Erneutes Datenleck in Apples Entwickler-Bereich
Der Computer-Konzern Apple hatte erneut mit einer Sicherheits-Lücke in seinem Entwickler-Bereich zu kämpfen. Diese legte auch persönliche Daten hochrangiger Manager des Unternehmens offen.
Durch den Fehler, der die Datenbank hinter dem Dienst öffentlich zugänglich machte, waren nicht nur Programmierer betroffen, die Anwendungen für iOS und OS X entwickeln. Sichtbar wurden auch verschiedene Informationen über Mitarbeiter und Partner des Unternehmens, berichtete das US-Magazin 9to5Mac, das von einem Nutzer auf die Schwachstelle hingewiesen worden war.
Um die Anwendung selbst verwenden zu können, musste man eigentlich an einer Passwort-Eingabe vorbei. Allerdings funktionierten verschiedene Features teilweise auch, wenn man sich nicht mit passenden Zugangsdaten anmeldete. Über die Funktion "People Lookup" war es dann möglich, auf eine umfangreiche Kontaktdatenbank zuzugreifen. Diese enthielt beispielsweise Namen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen sowie die Bezeichnungen der jeweiligen Apple-Abteilungen oder Partner-Firmen, in denen die jeweiligen Personen tätig sind.
Apple hat auf den Fehler bereits reagiert. In der letzten Nacht wurde der Entwickler-Bereich für Wartungsarbeiten offline genommen. Nachdem er wieder online war, waren keine offensichtlichen Veränderungen zu sehen, so dass hier wohl lediglich die Zugangsrechte überprüft und verbessert wurden. Die fragliche Anwendung ist außerdem nicht mehr herunterzuladen. Es handelte sich bereits um den zweiten Zwischenfall binnen einiger Monate, der in dem Entwickler-Segment zu Problemen führte.
Internes Programm offen verfügbar
Ursache des Problems war offenbar ein Konfigurations-Fehler beim Webserver. Durch diesen wurde eine Anwendung, die eigentlich nur intern bei Apple zum Einsatz kommen soll, frei herunterladbar - wenn man über den korrekten URL verfügte. Verlinkt war das Programm selbst nicht. Dieses verband sich nach dem Start aber mit den entsprechenden Zugriffsrechten mit der fraglichen Datenbank und machte die Informationen für jedermann zugänglich.Um die Anwendung selbst verwenden zu können, musste man eigentlich an einer Passwort-Eingabe vorbei. Allerdings funktionierten verschiedene Features teilweise auch, wenn man sich nicht mit passenden Zugangsdaten anmeldete. Über die Funktion "People Lookup" war es dann möglich, auf eine umfangreiche Kontaktdatenbank zuzugreifen. Diese enthielt beispielsweise Namen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen sowie die Bezeichnungen der jeweiligen Apple-Abteilungen oder Partner-Firmen, in denen die jeweiligen Personen tätig sind.
Apple hat auf den Fehler bereits reagiert. In der letzten Nacht wurde der Entwickler-Bereich für Wartungsarbeiten offline genommen. Nachdem er wieder online war, waren keine offensichtlichen Veränderungen zu sehen, so dass hier wohl lediglich die Zugangsrechte überprüft und verbessert wurden. Die fragliche Anwendung ist außerdem nicht mehr herunterzuladen. Es handelte sich bereits um den zweiten Zwischenfall binnen einiger Monate, der in dem Entwickler-Segment zu Problemen führte.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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