Patente: Apple signalisiert Bereitschaft zu Deals
Seit Monaten, ja mittlerweile schon Jahren bekriegt sich Apple mit der Android-Konkurrenz, überall auf der Welt gibt es zahlreiche gerichtliche Auseinandersetzungen rund um Patente. Nun scheint aber tatsächlich ein Ende in Sicht zu sein.
Wie 'Dow Jones Newswire' berichtet, stehen bei Apple die Zeichen aktuell auf Frieden: Das kalifornische Unternehmen soll nun zu Deals mit seinen wichtigsten Konkurrenten bereit sein, schreibt das Wirtschaftsmedium unter Berufung auf "mit der Angelegenheit vertraute Quellen".
So soll Apple sowohl Motorola als auch Samsung Vorschläge zu außergerichtlichen Einigungen gemacht haben. Bisher reagierte der iPhone- und iPad-Hersteller diesbezüglich abweisend, vergangenen Herbst wies man beispielsweise einen entsprechenden Vorschlag seitens Samsung zurück, damals ging es um ein von Apple gefordertes Verkaufsverbot des Galaxy Tab 10.1 in Australien. Nun scheint das kalifornische Unternehmen aber seine Strategie zu ändern.
Hintergrund dafür, so die Dow-Jones-Quellen, soll auch der zunehmende "Wildwuchs" des Android-Betriebssystems zu sein. Es sei inzwischen kaum mehr möglich, das System gerichtlich vom Markt zu drängen, weshalb man bei Apple nun hofft, dass (zusätzliche) Lizenzgebühren eine "abschreckende Wirkung" auf Hersteller haben könnten.
Details zu den Apple-Vorschlägen sind keine bekannt, in einem Fall fordert das Unternehmen aber angeblich zwischen fünf und 15 Dollar pro Gerät (bzw. zwischen 1 und 2,5 Prozent des Nettoverkaufserlöses). 2,5 Prozent ist übrigens in etwa jene Zahl, die Motorola zuletzt in einer (der unzähligen) Klagen von Apple gefordert hat.
Sollte das stimmen, dann schlägt Apple eine ähnliche Taktik ein wie Microsoft: Die Konkurrenz aus Redmond hat in den vergangenen Monaten auf gerichtliche Auseinandersetzungen praktisch ganz verzichtet und sich stattdessen finanziell mit diversen Android-Herstellern geeinigt. Apple schloss zwar so manche Klage erfolgreich ab, konnte aber in letzter Zeit auch das eine oder andere geforderte Verkaufsverbot nicht durchsetzen.
Zudem ist es kein Geheimnis, dass sich Apple beispielsweise eine heftige Auseinandersetzung mit der Consumer-Sparte von Samsung liefert, während man mit dem koreanischen Unternehmen als Zulieferer eng zusammenarbeitet - vorgestern erst wurde etwa bekannt, dass Samsung mittlerweile den (mit Abstand) größten Teil der iPad-Panels liefert.
So soll Apple sowohl Motorola als auch Samsung Vorschläge zu außergerichtlichen Einigungen gemacht haben. Bisher reagierte der iPhone- und iPad-Hersteller diesbezüglich abweisend, vergangenen Herbst wies man beispielsweise einen entsprechenden Vorschlag seitens Samsung zurück, damals ging es um ein von Apple gefordertes Verkaufsverbot des Galaxy Tab 10.1 in Australien. Nun scheint das kalifornische Unternehmen aber seine Strategie zu ändern.
Hintergrund dafür, so die Dow-Jones-Quellen, soll auch der zunehmende "Wildwuchs" des Android-Betriebssystems zu sein. Es sei inzwischen kaum mehr möglich, das System gerichtlich vom Markt zu drängen, weshalb man bei Apple nun hofft, dass (zusätzliche) Lizenzgebühren eine "abschreckende Wirkung" auf Hersteller haben könnten.
Details zu den Apple-Vorschlägen sind keine bekannt, in einem Fall fordert das Unternehmen aber angeblich zwischen fünf und 15 Dollar pro Gerät (bzw. zwischen 1 und 2,5 Prozent des Nettoverkaufserlöses). 2,5 Prozent ist übrigens in etwa jene Zahl, die Motorola zuletzt in einer (der unzähligen) Klagen von Apple gefordert hat.
Sollte das stimmen, dann schlägt Apple eine ähnliche Taktik ein wie Microsoft: Die Konkurrenz aus Redmond hat in den vergangenen Monaten auf gerichtliche Auseinandersetzungen praktisch ganz verzichtet und sich stattdessen finanziell mit diversen Android-Herstellern geeinigt. Apple schloss zwar so manche Klage erfolgreich ab, konnte aber in letzter Zeit auch das eine oder andere geforderte Verkaufsverbot nicht durchsetzen.
Zudem ist es kein Geheimnis, dass sich Apple beispielsweise eine heftige Auseinandersetzung mit der Consumer-Sparte von Samsung liefert, während man mit dem koreanischen Unternehmen als Zulieferer eng zusammenarbeitet - vorgestern erst wurde etwa bekannt, dass Samsung mittlerweile den (mit Abstand) größten Teil der iPad-Panels liefert.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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