unbedingt im Laden erworben werden. 35 Prozent wollen ihre Box am liebsten über das Internet bestellen, nur ein Viertel der Befragten geht lieber in den Fachhandel. Lediglich ein Drittel (33 Prozent) gibt sich derzeit mit einem Software-Download zufrieden, bei dem sie zwar keine Box besitzen, die Software nach dem Kauf aber dauerhaft nutzen können.
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Christian Kahle
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