Architekten testen 3D-Druck für Bau einer Mondbasis
Das Architektur-Unternehmen Foster + Partners, das bereits für eine Reihe von Großprojekten verantwortlich war, will die Prinzipien des 3D-Drucks nutzen, um in Zukunft eine Basis auf dem Mond zu errichten.
Dafür arbeitet die Firma jetzt unter anderem mit der europäischen Raumfahrtagentur ESA zusammen. Hintergrund ist die Schwierigkeit, geeignete Baumaterialien für eine Basis auf den Mond zu bringen, in der mehrere Astronauten über längere Zeit leben und arbeiten können. Denn der Transport ist teuer und das Risiko, dass durch einen Fehler verschiedene Komponenten nicht ankommen, muss gering gehalten werden.
Deshalb kam man auf die Idee, lieber gleich eine Produktionsanlage zum Mond zu bringen und diese vor Ort verfügbare Rohstoffe verarbeiten zu lassen. Den Grundstock soll eine zylindrische Kapsel bilden, die mit einer einzelnen Rakete gestartet werden kann. Ein integrierter, robotisch betriebener 3D-Drucker soll dann das Regolith von der Mondoberfläche verwenden, um Kuppeln zu errichten, in denen Astronauten vor den hohen Temperaturschwankungen und der Strahlenbelastung geschützt sind.
Von der Erde müsste dann nur noch ein passendes Material zum Abbinden des Mondstaubs mitgeführt werden. Der 3D-Drucker soll so eine Grundstruktur schaffen, die eine zellulare Struktur aufweist, die einem festen Schaum ähnelt - von dem bekannt ist, dass er vergleichsweise leicht, stabil und gut isolierend ist. Im Grunde orientiert man sich bei der Entwicklung so an verschiedenen Bauformen, die aus der Natur bekannt sind.
Aktuell werden durch ein Konsortium aus Foster + Partners, der ESA und einigen anderen Unternehmen bereits praktische Tests für solche Pläne durchgeführt. Dafür kommen Rohstoffe zum Einsatz, die dem Mond-Regolith möglichst ähnlich sind. So entstand bereits ein 1,5 Tonnen schweres Modell unter normalen Bedingungen. In einer Vakuumkammer werden außerdem die Umweltbedingungen auf dem Mond simuliert, um die Versuche in kleinerem Maßstab fortzuführen.
Die Planungen sehen vor, eine entsprechende Mondbasis in den Polregionen zu bauen, wo stets Sonneneinstrahlung für die Energiegewinnung vorhanden ist. Die Architekten gehen aber auch davon aus, dass aus den Versuchen Erkenntnisse gewonnen werden können, die auch auf der Erde zum Bau besserer Gebäude in klimatisch schwierigen Regionen einsetzbar sind.
Deshalb kam man auf die Idee, lieber gleich eine Produktionsanlage zum Mond zu bringen und diese vor Ort verfügbare Rohstoffe verarbeiten zu lassen. Den Grundstock soll eine zylindrische Kapsel bilden, die mit einer einzelnen Rakete gestartet werden kann. Ein integrierter, robotisch betriebener 3D-Drucker soll dann das Regolith von der Mondoberfläche verwenden, um Kuppeln zu errichten, in denen Astronauten vor den hohen Temperaturschwankungen und der Strahlenbelastung geschützt sind.
Von der Erde müsste dann nur noch ein passendes Material zum Abbinden des Mondstaubs mitgeführt werden. Der 3D-Drucker soll so eine Grundstruktur schaffen, die eine zellulare Struktur aufweist, die einem festen Schaum ähnelt - von dem bekannt ist, dass er vergleichsweise leicht, stabil und gut isolierend ist. Im Grunde orientiert man sich bei der Entwicklung so an verschiedenen Bauformen, die aus der Natur bekannt sind.
Aktuell werden durch ein Konsortium aus Foster + Partners, der ESA und einigen anderen Unternehmen bereits praktische Tests für solche Pläne durchgeführt. Dafür kommen Rohstoffe zum Einsatz, die dem Mond-Regolith möglichst ähnlich sind. So entstand bereits ein 1,5 Tonnen schweres Modell unter normalen Bedingungen. In einer Vakuumkammer werden außerdem die Umweltbedingungen auf dem Mond simuliert, um die Versuche in kleinerem Maßstab fortzuführen.
Die Planungen sehen vor, eine entsprechende Mondbasis in den Polregionen zu bauen, wo stets Sonneneinstrahlung für die Energiegewinnung vorhanden ist. Die Architekten gehen aber auch davon aus, dass aus den Versuchen Erkenntnisse gewonnen werden können, die auch auf der Erde zum Bau besserer Gebäude in klimatisch schwierigen Regionen einsetzbar sind.
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Christian Kahle
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