Kein Geld: HTC muss Beats-Beteiligung verkaufen
Am Wochenende wurde bekannt, dass der taiwanesische Smartphone-Hersteller HTC die Hälfte seines 50,1-Prozent-Mehrheitsanteils am Audio-Unternehmen Beats Electronics zurückverkauft. Nun heißt es, dass HTC dazu gezwungen war, da das Unternehmen seine finanziellen Verpflichtungen nicht mehr einhalten konnte.
Wie das Technik-Portal 'Cnet' berichtet, ist es nicht ganz freiwillig zum Verkauf der Hälfte der HTC-Anteile gekommen: Cnet hat von "den Verhandlungen nahestehenden" Quellen erfahren, dass die finanziellen Turbulenzen des taiwanesischen Unternehmens dazu geführt hätten.
HTC hatte vor einem Jahr 50,1 Prozent am von Rapper und Produzent Dr. Dre gemeinsam mit Jimmy Iovine gegründeten Unternehmen übernommen. Beats Electronics ist vor allem für seine markanten Kopfhörer bekannt, eine entsprechende Audio-Verbesserungstechnik kommt seither in einigen HTC-Geräten zum Einsatz. HTC zahlte damals 300 Millionen Euro, nun wurden 25 Prozent wieder an Beats zurückverkauft, der Preis beträgt 150 Millionen Dollar.
Beats Electronics gehört wieder mehrheitlich sich selbst
Nach Angaben von Cnet blieb HTC allerdings nichts anderes übrig, da man nicht mehr alle finanziellen Verpflichtungen, die zum Deal gehörten, einhalten konnte. Das wurde dem Technik-Portal gleich von mehreren Insidern bestätigt. Details zu den zitierten finanziellen Verbindlichkeiten nannte Cnet allerdings nicht.
Klar ist jedoch, dass HTC seit geraumer Zeit in großen Schwierigkeiten steckt: Schwindende Smartphone-Marktanteile, ein sinkender Aktienkurs und Management-Umstrukturierungen setzen den Hersteller aus Taiwan in letzter Zeit immer stärker unter Druck. Nach Angaben der 'Taipei Times' erwarten Branchenexperten, dass HTC dieses Jahr 28 Prozent weniger Smartphones ausliefern wird können als noch 2011.
Der für das Beats-Geschäft hauptverantwortliche HTC-Manager Winston Yung musste im April als Chief Financial Officer zurücktreten. Im Unternehmen mehrten sich die Stimme, wonach Smartphone-Käufer nicht zwangsläufig Kopfhörer mitgeliefert haben wollen: "Wenn jemand einen Beats-Kopfhörer haben will, dann kauft er ihn sich direkt", sagte HTC-Manager Martin Fichter im April gegenüber Cnet.
HTC hatte vor einem Jahr 50,1 Prozent am von Rapper und Produzent Dr. Dre gemeinsam mit Jimmy Iovine gegründeten Unternehmen übernommen. Beats Electronics ist vor allem für seine markanten Kopfhörer bekannt, eine entsprechende Audio-Verbesserungstechnik kommt seither in einigen HTC-Geräten zum Einsatz. HTC zahlte damals 300 Millionen Euro, nun wurden 25 Prozent wieder an Beats zurückverkauft, der Preis beträgt 150 Millionen Dollar.
Beats Electronics gehört wieder mehrheitlich sich selbst
Nach Angaben von Cnet blieb HTC allerdings nichts anderes übrig, da man nicht mehr alle finanziellen Verpflichtungen, die zum Deal gehörten, einhalten konnte. Das wurde dem Technik-Portal gleich von mehreren Insidern bestätigt. Details zu den zitierten finanziellen Verbindlichkeiten nannte Cnet allerdings nicht.
Klar ist jedoch, dass HTC seit geraumer Zeit in großen Schwierigkeiten steckt: Schwindende Smartphone-Marktanteile, ein sinkender Aktienkurs und Management-Umstrukturierungen setzen den Hersteller aus Taiwan in letzter Zeit immer stärker unter Druck. Nach Angaben der 'Taipei Times' erwarten Branchenexperten, dass HTC dieses Jahr 28 Prozent weniger Smartphones ausliefern wird können als noch 2011.
Der für das Beats-Geschäft hauptverantwortliche HTC-Manager Winston Yung musste im April als Chief Financial Officer zurücktreten. Im Unternehmen mehrten sich die Stimme, wonach Smartphone-Käufer nicht zwangsläufig Kopfhörer mitgeliefert haben wollen: "Wenn jemand einen Beats-Kopfhörer haben will, dann kauft er ihn sich direkt", sagte HTC-Manager Martin Fichter im April gegenüber Cnet.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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