Neuer GeForce-Treiber: Nvidia versorgt ältere GPUs mit wichtigem Patch
Für ältere Nvidia-Grafikkarten steht ein wichtiges Update bereit. Ein frischer Treiber schließt 114 Sicherheitslücken bei nicht mehr regulär unterstützten Modellen der Maxwell-, Pascal- und Volta-Architektur. Nutzer sollten die Aktualisierung nicht unnötig aufschieben.
Das Update richtet sich an Grafikkarten der Architekturen Maxwell, Pascal und Volta und kümmert sich um die Beseitigung von teils als kritisch eingestuften Schwachstellen. Maxwell kam 2014 auf den Markt und begründete die GTX-900-Serie. Pascal folgte 2016 mit der weitverbreiteten GTX-10-Reihe, während Volta ab 2017 vorrangig im professionellen Segment zum Einsatz kam. Der reguläre Support für alle drei Architekturen endete bereits im Oktober 2025. Sicherheits-Patches sind jedoch noch bis Oktober 2028 geplant.
Von den Aktualisierungen profitieren viele GeForce-Grafikkarten, angefangen bei der GTX 745 über die gesamte GTX-900- und GTX-10-Familie bis hin zur Titan V. Auch Besitzer von Notebooks mit älteren Chips wie der GTX-900M-Serie, der GTX-10-Reihe oder diversen MX-Modellen von MX110 bis MX350 sind abgedeckt. Ebenso versorgt das Update diverse Quadro- und Tesla-Karten mit den notwendigen Fehlerbehebungen. Alle Modelle listet Nvidia in den Patchnotes (PDF) auf.
Je nach verwendeter Hardware stellt der Hersteller für Windows 10 und Windows 11 in der 64-Bit-Version verschiedene Treiberzweige bereit. Dazu zählen die Varianten 616.56, 610.88 sowie der Zweig 582.78. Für Linux-Systeme stehen entsprechend angepasste Ausführungen zur Verfügung. Alle Treiber können direkt von der Nvidia-Webseite heruntergeladen werden.
Seid ihr noch mit einer Grafikkarte aus der GTX-10- oder GTX-900-Serie unterwegs? Wie sind eure Erfahrungen mit der Langlebigkeit der Hardware? Schreibt es uns in die Kommentare! Siehe auch:
- Nvidia veröffentlicht wichtige Sicherheitsupdates für ältere Grafikkarten
- Die Patches richten sich an Maxwell-, Pascal- und Volta-Architekturen
- Sicherheitsupdates für diese Modellreihen sind bis Oktober 2028 geplant
- Das Treiberpaket schließt insgesamt 114 teils gravierende Sicherheitslücken
- Der neue Treiber kann direkt von der Nvidia-Webseite heruntergeladen werden
Neuer Treiber sorgt für mehr Sicherheit
In den letzten Wochen geht es in Nachrichten über Nvidia meist um kontroverse Aussagen des CEOs Jensen Huang und seine demonstrative Sorglosigkeit, was die Gefahren durch künstliche Intelligenz angeht. Trotzdem arbeitet das Unternehmen abseits des Rampenlichts gewissenhaft an Updates und Treibern für seine Produkte. So steht jetzt ein neues Software-Paket für ältere Desktop- und Notebook-Grafikkarten bereit, das Besitzer entsprechender Modelle auf keinen Fall lange aufschieben sollten.Das Update richtet sich an Grafikkarten der Architekturen Maxwell, Pascal und Volta und kümmert sich um die Beseitigung von teils als kritisch eingestuften Schwachstellen. Maxwell kam 2014 auf den Markt und begründete die GTX-900-Serie. Pascal folgte 2016 mit der weitverbreiteten GTX-10-Reihe, während Volta ab 2017 vorrangig im professionellen Segment zum Einsatz kam. Der reguläre Support für alle drei Architekturen endete bereits im Oktober 2025. Sicherheits-Patches sind jedoch noch bis Oktober 2028 geplant.
Große Anzahl an Lücken
Insgesamt adressiert das Update ganze 114 Schwachstellen, wovon sich 98 auf den Grafiktreiber und 16 auf die vGPU-Software beziehen. Wie Nvidia in seinem aktuellen Sicherheits-Bulletin auflistet, stuft das Unternehmen 76 Fehler als hoch und 37 als mittel ein. Eine Lücke mit der Bezeichnung CVE-2026-47574 gilt sogar als kritisch. Sie weist einen CVSS-Wert von 9,9 auf und betrifft den Linux Virtual GPU Manager.Von den Aktualisierungen profitieren viele GeForce-Grafikkarten, angefangen bei der GTX 745 über die gesamte GTX-900- und GTX-10-Familie bis hin zur Titan V. Auch Besitzer von Notebooks mit älteren Chips wie der GTX-900M-Serie, der GTX-10-Reihe oder diversen MX-Modellen von MX110 bis MX350 sind abgedeckt. Ebenso versorgt das Update diverse Quadro- und Tesla-Karten mit den notwendigen Fehlerbehebungen. Alle Modelle listet Nvidia in den Patchnotes (PDF) auf.
Je nach verwendeter Hardware stellt der Hersteller für Windows 10 und Windows 11 in der 64-Bit-Version verschiedene Treiberzweige bereit. Dazu zählen die Varianten 616.56, 610.88 sowie der Zweig 582.78. Für Linux-Systeme stehen entsprechend angepasste Ausführungen zur Verfügung. Alle Treiber können direkt von der Nvidia-Webseite heruntergeladen werden.
Seid ihr noch mit einer Grafikkarte aus der GTX-10- oder GTX-900-Serie unterwegs? Wie sind eure Erfahrungen mit der Langlebigkeit der Hardware? Schreibt es uns in die Kommentare! Siehe auch:
- Wer braucht schon Mathe? Nvidia-CEO kennt seine eigene Adresse nicht
- Überraschung mit RTX Spark: 12-Zoll-Surface mit Nvidia-CPU geplant?
- KI-Weltuntergang bis 2030? Nvidia-Chef hält das für unmöglich
- RTX Spark im Surface: Microsoft und Nvidia rufen zur großen KI-Show
- Nvidia plant Start der GeForce-RTX-60-Serie angeblich doch für H1/2027
Thema:
Felix KrauthRedakteur für Windows & Hardware
War Game Designer, bevor er Journalist wurde, und testet Spiele bis heute selbst. Sein Spektrum reicht von der FritzBox über Windows 11 und Apple bis zu Gaming.
Nvidia Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Nvidia
- Blackview Gamibook 16: Gaming-Notebook mit tollem Display im Test
- Minisforum G1 Pro: Kompakter PC mit Desktop-Grafikkarte im Test
- Ninkear A16 Pro: Großes Notebook mit großer Nachfrage im Test
- Oscal PV800 Pro: Günstiger, heller Beamer mit Kompromissen im Test
- AMD Radeon RX 6700 XT: So schlägt sich die betagte Grafikkarte heute
Neue Nvidia-Downloads
Beliebt im Preisvergleich
- PCIe:
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Beta-Update: Diese Funktionen testet Microsoft für Windows 11 v25H2
- Gigabit-Grundbuch: Neues Gesetz soll Glasfaserausbau beschleunigen
- AirPods Pro 3 + 40 GB Telekom: Bundle effektiv für nur 3,03 Euro/Monat
- Tesla Model 3: Facelift bringt 16-Zoll-Display und V2L-Funktion
- US-Irrsinn: Keine RTX 5090 ohne ID und signiertes Exportverbot mehr
- FritzFon-SOS-Ruf, Ausfallschutz und mehr: Neue FritzBoxen im Labortest
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen