Google-Chef Larry Page motzt über Facebook
Larry Page, Chief Executive Officer (CEO) von Internet-Gigant Google, hat in einem ausführlichen Interview zu zahlreichen Themen Stellung genommen, darunter dem sozialen Netzwerk Facebook. Auch zum Patentkrieg mit Apple gab es eine spitze Bemerkung.
Google-CEO Larry Page hat mit dem Technik-Magazin 'Wired' gesprochen und dabei so manchen interessanten Einblick in das von ihm mitgegründete Unternehmen gegeben. Auch die Konkurrenz kam zur Sprache, allen voran das soziale Netzwerk Facebook. "Klar sind die ein Unternehmen, das auf diesem Gebiet (Anm.: soziale Netzwerke) stark ist", sagte Page. "Aber sie machen einen wirklich schlechten Job bei ihren Produkten." Genauer erläuterte der Google-Chef diese Aussage nicht, das eigene Netzwerk Google+ lobte er aber naturgemäß.
Google-CEO und -Mitgründer Larry Page
Gleichzeitig betonte er, dass man für den Erfolg des eigenen Netzwerks nicht das Scheitern eines anderen benötige: "Ich finde es ungeheuerlich, zu sagen, dass es auf derartigen Gebieten immer nur Platz für ein Unternehmen gibt", sagte Page. Er erinnerte sich daran, dass man das auch zu Google in den Anfangstagen gesagt habe: "Jeder hat damals gemeint: 'Ihr werdet scheitern, weil es bereits fünf Such-Unternehmen gibt.' Wir haben geantwortet: 'Ja, wir sind ein Such-Unternehmen, aber wir machen etwas anderes'."
Page gab auch einen Einblick in seine persönliche unternehmerische Philosophie: Google probiert vieles aus, um es womöglich später gleich wieder zu verwerfen. Mit Absicht, sagt der CEO. "Wir haben diese Debatten ständig. Wir haben all das Geld, all die Leute, warum machen wir nicht mehr Sachen?"
Er verwies dabei auf den Erfolg von Apple: "Die konzentrieren sich auf sehr sehr wenige Dinge, was für sie auch ziemlich gut funktioniert. Ich finde das aber unbefriedigend. Es gibt auf der Welt so viele Möglichkeiten, Technologie einzusetzen, um das Leben der Menschen besser zu machen", so Page. Investoren machten sich ständig Sorgen, dass Google "zu viel Geld in diese verrückten Sachen" investiere. Dabei seien genau diese anfangs abwegigen Ideen, die die Investoren später begeistern, meint Page, der als Beispiele YouTube, Chrome und Android nennt.
Im Wired-Interview kommen noch viele weitere Themen zur Sprache, auch der Patentkrieg mit bzw. von Apple. Auf die Frage nach dem von Steve Jobs angekündigten "thermonuklearen Krieg" gegen Android antwortet Page mit einer kurzen Gegenfrage: "Und wie gut funktioniert das?"
Google-CEO und -Mitgründer Larry Page
Gleichzeitig betonte er, dass man für den Erfolg des eigenen Netzwerks nicht das Scheitern eines anderen benötige: "Ich finde es ungeheuerlich, zu sagen, dass es auf derartigen Gebieten immer nur Platz für ein Unternehmen gibt", sagte Page. Er erinnerte sich daran, dass man das auch zu Google in den Anfangstagen gesagt habe: "Jeder hat damals gemeint: 'Ihr werdet scheitern, weil es bereits fünf Such-Unternehmen gibt.' Wir haben geantwortet: 'Ja, wir sind ein Such-Unternehmen, aber wir machen etwas anderes'."
Page gab auch einen Einblick in seine persönliche unternehmerische Philosophie: Google probiert vieles aus, um es womöglich später gleich wieder zu verwerfen. Mit Absicht, sagt der CEO. "Wir haben diese Debatten ständig. Wir haben all das Geld, all die Leute, warum machen wir nicht mehr Sachen?"
Er verwies dabei auf den Erfolg von Apple: "Die konzentrieren sich auf sehr sehr wenige Dinge, was für sie auch ziemlich gut funktioniert. Ich finde das aber unbefriedigend. Es gibt auf der Welt so viele Möglichkeiten, Technologie einzusetzen, um das Leben der Menschen besser zu machen", so Page. Investoren machten sich ständig Sorgen, dass Google "zu viel Geld in diese verrückten Sachen" investiere. Dabei seien genau diese anfangs abwegigen Ideen, die die Investoren später begeistern, meint Page, der als Beispiele YouTube, Chrome und Android nennt.
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