iPhone und iPad: Push-E-Mail-Funktion bleibt aus

In Folge eines Patentstreits mit Motorola Mobility hat sich Apple im Februar dieses Jahres dazu entschlossen, die Push-Funktion für seine E-Mail-Dienste abzuschalten. Bis auf Weiteres wird sich daran in Deutschland auch nichts ändern.
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Mit dieser Angelegenheit beschäftigte sich das Landgericht Mannheim und kam diesbezüglich zu der Entscheidung, dass die Push-E-Mail-Funktionen von MobileMe und Apples iCloud auch weiterhin nicht aktiviert werden dürfen. Dies betrifft sowohl iPhone-, als auch iPad-Nutzer.

Das Landgericht Mannheim spricht ferner von einer Patentverletzung durch Apple. Aus diesem Grund wird Apple nun eine Schadensersatzzahlung in bisher unbekannter Höhe an Motorola leisten müssen, schreibt das Online-Portal 'The Next Web'.

Die Abschaltung der Push-Mail-Funktion ist abhängig vom jeweiligen Standort. Wenn Nutzer mit iOS-Geräten nach Deutschland kommen, so wird dieser Dienst auf den Geräten des Unternehmens aus Cupertino automatisch deaktiviert. Neue E-Mails werden nur heruntergeladen, wenn ein Abfrageintervall eingestellt wurde oder das E-Mail-Programm geöffnet wird.

Apple will den bisher bekannten Informationen zufolge gegen die kürzlich getroffene Entscheidung des deutschen Gerichts vorgehen und Berufung einlegen. Der US-amerikanische Hard- und Softwarehersteller ist der Meinung, dass die von Motorola angeführten Patente ungültig sind.
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