BSA: Über die Hälfte der PC-Nutzer sind Piraten
Über die Hälfte der PC-Nutzer weltweit verwendet illegal kopierte Software. Zu diesem Ergebnis kommt der Branchenverband Business Software Alliance (BSA) in einer aktuellen Untersuchung der Lage. Insbesondere in den Schwellen- und Entwicklungsländern, in denen die Nutzerzahlen derzeit schnell wachsen, sei demnach ein schnell zunehmender Anteil von Schwarzkopien zu verzeichnen.
Die jährlich durchgeführte "Global Software Piracy Study" stützt sich in ihrer neunten Ausgabe auf die Überprüfung von 15.000 zufällig ausgewählten Rechnern in 33 Staaten. Dabei ergab sich, dass die Quote der Systeme, auf denen nicht ordentlich lizenzierte Anwendungen laufen, auf 57 Prozent angewachsen ist. Im vergangenen Jahr wurde noch ein Wert von 42 Prozent verzeichnet.
Die BSA spricht auf Grundlage der daraufhin durchgeführten Hochrechnungen von einem wirtschaftlichen Schaden, der sich global auf 63,4 Milliarden Dollar summiert. Allerdings sind solche Schätzungen recht unrealistisch, da sie davon ausgehen, dass jede unrechtmäßig eingesetzte Software im Zweifelsfall auch gekauft würde. Es ist allerdings davon auszugehen, dass Anwender eher zu preiswerteren oder frei verfügbaren Alternativen greifen würden, wenn eine illegale Nutzung nicht möglich wäre. Insbesondere in den hervorgehobenen Entwicklungsländern, in denen ein Programm wie Photoshop mehrere Monatseinkommen kostet, ist kaum von einem Kauf auszugehen.
Gerade die Rechner in den ärmeren Ländern weisen mit 68 Prozent eine sehr hohe Quote an nichtlizenzierten Anwendungen auf. Ganz vorn ist hier erwartungsgemäß China dabei. In den reicheren Industrienationen, in denen sich die meisten Nutzer ihre benötigte Software leisten können, liegt der Anteil hingegen bei nur 24 Prozent. Deutschand kam in der Untersuchung auf einen Wert von 26 Prozent.
Den Vertretern der BSA, die die Studie erstellten, ist durchaus klar, dass sie insbesondere bei Privatnutzern nur bedingt mit höheren Ausgaben für Software rechnen können, wenn sie schärfere Maßnahmen gegen die illegale Nutzung einsetzen. Das Kernproblem sieht man daher vor allem bei Managern, die in Unternehmen für den Einkauf von Lizenzen verantwortlich sind. Hier sei es eine recht verbreitete Masche, dass zwar ein paar Lizenzen erworben werden, die Software dann aber bei der Einstellung neuer Mitarbeiter einfach auf einer deutlich höheren Zahl von Rechnern eingesetzt wird.
Die BSA spricht auf Grundlage der daraufhin durchgeführten Hochrechnungen von einem wirtschaftlichen Schaden, der sich global auf 63,4 Milliarden Dollar summiert. Allerdings sind solche Schätzungen recht unrealistisch, da sie davon ausgehen, dass jede unrechtmäßig eingesetzte Software im Zweifelsfall auch gekauft würde. Es ist allerdings davon auszugehen, dass Anwender eher zu preiswerteren oder frei verfügbaren Alternativen greifen würden, wenn eine illegale Nutzung nicht möglich wäre. Insbesondere in den hervorgehobenen Entwicklungsländern, in denen ein Programm wie Photoshop mehrere Monatseinkommen kostet, ist kaum von einem Kauf auszugehen.
Gerade die Rechner in den ärmeren Ländern weisen mit 68 Prozent eine sehr hohe Quote an nichtlizenzierten Anwendungen auf. Ganz vorn ist hier erwartungsgemäß China dabei. In den reicheren Industrienationen, in denen sich die meisten Nutzer ihre benötigte Software leisten können, liegt der Anteil hingegen bei nur 24 Prozent. Deutschand kam in der Untersuchung auf einen Wert von 26 Prozent.
Den Vertretern der BSA, die die Studie erstellten, ist durchaus klar, dass sie insbesondere bei Privatnutzern nur bedingt mit höheren Ausgaben für Software rechnen können, wenn sie schärfere Maßnahmen gegen die illegale Nutzung einsetzen. Das Kernproblem sieht man daher vor allem bei Managern, die in Unternehmen für den Einkauf von Lizenzen verantwortlich sind. Hier sei es eine recht verbreitete Masche, dass zwar ein paar Lizenzen erworben werden, die Software dann aber bei der Einstellung neuer Mitarbeiter einfach auf einer deutlich höheren Zahl von Rechnern eingesetzt wird.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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