Apple sperrt russische Apps - und die Regierung rät nun zu Android
Apple hat mehrere populäre russische Apps, darunter das soziale Netzwerk VKontakte (VK) und den Messenger Max, aus dem App Store entfernt. Neuinstallationen auf iPhones sind damit nicht mehr möglich.
Wer die Anwendungen bereits installiert hat, kann sie zwar weiter nutzen, muss aber Einschränkungen hinnehmen. Push-Benachrichtigungen bleiben aus, Updates sind nicht mehr verfügbar.
Beim Messenger Max ist die Lage klarer. Hier verwies Apple bereits Anfang Juni gegenüber Medien darauf, Sanktionen einhalten zu müssen. Der Dienst gilt als staatlich geförderte Alternative zu WhatsApp und ist in Russland inzwischen Pflicht. Auf neu verkauften Smartphones muss die App vorinstalliert sein.
Gleichzeitig wurde der Zugang zu westlichen Diensten wie WhatsApp und Telegram zuletzt zunehmend eingeschränkt. In der Bevölkerung stößt Max jedoch nicht nur auf Zustimmung. Immer wieder gibt es Berichte über mögliche Überwachungsfunktionen. Sicherheitsbedenken begleiten die Einführung des Messengers seit dem Start.
Die Reaktion aus Moskau fällt deutlich aus. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow kündigte Gespräche mit Apple an, bezeichnete die Maßnahme aber bereits als ungewöhnlich. Gleichzeitig spricht die Regierung eine klare Empfehlung aus: Nutzer sollen auf Android-Geräte wechseln.
Was meint ihr zu dem Vorgehen von Apple und der Reaktion aus Russland? Teilt eure Gedanken und diskutiert mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
Weitere russische Apps verschwinden
Apple zieht eine klare Grenze - und trifft damit Millionen Nutzer in Russland. Mehrere populäre Apps, darunter das soziale Netzwerk VKontakte (VK) und der staatlich unterstützte Messenger Max, sind seit Kurzem nicht mehr im App Store verfügbar. Neuinstallationen sind damit nun nicht mehr möglich. Das meldet die Moscow Times.Wer die Anwendungen bereits installiert hat, kann sie zwar weiter nutzen, muss aber Einschränkungen hinnehmen. Push-Benachrichtigungen bleiben aus, Updates sind nicht mehr verfügbar.
Gründe werden nicht genannt
Offizielle Gründe nennt Apple für den Schritt nicht. Beobachter sehen jedoch einen Zusammenhang mit internationalen Sanktionen. VK wird von einem Unternehmen betrieben, dessen Führung Verbindungen in die russische Regierung hat.Beim Messenger Max ist die Lage klarer. Hier verwies Apple bereits Anfang Juni gegenüber Medien darauf, Sanktionen einhalten zu müssen. Der Dienst gilt als staatlich geförderte Alternative zu WhatsApp und ist in Russland inzwischen Pflicht. Auf neu verkauften Smartphones muss die App vorinstalliert sein.
Gleichzeitig wurde der Zugang zu westlichen Diensten wie WhatsApp und Telegram zuletzt zunehmend eingeschränkt. In der Bevölkerung stößt Max jedoch nicht nur auf Zustimmung. Immer wieder gibt es Berichte über mögliche Überwachungsfunktionen. Sicherheitsbedenken begleiten die Einführung des Messengers seit dem Start.
Die Reaktion aus Moskau fällt deutlich aus. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow kündigte Gespräche mit Apple an, bezeichnete die Maßnahme aber bereits als ungewöhnlich. Gleichzeitig spricht die Regierung eine klare Empfehlung aus: Nutzer sollen auf Android-Geräte wechseln.
Was meint ihr zu dem Vorgehen von Apple und der Reaktion aus Russland? Teilt eure Gedanken und diskutiert mit uns in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Apple entfernt populäre russische Anwendungen aus dem globalen App Store
- Nutzer können vorhandene Apps ohne Updates und Push-Benachrichtigungen nutzen
- Beobachter führen den Schritt auf bestehende internationale Sanktionen zurück
- Der Messenger Max steht aufgrund möglicher Überwachung massiv in der Kritik
- Der Kreml prüft Gespräche mit Apple und empfiehlt den Wechsel auf Android
Siehe auch:
- Apple zahlt hohe Strafe wegen Verstoßes gegen Russland-Sanktionen
- Russland greift durch: Apple FaceTime wegen "Terrorismus" verboten
- Apple erlaubt In-App-Zahlungen über Drittanbieter, aber nur in Russland
- Russland verbietet Staatsbediensteten die Nutzung von Apple-Geräten
- Apple schmeißt VK-Apps aus dem Store, Russland verlangt Antworten
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