Piratenpartei wirbt mit 'geklauten' Plakatmotiven
Am 20. Januar 2013 wählt Niedersachsen einen neuen Landtag, in diesen will auch die Piratenpartei einziehen. Für ihre Kampagne wählte die noch junge politische Gruppierung einen interessanten Ansatz: Man "remixt" bekannte Logos großer Unternehmen und Marken.
"Vertrau keinem Plakat": Unter diesem Motto steht die vor kurzem präsentierte Kampagne der Piratenpartei zur Landtagswahl in Niedersachsen. Auf der Webseite, die den Namen 'Ideenkopierer' trägt, heißt es, dass Wahlwerbung auch nur ganz normale Werbung sei: "Es werden keine Inhalte vermittelt, politische Aussagen werden auf eingängige Slogans reduziert."
So wird die Wahlkampagne auch zu einer cleveren Auseinandersetzung mit dem Medium Werbung. Die Piraten "klauen" nämlich etablierte Werbemotive und so genannte "Corporate Designs" und stellen diese auf diese Weise als letztlich inhaltsleer dar. Stattdessen rufen die Piraten-Wahlwerber dazu auf, ihr Wahlprogramm zu lesen und generell vor allem eines zu tun, nämlich wählen zu gehen.
Die eigentliche Botschaft hinter den Plakaten steht quasi im Kleingedruckten: So findet man auf der Ideenkopierer-Seite beim an eine bekannte Schokoladen-Marke (mehr als nur) angelehnten Plakatmotiv den Slogan "Die zarteste Versuchung seit es Parteien gibt", darunter wird der Hintergrund erklärt: "Wir haben zwar keine Alpen in Niedersachsen, aber wir möchten uns dafür einsetzen, dass Schüler weiterhin wissen, dass Kühe nicht lila sind.
Beim blau-gelben Motiv ("Entdecke dein Wahllokal"), dessen Herkunft den meisten klar sein dürfte, schreibt man: "Wir bauen zwar keine schwedischen Möbel, aber wir möchten trotzdem von den skandinavischen Ländern für unsere Sozialpolitik lernen." In diesem Ton geht es weiter, als Vorlage müssen u. a. eine Elektronikkette, ein Netzbetreiber, ein Autobauer sowie eine Katzenfutter-Marke herhalten.
Auch das Motto "Ideenkopieren" ist natürlich volle Absicht: Die niedersächsischen Piraten wollen das Rad nicht neu erfinden, sondern meinen, dass es viele gute Ideen bereits längst gibt. Daher sei es auch gar nichts Schlechtes, diese zu kopieren. Die Produkte bzw. Firmen, die auf den Plakaten aufgegriffen werden, haben sich übrigens bislang noch nicht dazu geäußert.
So wird die Wahlkampagne auch zu einer cleveren Auseinandersetzung mit dem Medium Werbung. Die Piraten "klauen" nämlich etablierte Werbemotive und so genannte "Corporate Designs" und stellen diese auf diese Weise als letztlich inhaltsleer dar. Stattdessen rufen die Piraten-Wahlwerber dazu auf, ihr Wahlprogramm zu lesen und generell vor allem eines zu tun, nämlich wählen zu gehen.
Die eigentliche Botschaft hinter den Plakaten steht quasi im Kleingedruckten: So findet man auf der Ideenkopierer-Seite beim an eine bekannte Schokoladen-Marke (mehr als nur) angelehnten Plakatmotiv den Slogan "Die zarteste Versuchung seit es Parteien gibt", darunter wird der Hintergrund erklärt: "Wir haben zwar keine Alpen in Niedersachsen, aber wir möchten uns dafür einsetzen, dass Schüler weiterhin wissen, dass Kühe nicht lila sind.
Beim blau-gelben Motiv ("Entdecke dein Wahllokal"), dessen Herkunft den meisten klar sein dürfte, schreibt man: "Wir bauen zwar keine schwedischen Möbel, aber wir möchten trotzdem von den skandinavischen Ländern für unsere Sozialpolitik lernen." In diesem Ton geht es weiter, als Vorlage müssen u. a. eine Elektronikkette, ein Netzbetreiber, ein Autobauer sowie eine Katzenfutter-Marke herhalten.
Auch das Motto "Ideenkopieren" ist natürlich volle Absicht: Die niedersächsischen Piraten wollen das Rad nicht neu erfinden, sondern meinen, dass es viele gute Ideen bereits längst gibt. Daher sei es auch gar nichts Schlechtes, diese zu kopieren. Die Produkte bzw. Firmen, die auf den Plakaten aufgegriffen werden, haben sich übrigens bislang noch nicht dazu geäußert.
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