Microsoft Research zeigt innovatives Display mit "Kipp-Darstellung"

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Die Forschungssparte des Redmonder Konzerns ist bekannt dafür, sich immer wieder Lösungen einfallen zu lassen, die innovativ und manchmal sogar futuristisch sind. Dazu zählt sicherlich auch das nun gezeigte Zeichenbrett-Display, das in der Lage ist, den dargestellten Inhalt beim Kippen bzw. Verändern der Position "live" anzupassen.

Microsoft Research ist wie erwähnt für so manche kreative und spannende Lösung zu haben. Dabei ist natürlich nicht alles für den Massenmarkt tauglich oder schafft es dahin. Dennoch haben die Software- und Hardware-Forscher in Redmond weitgehend freie Hand, um neue Wege zu beschreiten.

Surface Studio als Basis

Die neueste Entwicklung haben die Microsoft Research-Spezialisten nun in einem Video vorgestellt. Dabei handelt es sich in erster Linie um eine Software-Lösung für das Surface Studio - also das Zeichenbrett, das Microsoft erstmals im Jahr 2016 gezeigt hat und seit Anfang 2019 in einer zweiten Version vorliegt.

Die Idee hinter der "intelligenten" Kipp-Darstellung ist verhältnismäßig simpel und greift eine Lösung auf, die die meisten vom Smartphone her kennen, nämlich das Verändern der Darstellung, wenn man zwischen Portrait- und Landscape-Modus wechselt - also von hoch auf quer.

Beim leistungsstarken Zeichen-Tablet von Microsoft wird die Bildschirm-Ausrichtung nicht von hoch auf quer (bzw. vice versa) geändert, sondern von liegend auf aufrecht, also von Zeichenbrett zu normalem Monitor. Das Spannende ist: Bei diesem Wechsel der Position ändern sich auch die Bildschirmelemente.

Wie das aussieht, kann man am besten im Video sehen: Das wohl beste Beispiel für die Funktionsweise ist die Skyline einer Stadt (in einer Software wie Google Earth): Sieht man diese in der Monitor-Position von der Seite, wechselt die Ansicht fließend, wenn man den Bildschirm langsam nach unten kippt, bis man schließlich aus der Vogelperspektive auf die Dächer blickt.

Weitere Möglichkeiten sind in der Position verändernde Notizen oder auch der Wechsel des Zeilenabstands eines Textdokuments, um handschriftliche Anmerkungen machen zu können.
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