Microsoft: Miet-Software kann 'Piraterie' eindämmen

Microsoft Microsoft erwägt nach eigenen Angaben die Ausweitung des Vertriebs von Software zur Miete, um so der illegalen Verbreitung seiner Produkte vorzubeugen. Dies erklärte Microsofts Forschungschef Craig Mundie während eines Besuchs in China. Durch neue "Pay-As-You-Go"-Modelle könne man die Verluste durch Software-Piraterie wahrscheinlich reduzieren, so Mundie nach Angaben von 'ComputerWorld'. Statt immer nur auf die Lizenzierung von Software zu setzen, könne er sich auch gut vorstellen, die Kunden nutzungsorientiert für den Zugriff auf Online-Dienste zahlen zu lassen.

Microsoft führt bereits seit dem Jahr 2006 Testläufe mit dem Programm FlexGo durch, bei dem der Kunde die Software und den für deren Betrieb benötigten Rechner gegen Gebühr mieten kann. Bisher wird der Ansatz unter anderem in China, Indien, Russland und Südamerika erprobt.

Gestaffelte Zahlungen oder die Vermietung von Software würden die Einstiegskosten deutlich reduzieren, was Kunden, die nur wenig Geld haben, die Verwendung legaler Software erleichtern könne, so Mundie weiter. Ob man solche Modelle schon in Kürze auch im größeren Stil einführen will, ließ er offen.
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