BSA: Anteil illegaler Software hierzulande bei 26%
Die Lobbyorganisation der Software-Industrie hat eine neue Statistik zur Verbreitung illegaler Software in Deutschland veröffentlicht. Laut der Business Software Alliance (BSA) waren 26 Prozent der im letzten Jahr hierzulande eingesetzten Software ohne ordnungsgemäße Lizenzen.
Die BSA gab weiterhin an, dass insgesamt Software im Wert von 6,7 Milliarden Euro eingesetzt wurde, der Anteil der lizenzierten und bezahlten Programme lag aber nur bei 4,9 Milliarden Euro. Angeblich fand man bei einer Befragung heraus, dass nur 66 Prozent der deutschen Anwender niemals zu illegaler Software greifen.
Die Lobbyisten berufen sich auf Daten der Marktfoscherungsunternehmen IDC Und Ipsos, die im Auftrag der BSA den deutschen Markt untersucht haben. Im internationalen Vergleich sollen die Deutschen allerdings "Piraterie-Muffel" sein. Der Grund hierfür lag bei 43 Prozent der Befragten in moralischen Bedenken, während 32 Prozent angaben, das Risiko rechtlicher Schritte sei ihnen zu groß.
Insgesamt ist der Anteil illegaler Kopien weltweit laut den Angaben rückläufig. Als Gründe hierfür werden die wachsende Verbreitung von Tablets und der Trend zur Verwendung von werkseitig vorkonfigurierten Laptops genannt. Hinzu kommt, dass immer weniger Rechner ohne vorinstallierte Software verkauft werden. Auch das größere Interesse an Software-as-a-Service auf Basis von Cloud-Diensten soll ein Faktor sein.
Trotz des für die Software-Hersteller positiven Trends will die BSA zusammen mit ihren Mitgliedern und Behörden in aller Welt weiter gegen illegale Kopien vorgehen. Georg Herrnleben, Senior Director EMEA bei der BSA, erklärte dazu in einer Stellungnahme: "Computernutzer haben Achtung vor der geistigen Leistung, die in die Kreation von Softwareprogrammen investiert wird. Für diejenigen, die dennoch Raubkopien nutzen, ist aber oft der Druck offenbar noch zu gering, um zu legalen Angeboten zu wechseln."
"Wir fordern die Regierungen auf, ihre Gesetze zum Schutz des Urheberrechts zu modernisieren und dafür zu sorgen, dass die Nutzer von illegaler Software die Konsequenzen für ihr Handeln zu tragen haben. Software-Piraterie behindert Innovation und Wirtschaftswachstum in Deutschland und weltweit. Es bleibt das Ziel der BSA, sie durch Aufklärungs- und Rechtsarbeit weiter zu bekämpfen", so Herrnleben weiter.
Zu den deutschen Mitgliedern der BSA gehören unter anderem Adobe, Apple, Autodesk, Microsoft und Symantec.
Die Lobbyisten berufen sich auf Daten der Marktfoscherungsunternehmen IDC Und Ipsos, die im Auftrag der BSA den deutschen Markt untersucht haben. Im internationalen Vergleich sollen die Deutschen allerdings "Piraterie-Muffel" sein. Der Grund hierfür lag bei 43 Prozent der Befragten in moralischen Bedenken, während 32 Prozent angaben, das Risiko rechtlicher Schritte sei ihnen zu groß.
Insgesamt ist der Anteil illegaler Kopien weltweit laut den Angaben rückläufig. Als Gründe hierfür werden die wachsende Verbreitung von Tablets und der Trend zur Verwendung von werkseitig vorkonfigurierten Laptops genannt. Hinzu kommt, dass immer weniger Rechner ohne vorinstallierte Software verkauft werden. Auch das größere Interesse an Software-as-a-Service auf Basis von Cloud-Diensten soll ein Faktor sein.
Trotz des für die Software-Hersteller positiven Trends will die BSA zusammen mit ihren Mitgliedern und Behörden in aller Welt weiter gegen illegale Kopien vorgehen. Georg Herrnleben, Senior Director EMEA bei der BSA, erklärte dazu in einer Stellungnahme: "Computernutzer haben Achtung vor der geistigen Leistung, die in die Kreation von Softwareprogrammen investiert wird. Für diejenigen, die dennoch Raubkopien nutzen, ist aber oft der Druck offenbar noch zu gering, um zu legalen Angeboten zu wechseln."
"Wir fordern die Regierungen auf, ihre Gesetze zum Schutz des Urheberrechts zu modernisieren und dafür zu sorgen, dass die Nutzer von illegaler Software die Konsequenzen für ihr Handeln zu tragen haben. Software-Piraterie behindert Innovation und Wirtschaftswachstum in Deutschland und weltweit. Es bleibt das Ziel der BSA, sie durch Aufklärungs- und Rechtsarbeit weiter zu bekämpfen", so Herrnleben weiter.
Zu den deutschen Mitgliedern der BSA gehören unter anderem Adobe, Apple, Autodesk, Microsoft und Symantec.
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