Konto-Lösch-App: Facebook blockt "Social Roulette"
In den vergangenen Tagen sorgte auf Facebook eine Anwendung namens Social Roulette für Aufsehen, wer sie aktiviert hat, hatte eine 1:6-Chance, sein Konto zu löschen. Nun hat Facebook die App blockiert.
Beim Russischen Roulette für Facebook, genannt Social Roulette, hatte man die 1:6-Chance, sein gesamtes Profil samt Beiträgen, Freunden, Fotos, Games und "Gefällt mir"-Aktivitäten zu löschen. Gestartet ist die Anwendung vergangenen Samstag, nach nur wenigen Tagen haben die Facebook-Verantwortlichen dieser Mutprobe einen Riegel vorgeschoben, nun steht Social Roulette nicht mehr zur Verfügung.
Wie TechCrunch berichtet, hat der Gründer der App die Blockmaßnahme bestätigt. Dabei gebe es zwar gar keinen konkreten Passus in den offiziellen Facebook-Richtlinien, dass eine Anwendungen keine Konten löschen dürfe, es ist aber klar, dass derartige Apps nicht im Sinne des sozialen Netzwerks sein können.
Auf Facebook konnte man sich später als 'Überlebender' präsentieren
Nach Angaben der Social-Roulette-Macher auf deren Webseite habe sich schon jeder einmal Gedanken gemacht, sein Facebook-Konto zu deaktivieren. Dies sei eine "völlig normale Reaktion auf die überwältigende Natur der digitalen Kultur." Social Roulette biete (oder bot) die Möglichkeit, dass einem die Entscheidung für einen "Neustart" abgenommen werde, man empfahl sie aber auch jenen, die "billigen Nervenkitzel" suchen.
Gegenüber TechCrunch erläuterte Kyle McDonald, einer der Gründer von Social Roulette, dass seine App weniger ein echtes Werkzeug gewesen sei, sondern eine "Provokation". Und die ist auch gelungen: Facebook hat die App eben recht schnell wegen des "negativen Nutzererlebnisses" entfernt.
Dass Facebook auch mit dem Logo Probleme hatte, dürfte nachvollziehbar sein
Auch hat den Verantwortlichen das Logo von Social Roulette nicht gepasst: Angesichts der Tatsache, dass das Facebook-Logo quasi als Kugel in einem (Revolver-)Patronenlager platziert war, ist das eine wohl nachvollziehbare Entscheidung.
McDonald zeigte sich allerdings zuversichtlich, dass man sich mit Facebook einigen wird können und die App nach Änderungen wieder zugelassen wird, er rechnet damit noch für den Verlauf dieser Woche. Ob McDonalds Optimismus tatsächlich berechtigt ist, bleibt jedoch fraglich.
Wie TechCrunch berichtet, hat der Gründer der App die Blockmaßnahme bestätigt. Dabei gebe es zwar gar keinen konkreten Passus in den offiziellen Facebook-Richtlinien, dass eine Anwendungen keine Konten löschen dürfe, es ist aber klar, dass derartige Apps nicht im Sinne des sozialen Netzwerks sein können.
Auf Facebook konnte man sich später als 'Überlebender' präsentieren
Nach Angaben der Social-Roulette-Macher auf deren Webseite habe sich schon jeder einmal Gedanken gemacht, sein Facebook-Konto zu deaktivieren. Dies sei eine "völlig normale Reaktion auf die überwältigende Natur der digitalen Kultur." Social Roulette biete (oder bot) die Möglichkeit, dass einem die Entscheidung für einen "Neustart" abgenommen werde, man empfahl sie aber auch jenen, die "billigen Nervenkitzel" suchen.
Gegenüber TechCrunch erläuterte Kyle McDonald, einer der Gründer von Social Roulette, dass seine App weniger ein echtes Werkzeug gewesen sei, sondern eine "Provokation". Und die ist auch gelungen: Facebook hat die App eben recht schnell wegen des "negativen Nutzererlebnisses" entfernt.
Dass Facebook auch mit dem Logo Probleme hatte, dürfte nachvollziehbar sein
Auch hat den Verantwortlichen das Logo von Social Roulette nicht gepasst: Angesichts der Tatsache, dass das Facebook-Logo quasi als Kugel in einem (Revolver-)Patronenlager platziert war, ist das eine wohl nachvollziehbare Entscheidung.
McDonald zeigte sich allerdings zuversichtlich, dass man sich mit Facebook einigen wird können und die App nach Änderungen wieder zugelassen wird, er rechnet damit noch für den Verlauf dieser Woche. Ob McDonalds Optimismus tatsächlich berechtigt ist, bleibt jedoch fraglich.
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