Gartner: Tablets werden zur Gefahr für Microsoft
Die gegenläufige Entwicklung der Märkte für mobile Endgeräte und für Computer könnten in den kommenden Jahren dazu führen, dass der Software-Konzern Microsoft stark an Relevanz verliert.
Das Marktforschungsunternehmen Gartner geht von einem großen Umbruch aus. Perspektivisch, so die Einschätzung, werden Tablets von den meisten Nutzern als Haupt-Computer eingesetzt. Dadurch werde Microsoft in eine Rolle gedrängt, die der Konzern seit Anfang der 1980er Jahre nicht mehr kennt.
Betrachtet man PCs, Notebooks, Tablets und Smartphones zusammen, kann Microsoft zwar eine Steigerung nach absoluten Zahlen der mit seinem Betriebssystem verkauften Geräte verzeichnen, allerdings sieht es bei den Anteilen im Vergleich zur Konkurrenz weniger gut aus. So liegt beispielsweise Apple inzwischen auf einem vergleichbaren Niveau und dies wird sich in den kommenden Jahren auch nicht ändern.
Noch drastischer fällt die Prognose für den Vergleich mit der Android-Plattform aus. Diese ist bereits jetzt auf mehr verkauften Geräten zu finden als ein Windows-Betriebssystem. In diesem Jahr werden es sogar schon etwa doppelt so viele sein und der Abstand nimmt in den kommenden Jahren sogar noch zu.
Gartner-Prognose für Verkaufszahlen
Einen wichtigen Punkt erreicht die Entwicklung nach Einschätzung der Marktforscher im Jahr 2015. Dann sollen erstmals mehr Tablets abgesetzt werden als PCs und Notebooks zusammen. Und hier sei nicht davon auszugehen, dass sich an der Dominanz von Android und Apple etwas ändert. Trotz intensiver Bemühungen wird Microsoft wohl nicht auch nur annähernd an diese beiden Plattformen auf dem Tablet herankommen.
Wenn die Windows-Plattform auf dem gesamten Computing-Markt an Bedeutung verliert, hätte dies weitreichende Folgen für Microsoft, warnen die Marktforscher. Denn es würden längst nicht nur wichtige Einnahmen bei der Lizenzierung von Betriebssystemen wegfallen. Viel gravierender währen die Auswirkungen im Bereich der darauf aufsetzenden Anwendungen. So müsse man die Frage stellen, was beispielsweise aus Office - der zweiten wichtigen Geschäftssäule Microsofts - wird, wenn die Nutzer auf andere Plattformen abwandern.
Betrachtet man PCs, Notebooks, Tablets und Smartphones zusammen, kann Microsoft zwar eine Steigerung nach absoluten Zahlen der mit seinem Betriebssystem verkauften Geräte verzeichnen, allerdings sieht es bei den Anteilen im Vergleich zur Konkurrenz weniger gut aus. So liegt beispielsweise Apple inzwischen auf einem vergleichbaren Niveau und dies wird sich in den kommenden Jahren auch nicht ändern.
Noch drastischer fällt die Prognose für den Vergleich mit der Android-Plattform aus. Diese ist bereits jetzt auf mehr verkauften Geräten zu finden als ein Windows-Betriebssystem. In diesem Jahr werden es sogar schon etwa doppelt so viele sein und der Abstand nimmt in den kommenden Jahren sogar noch zu.
Gartner-Prognose für Verkaufszahlen
Einen wichtigen Punkt erreicht die Entwicklung nach Einschätzung der Marktforscher im Jahr 2015. Dann sollen erstmals mehr Tablets abgesetzt werden als PCs und Notebooks zusammen. Und hier sei nicht davon auszugehen, dass sich an der Dominanz von Android und Apple etwas ändert. Trotz intensiver Bemühungen wird Microsoft wohl nicht auch nur annähernd an diese beiden Plattformen auf dem Tablet herankommen.
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Christian Kahle
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