Kreditkarten: Großes Reise-Buchungssystem gehackt
Am vergangenen Wochenende wurde bekannt, dass in das Reisebuchungssystem des Unternehmens TravelTainment eigebrochen wurde. Dabei sind "partielle Kreditkartendaten" entwendet worden, betroffen sind Kunden zahlreicher deutscher Reiseportale.
Wie unter anderem Heise berichtet, hat TravelTainment die Lücke nach deren Entdeckung umgehend geschlossen und diese auch mit Hilfe eines externen Sicherheitsdienstleisters überprüfen lassen. Zudem wurde das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen, genauer gesagt die dortige Stelle für Cybercrime, eingeschaltet und eine Strafanzeige erstattet. Schließlich sind entsprechende Informationen über entwichene Kreditkartendaten auch an die betroffenen Finanz-Unternehmen gegangen.
Genaue Angaben zu den Eckdaten des Hacks machte TravelTainment nicht, es ist entsprechend nicht bekannt, wann genau sich dieser ereignet hat und wie viele Kunden betroffen waren bzw. sind. Die Kunden und Partner des Unternehmens seien aber ebenfalls informiert worden. Heise schreibt, dass Nutzer von lastminute.de per Mail bereits eine Warnung erhalten haben, in nächster Zeit ihre Kreditkartenabrechnungen genauer im Auge zu behalten.
TravelTainment stellt laut Angaben auf der eigenen Homepage für zahlreiche Unternehmen aus der Reisebranche das Buchungssystem zur Verfügung, Kunden sind unter anderem Expedia, Weg.de und Tui.com. Gegenüber Heise betonte eine Sprecherin von TravelTainment allerdings, dass nicht nur Online-Anbieter betroffen sind, sondern "faktisch die ganze Reisebranche."
Wie groß das Datenleck tatsächlich ausfällt, ist allerdings unklar: Bei Golem heißt es unter Berufung auf eine Mail von Opodo, dass komplette Datensätze entwendet worden sind, also Nummer, Name, Anschrift, Gültigkeit und sogar die CVV-Nummer (dreistellig; auf der Rückseite der Kreditkarte) den Hackern bekannt seien. Die CVV-Nummern würden aber nicht auf den Servern gespeichert, seitens TravelTainment heißt es, dass diese Sicherheitscodes per Spyware bei der Eingabe erfasst worden seien.
Wer in letzter Zeit eine Reise gebucht hat, sollte auf alle Fälle seine Abrechnungen genau kontrollieren und seine Bank über etwaige verdächtige Zahlungen informieren. Für Sorge besteht aber kein Anlass, da der Kunde in solchen Fällen nur dann haftet, wenn ihm grobe Fahrlässigkeit im Umgang mit Zahlungsdaten nachgewiesen werden kann, aber definitiv nicht, wenn eine Lücke auf Seiten des Anbieter der Grund ist.
Genaue Angaben zu den Eckdaten des Hacks machte TravelTainment nicht, es ist entsprechend nicht bekannt, wann genau sich dieser ereignet hat und wie viele Kunden betroffen waren bzw. sind. Die Kunden und Partner des Unternehmens seien aber ebenfalls informiert worden. Heise schreibt, dass Nutzer von lastminute.de per Mail bereits eine Warnung erhalten haben, in nächster Zeit ihre Kreditkartenabrechnungen genauer im Auge zu behalten.
TravelTainment stellt laut Angaben auf der eigenen Homepage für zahlreiche Unternehmen aus der Reisebranche das Buchungssystem zur Verfügung, Kunden sind unter anderem Expedia, Weg.de und Tui.com. Gegenüber Heise betonte eine Sprecherin von TravelTainment allerdings, dass nicht nur Online-Anbieter betroffen sind, sondern "faktisch die ganze Reisebranche."
Wie groß das Datenleck tatsächlich ausfällt, ist allerdings unklar: Bei Golem heißt es unter Berufung auf eine Mail von Opodo, dass komplette Datensätze entwendet worden sind, also Nummer, Name, Anschrift, Gültigkeit und sogar die CVV-Nummer (dreistellig; auf der Rückseite der Kreditkarte) den Hackern bekannt seien. Die CVV-Nummern würden aber nicht auf den Servern gespeichert, seitens TravelTainment heißt es, dass diese Sicherheitscodes per Spyware bei der Eingabe erfasst worden seien.
Wer in letzter Zeit eine Reise gebucht hat, sollte auf alle Fälle seine Abrechnungen genau kontrollieren und seine Bank über etwaige verdächtige Zahlungen informieren. Für Sorge besteht aber kein Anlass, da der Kunde in solchen Fällen nur dann haftet, wenn ihm grobe Fahrlässigkeit im Umgang mit Zahlungsdaten nachgewiesen werden kann, aber definitiv nicht, wenn eine Lücke auf Seiten des Anbieter der Grund ist.
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