DSL-Drossel: Bundesnetzagentur schaltet sich ein
In die Debatte um die Pläne der Deutschen Telekom, Internet-Nutzern nach der Übertragung eines bestimmten Datenvolumens den Breitband-Anschluss abzuschalten, schaltet sich nun auch die Bundesnetzagentur ein.
Die Behörde hat nun erst einmal einen Fragenkatalog an den Konzern geschickt. "Da wir weiteren Klärungsbedarf sehen, haben auch wir uns an das Unternehmen gewandt", erklärte René Henn, Sprecher der Bundesnetzagentur, gegenüber dem Trierischen Volksfreund. Letztlich wolle man unter anderem auch auf Grundlage dessen entscheiden, ob in der Angelegenheit regulierend einzugreifen sei.
Dabei gehe es unter anderem darum, Transparenz und Netzneutralität zu wahren, betonte Henn. Insbesondere bei der Frage der Netzneutralität gibt es Diskussionen darüber, wie Entertain, das IPTV-Angebot der Telekom einzuschätzen sei. Denn die im Rahmen dieses Dienstes übertragenen Daten werden nicht unter die Traffic-Obergrenzen fallen.
Die Telekom sieht darin keinen Verstoß gegen die Netzneutralität. Denn bei Entertain handle es sich nicht um einen regulären Internet-Dienst, sondern um einen Managed Service, für den die Kunden separat bezahlen. Die Inhalte werden hier zwar ebenfalls über den DSL-Anschluss ausgeliefert, aber abgesehen von der letzten Meile nicht über die normale Internet-Infrastruktur.
Entertain ist andererseits an einen Internet-Zugang vom gleichen Anbieter gekoppelt. Und es ist nach den jetzigen Planungen auch nicht möglich, dass beispielsweise ein VDSL-Kunde einen konkurrierenden IPDV- oder Video-on-Demand-Dienst nutzt, der von der Traffic-Grenze ausgenommen ist. Insofern ist die drohende Drosselung ein Instrument, mit dem die Telekom in dem Bereich Wettbewerber schlicht ausschließt - denn die Nutzung eines alternativen Fernseh-Dienstes wie Zattoo, bei dem Premium-Kunden ebenso besser aufgelöste Bilder empfangen können, wäre mit einer Volumen-Obergrenze wohl kaum den ganzen Monat über möglich.
Dabei gehe es unter anderem darum, Transparenz und Netzneutralität zu wahren, betonte Henn. Insbesondere bei der Frage der Netzneutralität gibt es Diskussionen darüber, wie Entertain, das IPTV-Angebot der Telekom einzuschätzen sei. Denn die im Rahmen dieses Dienstes übertragenen Daten werden nicht unter die Traffic-Obergrenzen fallen.
Die Telekom sieht darin keinen Verstoß gegen die Netzneutralität. Denn bei Entertain handle es sich nicht um einen regulären Internet-Dienst, sondern um einen Managed Service, für den die Kunden separat bezahlen. Die Inhalte werden hier zwar ebenfalls über den DSL-Anschluss ausgeliefert, aber abgesehen von der letzten Meile nicht über die normale Internet-Infrastruktur.
Entertain ist andererseits an einen Internet-Zugang vom gleichen Anbieter gekoppelt. Und es ist nach den jetzigen Planungen auch nicht möglich, dass beispielsweise ein VDSL-Kunde einen konkurrierenden IPDV- oder Video-on-Demand-Dienst nutzt, der von der Traffic-Grenze ausgenommen ist. Insofern ist die drohende Drosselung ein Instrument, mit dem die Telekom in dem Bereich Wettbewerber schlicht ausschließt - denn die Nutzung eines alternativen Fernseh-Dienstes wie Zattoo, bei dem Premium-Kunden ebenso besser aufgelöste Bilder empfangen können, wäre mit einer Volumen-Obergrenze wohl kaum den ganzen Monat über möglich.
Thema:
Videos zum Thema
Beliebt im Preisvergleich
- WLAN-Router mit Modem:
Neue Downloads
Beiträge aus dem Forum
-
Kann man einen zweiten DSL Tarif buchen?
Freeboy -
MagentaTV technische Probleme
Opfer0815 -
Fritz dsl 64 bit...
snoopi -
| gelöst | kein dsl interner mehr
fubbiquantz -
DSL-Vertrag kündigen oder bleiben?
Holger_N -
DSL Geschwindigkeit, FritzBox7330, Vodafone
Frank955 -
| selbstlösung | dsl mobile flat android
fubbiquantz
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Nach Flugzeugabsturz: Spielebranche trauert um Ubisoft-Gründer
- Galaxy Watch 9 & Ultra 2: Leak enthüllt Design der neuen Smartwatches
- Neue Weekend-Deals sind da: Media Markt & Saturn senken die Preise
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Ryzen-CPUs: AMD killt RAM-Verschlüsselung - und rudert jetzt zurück
- Windows 11 26H2: Microsoft veröffentlicht allererste Vorschau-Version
- Apple M6-Prozessoren: TSMC liefert erste 2nm-Chips für neue Macs
Videos
Beliebte Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
oSC Nürnberg 25.27. Juni - das OpenSuse-Meeting
d-hubs - Gestern 13:40 Uhr -
Die allerneueste Version, TrueNAS 26.0.0-BETA.2
d-hubs - Vorgestern 14:50 Uhr -
Wie kann ich die Untertitel einem Video hinzufügen?
Rizo - Vorgestern 11:14 Uhr -
Datenträgerverwaltung
micro300 - Vorgestern 08:52 Uhr -
KDE kommt mit Plasma 6.7
d-hubs - 18.06. 20:26 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen