Telekom verliert ihre Rechte an der Bundesliga
Die Deutsche Telekom verliert ihre Rechte an der Übertragung der deutschen Fußball-Bundesliga über ihre IPTV-Kanäle. Ab der Saison 2013/2014 gehen diese an den Pay-TV-Sender Sky, der bisher bereits die Lizenzen für die Pay-TV-Übertragungen inne hatte. Die neue Regelung gilt dann drei Jahre lang.
Der Abschluss der entsprechenden Lizenzverträge, dem ein Bieterrennen mit gleich mehreren Interessenten voranging, vermeldete heute Reinhard Rauball, der Vorsitzende des Bundesliga-Veranstalters Deutsche Fußball Liga (DFL). Für die Fußball-Interessierten, könnte die Neugestaltung der Abkommen zu Nachteilen führen.
Denn die Telekom plante, ein deutlich weitergehendes Paket an Übertragungsrechten zu erwerben. Dies sollte dann nicht nur genutzt werden, um die eigenen Kanäle wie den IPTV-Dienst Entertain zu bespielen. Der Konzern wollte auch als Zwischenhändler auftreten und es beispielsweise Kabelnetzbetreibern ermöglichen, als Unterlizenznehmer eigene Angebote für ihre Kunden zu schaffen. Das hätte die Konkurrenz in dem Bereich möglicherweise erhöht und zu günstigeren und flexibleren Angeboten geführt.
Nun verbleiben die Rechte allerdings weitgehend bei Sky. Live-Übertragungen werden zum überwiegenden Teil an dessen Pay-TV-Abos gekoppelt sein. Was das Unternehmen mit den IPTV-Lizenzen macht, ist noch unklar. Möglicherweise werden diese an die Telekom weiterlizenziert - dann bliebe im Grunde alles beim bisherigen Stand.
Für die Berichterstattung in den öffentlich-rechtlichen Sendern änderte sich nichts. Weiterhin kann die ARD am Samstag ab 18:30 Uhr Zusammenfassungen in der Sportschau bringen, das ZDF übernimmt dann ab 21:45 Uhr. Eine weitere Lizenz zur Zweitverwertung ging an den Axel Springer Verlag. Dieser kann ab eine Stunde nach Spielende Zusammenfassungen gegen Bezahlung im Netz bereitstellen und ab Mitternacht dann auch kostenlos.
Denn die Telekom plante, ein deutlich weitergehendes Paket an Übertragungsrechten zu erwerben. Dies sollte dann nicht nur genutzt werden, um die eigenen Kanäle wie den IPTV-Dienst Entertain zu bespielen. Der Konzern wollte auch als Zwischenhändler auftreten und es beispielsweise Kabelnetzbetreibern ermöglichen, als Unterlizenznehmer eigene Angebote für ihre Kunden zu schaffen. Das hätte die Konkurrenz in dem Bereich möglicherweise erhöht und zu günstigeren und flexibleren Angeboten geführt.
Nun verbleiben die Rechte allerdings weitgehend bei Sky. Live-Übertragungen werden zum überwiegenden Teil an dessen Pay-TV-Abos gekoppelt sein. Was das Unternehmen mit den IPTV-Lizenzen macht, ist noch unklar. Möglicherweise werden diese an die Telekom weiterlizenziert - dann bliebe im Grunde alles beim bisherigen Stand.
Für die Berichterstattung in den öffentlich-rechtlichen Sendern änderte sich nichts. Weiterhin kann die ARD am Samstag ab 18:30 Uhr Zusammenfassungen in der Sportschau bringen, das ZDF übernimmt dann ab 21:45 Uhr. Eine weitere Lizenz zur Zweitverwertung ging an den Axel Springer Verlag. Dieser kann ab eine Stunde nach Spielende Zusammenfassungen gegen Bezahlung im Netz bereitstellen und ab Mitternacht dann auch kostenlos.
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Christian Kahle
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