Google-Chef für offeneren Umgang mit Medizindaten
Larry Page, der Chef des Suchmaschinenkonzerns Google hat sich auf der Entwicklerkonferenz des Unternehmens für einen offeneren Umgang mit dem persönlichen Gesundheitszustand ausgesprochen.
Das sei für ihn eine Schlussfolgerung auf die Reaktionen, die er erhielt, nachdem er kurz zuvor den Grund für sein seltenes öffentliches Auftreten in der letzten Zeit bekannt gegeben hatte. In einem Posting auf Google+ hatte er erklärt, dass seine Stimmbänder von Lähmungserscheinungen betroffen sind und das Reden für ihn daher anstrengend geworden ist.
"Gestern habe ich über die Probleme mit meiner Stimme gesprochen, daraufhin erhielt ich sehr viele fürsorgliche E-Mails von Menschen und eine Menge Unterstützung", sagte Page. Wie der Google-Chef ausführte, sei er bisher sehr darauf bedacht gewesen, dass Informationen über seine Gesundheit zu den privatesten Dingen gehören, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Die Reaktionen auf seine Bekanntmachung hätten ihn jedoch umdenken lassen.
"In meinem Fall hätte ich den Schritt eher tun sollen", räumte er ein. Er sei sich jedoch durchaus bewusst, dass viele Menschen nicht zu diesem Schluss kommen würden - und man müsse darüber nachdenken, warum so viele Leute darauf fokussiert sind, Informationen über ihren Gesundheitszustand geheim zu halten.
Einen der wichtigsten Gründe sieht Page hier im System der Krankenversicherungen. Menschen müssten damit rechnen, aufgrund ihrer Krankheitsgeschichte von den Versicherern abgelehnt zu werden. "Das ergibt keinen Sinn, wir müssen also vielleicht die Regeln für Versicherungen ändern und sie verpflichten, die Menschen aufzunehmen", erklärte er.
Die tief in der Gesellschaft verankerte Haltung, nicht öffentlich über gesundheitliche Probleme zu sprechen, spiegeln sich laut Page auch in der Gesetzgebung wieder. Google habe bereits auf Experimente mit neuen Diensten in dem Bereich verzichten müssen, weil sie rechtlich nicht zulässig gewesen wären. Gerade hier könnte die IT-Branche aber für deutliche Fortschritte sorgen, so dass ein Umdenken sinnvoll wäre. So könnte eine internationale Erfassung von medizinischen Daten über Cloud-Dienste beispielsweise für eine deutlich bessere Vergleichslage sorgen, die unter anderem eine passendere Medikation für den einzelnen Patienten ermöglichen würde.
"Gestern habe ich über die Probleme mit meiner Stimme gesprochen, daraufhin erhielt ich sehr viele fürsorgliche E-Mails von Menschen und eine Menge Unterstützung", sagte Page. Wie der Google-Chef ausführte, sei er bisher sehr darauf bedacht gewesen, dass Informationen über seine Gesundheit zu den privatesten Dingen gehören, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Die Reaktionen auf seine Bekanntmachung hätten ihn jedoch umdenken lassen.
"In meinem Fall hätte ich den Schritt eher tun sollen", räumte er ein. Er sei sich jedoch durchaus bewusst, dass viele Menschen nicht zu diesem Schluss kommen würden - und man müsse darüber nachdenken, warum so viele Leute darauf fokussiert sind, Informationen über ihren Gesundheitszustand geheim zu halten.
Einen der wichtigsten Gründe sieht Page hier im System der Krankenversicherungen. Menschen müssten damit rechnen, aufgrund ihrer Krankheitsgeschichte von den Versicherern abgelehnt zu werden. "Das ergibt keinen Sinn, wir müssen also vielleicht die Regeln für Versicherungen ändern und sie verpflichten, die Menschen aufzunehmen", erklärte er.
Die tief in der Gesellschaft verankerte Haltung, nicht öffentlich über gesundheitliche Probleme zu sprechen, spiegeln sich laut Page auch in der Gesetzgebung wieder. Google habe bereits auf Experimente mit neuen Diensten in dem Bereich verzichten müssen, weil sie rechtlich nicht zulässig gewesen wären. Gerade hier könnte die IT-Branche aber für deutliche Fortschritte sorgen, so dass ein Umdenken sinnvoll wäre. So könnte eine internationale Erfassung von medizinischen Daten über Cloud-Dienste beispielsweise für eine deutlich bessere Vergleichslage sorgen, die unter anderem eine passendere Medikation für den einzelnen Patienten ermöglichen würde.
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Christian Kahle
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