Schwerer Chemie-Unfall in Samsung-Chipfabrik
Ein Unfall in einem Samsung-Werk hat zu Opfern unter der Belegschaft geführt und tausende Menschen, die in der unmittelbaren Umgebung leben und arbeiten gefährdet, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur 'Yonhap'.
Wie die Polizei jetzt in einem Untersuchungsbericht mitteilte, war die Situation viel gefährlicher, als Samsung es in einer eigenen Stellungnahme darstellte. Demnach seien auf dem Gelände von Samsungs Hauptwerk zur Halbleiterproduktion in Hwaseong, 60 Kilometer von der Hauptstadt Seoul entfernt, rund zehn Liter Flusssäure aus einer defekten Leitung ausgetreten.
Die Chemikalie ist ein wichtiger Bestandteil bei der Chipfertigung. Mit ihr werden die Strukturen in den Silizium-Wafer geätzt. Für Menschen ist Flusssäure ein gefährliches Gift, dass Lunge und Nervensystem angreift und bei direktem Kontakt schnell durch Gewebe dringen und ohne größere äußere Sichtbarkeit tief unter der Haut Knochen auflösen kann. Bereits eine Verätzung in der größe einer Hand gilt als tödlich.
Bei dem Vorfall in dem Samsung-Werk wurde ein Arbeiter getötet und vier weitere verletzt. Nach Auswertung der Überwachungsanlagen des Werkes wurde klar, dass die Säure über das Betriebsgelände hinaus gelangte. Einsatzkräfte des Betriebes versuchten, die Konzentration der Chemikalie unter Einsatz eines großen Ventilators möglichst weit zu reduzieren.
Samsung selbst hatte in einer Stellungnahme die Gefahr heruntergespielt. Es wäre angeblich nicht möglich gewesen, dass die Flusssäure vom Werksgelände nach außen dringt. Gefahr für die Umgebung der Fabrik habe nicht bestanden. Die Behörden gehen nun dem Verdacht nach, dass Samsung gegen geltende Umweltschutz-Richtlinien verstoßen und keine ausreichenden Sicherheitsmaßnahmen im Umgang mit der Chemikalie eingesetzt hat.
Spezialisten der südkoreanischen Regierung haben sich ebenfalls in die Ermittlungen eingeschaltet. Sie sollen unter anderem auch die Bewohner der Region auf mögliche Folgen untersuchen. Denn Prüfungen von Umweltgruppen hätten ergeben, dass die Flusssäure sich bis zu einem Umkreis von zwei Kilometern um den Betrieb ausgebreitet hat.
Die Chemikalie ist ein wichtiger Bestandteil bei der Chipfertigung. Mit ihr werden die Strukturen in den Silizium-Wafer geätzt. Für Menschen ist Flusssäure ein gefährliches Gift, dass Lunge und Nervensystem angreift und bei direktem Kontakt schnell durch Gewebe dringen und ohne größere äußere Sichtbarkeit tief unter der Haut Knochen auflösen kann. Bereits eine Verätzung in der größe einer Hand gilt als tödlich.
Bei dem Vorfall in dem Samsung-Werk wurde ein Arbeiter getötet und vier weitere verletzt. Nach Auswertung der Überwachungsanlagen des Werkes wurde klar, dass die Säure über das Betriebsgelände hinaus gelangte. Einsatzkräfte des Betriebes versuchten, die Konzentration der Chemikalie unter Einsatz eines großen Ventilators möglichst weit zu reduzieren.
Samsung selbst hatte in einer Stellungnahme die Gefahr heruntergespielt. Es wäre angeblich nicht möglich gewesen, dass die Flusssäure vom Werksgelände nach außen dringt. Gefahr für die Umgebung der Fabrik habe nicht bestanden. Die Behörden gehen nun dem Verdacht nach, dass Samsung gegen geltende Umweltschutz-Richtlinien verstoßen und keine ausreichenden Sicherheitsmaßnahmen im Umgang mit der Chemikalie eingesetzt hat.
Spezialisten der südkoreanischen Regierung haben sich ebenfalls in die Ermittlungen eingeschaltet. Sie sollen unter anderem auch die Bewohner der Region auf mögliche Folgen untersuchen. Denn Prüfungen von Umweltgruppen hätten ergeben, dass die Flusssäure sich bis zu einem Umkreis von zwei Kilometern um den Betrieb ausgebreitet hat.
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