Telekom: DSL-Drosselung zurücknehmen geht nicht
Für die Deutsche Telekom gibt es kein Szenario, aufgrund des öffentlichen Drucks letztlich doch wieder von ihren Plänen abzusehen, Nutzern die Breitband-Anschlüsse bei zu hohem Traffic abzuschalten.
"Für uns ist das Thema zu wichtig, als dass wir zurückrudern könnten", erklärte Niek Jan van Damme, Chef des Telekom-Geschäfts in Deutschland, in einem Interview mit der Tageszeitung Die Welt. Die kommenden drei Jahre, die noch vergehen sollen, bis die technischen Vorrichtungen für die Sperrungen in das Netz des Unternehmens integriert sind, wolle man aber nutzen, um die Entwicklung genau zu analysieren.
Die gerade erst angekündigten Obergrenzen für den monatlichen Traffic in den DSL-Verträgen, relativierte van Damme allerdings wieder. "Wir leben in einer sehr dynamischen Branche. Wer heute unterstellt, dass die aktuellen AGB in fünf Jahren für alle Breitbandkunden gelten, kennt die Telekommunikationsbranche schlecht", sagte er.
Grundsätzlich seien die Obergrenzen aber nötig, um den Netzausbau finanzieren zu können, wiederholte der Manager die bisherigen Stellungnahmen des Konzerns. Gleichzeitig verwies er auch darauf, dass es eben nur um drei Prozent der Kunden ginge, die heute an diese Limits stoßen. Aus heutiger Sicht würde dies aber bedeuten, dass die Telekom die von ihr in den Raum gestellten Milliarden-Investitionen für den Ausbau der Infrastruktur zu einem guten Teil von einen Bruchteil ihrer Kunden finanziert haben will. Es dürfte aber wohl kaum realistisch sein, dass einige Nutzer einen fünfstelligen Betrag ausgeben, um weiterhin hohe Datenkontingente zu bekommen.
Allerdings dürfte auch dem Telekom-Management klar sein, dass die Traffic-Entwicklung dahin geht, dass in drei Jahren bereits eine deutlich größere Zahl von Kunden auf die Volumen-Limits treffen werden - denn die digitale Verbreitung von Inhalten und die Angebotspalette an Cloud-Diensten nimmt rasant zu. Letztlich besteht das Ziel der Telekom hier darin, die Breitband-Sperren als Druckmittel einzusetzen, um an den Gewinnen anderer Anbieter beteiligt zu werden.
Entsprechend erklärte van Damme, dass man beispielsweise bereit sei, mit den Anbietern anderer Video-Dienste Verhandlungen über deren Einbindung in das IPTV-Paket Entertain zu führen, das nicht in die Berechnung des Volumens hineinfällt. Gegen eine entsprechende finanzielle Beteiligung, versteht sich.
Die gerade erst angekündigten Obergrenzen für den monatlichen Traffic in den DSL-Verträgen, relativierte van Damme allerdings wieder. "Wir leben in einer sehr dynamischen Branche. Wer heute unterstellt, dass die aktuellen AGB in fünf Jahren für alle Breitbandkunden gelten, kennt die Telekommunikationsbranche schlecht", sagte er.
Grundsätzlich seien die Obergrenzen aber nötig, um den Netzausbau finanzieren zu können, wiederholte der Manager die bisherigen Stellungnahmen des Konzerns. Gleichzeitig verwies er auch darauf, dass es eben nur um drei Prozent der Kunden ginge, die heute an diese Limits stoßen. Aus heutiger Sicht würde dies aber bedeuten, dass die Telekom die von ihr in den Raum gestellten Milliarden-Investitionen für den Ausbau der Infrastruktur zu einem guten Teil von einen Bruchteil ihrer Kunden finanziert haben will. Es dürfte aber wohl kaum realistisch sein, dass einige Nutzer einen fünfstelligen Betrag ausgeben, um weiterhin hohe Datenkontingente zu bekommen.
Allerdings dürfte auch dem Telekom-Management klar sein, dass die Traffic-Entwicklung dahin geht, dass in drei Jahren bereits eine deutlich größere Zahl von Kunden auf die Volumen-Limits treffen werden - denn die digitale Verbreitung von Inhalten und die Angebotspalette an Cloud-Diensten nimmt rasant zu. Letztlich besteht das Ziel der Telekom hier darin, die Breitband-Sperren als Druckmittel einzusetzen, um an den Gewinnen anderer Anbieter beteiligt zu werden.
Entsprechend erklärte van Damme, dass man beispielsweise bereit sei, mit den Anbietern anderer Video-Dienste Verhandlungen über deren Einbindung in das IPTV-Paket Entertain zu führen, das nicht in die Berechnung des Volumens hineinfällt. Gegen eine entsprechende finanzielle Beteiligung, versteht sich.
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