OS-X-Sicherheit: Apple heuert Vista-Hackerin an
Apple will die Sicherheit seines Desktop-Betriebssystems offenbar verbessern und hat deshalb die renommierte Hackerin und Sicherheitsexpertin Kristin Paget angestellt. Diese war maßgeblich daran beteiligt, das Microsoft-Betriebssystem Vista von Lücken zu säubern.
Auch wenn es hierzu immer wieder heftige Debatten gibt, es ist sicherlich ein Mythos, dass das Apple-Betriebssystem Mac OS X frei von Schadsoftware ist. Dabei geht es gar nicht um herkömmliche Viren, diese werden insgesamt immer weniger zum Problem, sondern vor allem um Malware wie den Flashback-Trojaner, der sich Anfang des Jahres auf Mac-Systemen verbreitet hat.
Damals hatte auch Eugene Kaspersky, Chef des nach ihm benannten Sicherheitsdienstleisters, gemeint, dass Apple beim Thema Sicherheit auf Microsoft zehn Jahre Rückstand habe. Diese Zahl wird man in Cupertino sicherlich bestreiten, nicht aber die Tatsache, dass man nie genug für die Sicherheit tun kann.
Siehe auch: Kaspersky - Mac-Sicherheit 10 Jahre hinter Windows
Kristin Paget soll dabei helfen. Paget war, damals noch unter dem Namen Chris Paget, Mitglied eines kleinen Teams von Elite-Hackern, die Microsofts Vista-Betriebssystem auf Herz und Nieren überprüft haben. Wie 'Wired' berichtet, durfte Paget aufgrund einer Verschwiegenheitserklärung über diese Zeit fünf Jahre lang nicht sprechen, sie verriet aber Ende 2011 bei einer Hackerkonferenz, was man gemacht hat.
Und zwar wurden die Hacker vor die Aufgabe gestellt, Vista in Sachen Bugs und Lücken auf Herz und Nieren zu prüfen. An sich dachten die Microsoft-eigenen Sicherheitsexperten damals, dass Vista diesbezüglich "ziemlich sauber" sei. Sie lagen falsch. Paget und ihr Team fanden zahlreiche Sicherheitslücken, so viele, dass Microsoft die Vista-Veröffentlichung verschieben musste.
Welche Aufgaben Paget bei Apple haben wird, ist nicht genau bekannt, das Unternehmen äußerte sich zu dieser Personalie bisher nicht offiziell. Laut ihrem Profil auf dem Karrierenetzwerk LinkedIn hat sie nun den Titel Core Operating System Security Researcher.
Damals hatte auch Eugene Kaspersky, Chef des nach ihm benannten Sicherheitsdienstleisters, gemeint, dass Apple beim Thema Sicherheit auf Microsoft zehn Jahre Rückstand habe. Diese Zahl wird man in Cupertino sicherlich bestreiten, nicht aber die Tatsache, dass man nie genug für die Sicherheit tun kann.
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Kristin Paget soll dabei helfen. Paget war, damals noch unter dem Namen Chris Paget, Mitglied eines kleinen Teams von Elite-Hackern, die Microsofts Vista-Betriebssystem auf Herz und Nieren überprüft haben. Wie 'Wired' berichtet, durfte Paget aufgrund einer Verschwiegenheitserklärung über diese Zeit fünf Jahre lang nicht sprechen, sie verriet aber Ende 2011 bei einer Hackerkonferenz, was man gemacht hat.
Und zwar wurden die Hacker vor die Aufgabe gestellt, Vista in Sachen Bugs und Lücken auf Herz und Nieren zu prüfen. An sich dachten die Microsoft-eigenen Sicherheitsexperten damals, dass Vista diesbezüglich "ziemlich sauber" sei. Sie lagen falsch. Paget und ihr Team fanden zahlreiche Sicherheitslücken, so viele, dass Microsoft die Vista-Veröffentlichung verschieben musste.
Welche Aufgaben Paget bei Apple haben wird, ist nicht genau bekannt, das Unternehmen äußerte sich zu dieser Personalie bisher nicht offiziell. Laut ihrem Profil auf dem Karrierenetzwerk LinkedIn hat sie nun den Titel Core Operating System Security Researcher.
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