iPad-Namensrechte:
Apple macht Proview Angebot
Bereits seit mehreren Jahren streitet sich Apple mit dem chinesischen Unternehmen Proview Technology um die iPad-Namensrechte. Nachdem das kalifornische Unternehmen zunächst lange Zeit auf stur geschaltet hat, dürfte nun langsam Bewegung in die Causa kommen.
Gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur 'Xinhua' sagte Proview-Anwalt Xie Xianghui, dass er das Gefühl habe, "dass sich die Einstellung von Apple inzwischen geändert hat." Zuvor habe Apple zwar Verhandlungsbereitschaft signalisiert, aber bisher keine Taten folgen lassen, so Xie Xianghui. Nun hätte Apple aber tatsächlich Gespräche aufgenommen, heiß es weiter.
Konkret bedeutet es, dass der US-Hersteller offenbar bereit ist, Geld für die iPad-Namensrechte zu zahlen. Die genaue Höhe dieses Vergleichsangebotes ist zwar nicht bekannt, klar ist aber, dass die von Apple vorgeschlagene Summe für Proview derzeit noch zu niedrig ist.
Das chinesische Unternehmen, das Computer-Bildschirme und LEDs herstellt, hat das erste Angebot seitens Apples abgelehnt. Ursprünglich hatte Proview von Apple einen Schadensersatz in Höhe von rund 1,5 Milliarden Dollar gefordert, inzwischen soll die Forderung noch etwa 400 Millionen Dollar betragen.
Der chinesisch-taiwanesische Hersteller ist der Ansicht, den Markennamen iPad bereits lange vor der Einführung des Apple-Tablets verwendet zu haben. Apple kontert, man habe die iPad-Rechte bereits 2009 von einem Tochterunternehmen von Proview erworben, was die Chinesen aber bestreiten.
Proview hatte Anfang des Jahres versucht, vor Gericht ein iPad-Verkaufsverbot für den chinesischen Markt durchzusetzen, scheiterte damit aber. Das chinesische Gericht lehnte diesen Antrag zunächst ab und drängte die Beteiligten zu einer Einigung. In China erhältlich ist die neue Generation des Apple-Tablets indes noch nicht. Das neue iPad, das seit März weltweit ausgeliefert wird, wartet noch auf seinen China-Start, vermutlich wollen die US-Amerikaner Rechtssicherheit rund um den Markennamen haben.
Konkret bedeutet es, dass der US-Hersteller offenbar bereit ist, Geld für die iPad-Namensrechte zu zahlen. Die genaue Höhe dieses Vergleichsangebotes ist zwar nicht bekannt, klar ist aber, dass die von Apple vorgeschlagene Summe für Proview derzeit noch zu niedrig ist.
Das chinesische Unternehmen, das Computer-Bildschirme und LEDs herstellt, hat das erste Angebot seitens Apples abgelehnt. Ursprünglich hatte Proview von Apple einen Schadensersatz in Höhe von rund 1,5 Milliarden Dollar gefordert, inzwischen soll die Forderung noch etwa 400 Millionen Dollar betragen.
Der chinesisch-taiwanesische Hersteller ist der Ansicht, den Markennamen iPad bereits lange vor der Einführung des Apple-Tablets verwendet zu haben. Apple kontert, man habe die iPad-Rechte bereits 2009 von einem Tochterunternehmen von Proview erworben, was die Chinesen aber bestreiten.
Proview hatte Anfang des Jahres versucht, vor Gericht ein iPad-Verkaufsverbot für den chinesischen Markt durchzusetzen, scheiterte damit aber. Das chinesische Gericht lehnte diesen Antrag zunächst ab und drängte die Beteiligten zu einer Einigung. In China erhältlich ist die neue Generation des Apple-Tablets indes noch nicht. Das neue iPad, das seit März weltweit ausgeliefert wird, wartet noch auf seinen China-Start, vermutlich wollen die US-Amerikaner Rechtssicherheit rund um den Markennamen haben.
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