Microsoft will keine Diesel-Generatoren mehr nutzen
Der Software-Konzern Microsoft will in seinen Datenzentren zukünftig möglichst keine Diesel-Generatoren mehr einsetzen. Diese Anlagen standen seit Jahrzehnten für eine garantierte Ausfallsicherheit der Server-Farmen, da sie einspringen konnten, wenn die normale Stromversorgung zusammenbricht.
Das zunehmende Bekenntnis zu einer umweltfreundlichen Energieversorgung verträgt sich allerdings nicht besonders gut damit, das Backup auf einer solchen Technologie aufzubauen. Einige Betreiber von Datenzentren arbeiten deshalb schon seit einiger Zeit daran, andere Backup-Systeme zu installieren und auch Microsoft will dem nun folgen, berichtet das US-Magazin 'Datacenter Knowledge'.
Dies ist in ein Programm eingebettet, in dessen Rahmen Datenzentren insgesamt umweltfreundlicher sowie unabhängiger von den traditionellen Stromnetzen werden sollen. In einigen Bereichen will man auf Brennstoffzellen, die auf Basis von Erdgas arbeiten, umsteigen, erläuterte Brian Janous, der bei Microsoft für die Energieversorgung zuständig ist. Hier hängt man dann zwar weiterhin an einem fossilen Brennstoff, die so genannten "Bloom Boxes", die auch bei anderen Unternehmen wie eBay und Apple im Einsatz sind, verbrennen diesen aber sauberer als Diesel.
Wo es möglich ist, wolle man sogar ganz vom Bedarf an Backup-Stromgeneratoren wegkommen. Dies wäre bei neueren Datenzentren möglich, die ohnehin so konzipiert sind, dass die möglichst wenig auf Energie aus den normalen Netzen angewiesen sind. Sie werden in einen Mix aus Stromerzeugern eingebettet, die mit erneuerbaren Energiequellen arbeiten. Hier stellt dann eher die Verbindung zum öffentlichen Netz das Backup dar.
So arbeitet man in den südlichen Regionen der USA beispielsweise intensiv an der Weiterentwicklung von Solar-Anlagen. In Europa läuft ein Pilotprojekt, ein Datenzentrum durch ein Biomasse-Kraftwerk versorgen zu lassen, dass mit Pflanzenresten aus der Landwirtschaft befüllt wird.
Beim Abschied vom Dieselgenerator hat Microsoft dabei allerdings bei weitem nicht nur die Umwelt im Sinn. Dafür das die Systeme vergleichsweise selten eingesetzt werden müssen, sind die regelmäßig notwendigen Wartungsarbeiten vergleichsweise teuer. Der Wechsel zu anderen Technologien kann so perspektivisch die Betriebskosten der Datenzentren ein gutes Stück senken.
Dies ist in ein Programm eingebettet, in dessen Rahmen Datenzentren insgesamt umweltfreundlicher sowie unabhängiger von den traditionellen Stromnetzen werden sollen. In einigen Bereichen will man auf Brennstoffzellen, die auf Basis von Erdgas arbeiten, umsteigen, erläuterte Brian Janous, der bei Microsoft für die Energieversorgung zuständig ist. Hier hängt man dann zwar weiterhin an einem fossilen Brennstoff, die so genannten "Bloom Boxes", die auch bei anderen Unternehmen wie eBay und Apple im Einsatz sind, verbrennen diesen aber sauberer als Diesel.
Wo es möglich ist, wolle man sogar ganz vom Bedarf an Backup-Stromgeneratoren wegkommen. Dies wäre bei neueren Datenzentren möglich, die ohnehin so konzipiert sind, dass die möglichst wenig auf Energie aus den normalen Netzen angewiesen sind. Sie werden in einen Mix aus Stromerzeugern eingebettet, die mit erneuerbaren Energiequellen arbeiten. Hier stellt dann eher die Verbindung zum öffentlichen Netz das Backup dar.
So arbeitet man in den südlichen Regionen der USA beispielsweise intensiv an der Weiterentwicklung von Solar-Anlagen. In Europa läuft ein Pilotprojekt, ein Datenzentrum durch ein Biomasse-Kraftwerk versorgen zu lassen, dass mit Pflanzenresten aus der Landwirtschaft befüllt wird.
Beim Abschied vom Dieselgenerator hat Microsoft dabei allerdings bei weitem nicht nur die Umwelt im Sinn. Dafür das die Systeme vergleichsweise selten eingesetzt werden müssen, sind die regelmäßig notwendigen Wartungsarbeiten vergleichsweise teuer. Der Wechsel zu anderen Technologien kann so perspektivisch die Betriebskosten der Datenzentren ein gutes Stück senken.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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