NASA: Notebook mit ISS-Kontroll-Codes gestohlen
Bei der US-Raumfahrtagentur NASA herrschen weiterhin eklatante Sicherheitsmängel. Unter anderem ging im vergangenen Jahr ein Notebook verloren, das unverschlüsselte Steueralgorithmen und Kommando-Codes für die Internationale Raumstation ISS enthielt.
Das ist das Ergebnis des aktuellen Berichts des NASA-Chefinspekteurs Paul K. Martin. Wie dieser nun bei einer Anhörung vor dem US-Kongress berichtete, gingen in den vergangenen Jahren immer wieder mobile Geräte verloren oder wurden gestohlen, auf denen sensible Daten frei zugänglich waren.
"Im März 2011 führte der Diebstahl eines unverschlüsselten NASA-Notebooks zu einem Verlust der Algorithmen, mit denen die Internationale Raumstation kontrolliert und gesteuert werden kann", so Martin. Ein weiterer Rechner habe außerdem sensible Informationen über die Constellation- und Orion-Programme sowie Sozialversicherungsnummern von Mitarbeitern enthalten.
Im Rahmen des Constellation-Programms arbeitete die NASA seit 2004 an Plänen für eine bemannte Rückkehr zum Mond bis zum Jahr 2020. Darüber hinaus war auch der bemannte Flug zum Mars Bestandteil. Orion bezeichnete eine neue Raumschiffklasse, die für diese beiden Zwecke konstruiert wurde. Bereits 2009 wurden die Arbeiten an den beiden Projekte wegen Budget-Kürzungen aber eingestellt.
Letztlich gingen laut Martins Bericht zwischen April 2009 und April 2011 zusammengenommen 48 Geräte der NASA verloren, die sensible Daten enthielten - darunter neben Informationen über Beschäftigte auch interne Unterlagen von Partnern und Daten, die den Exportkontrollen unterliegen.
Weiterhin kam es in den Jahren 2010 und 2011 zu 5.408 Zwischenfällen im Bereich der Computer-Sicherheit. Deren Spektrum erstreckte sich von der nicht genehmigten Installation fremder Software bis zu unauthorisierten Zugriffen auf Systeme. Dabei sei ein Schaden von rund 7 Millionen Dollar entstanden.
"Im März 2011 führte der Diebstahl eines unverschlüsselten NASA-Notebooks zu einem Verlust der Algorithmen, mit denen die Internationale Raumstation kontrolliert und gesteuert werden kann", so Martin. Ein weiterer Rechner habe außerdem sensible Informationen über die Constellation- und Orion-Programme sowie Sozialversicherungsnummern von Mitarbeitern enthalten.
Im Rahmen des Constellation-Programms arbeitete die NASA seit 2004 an Plänen für eine bemannte Rückkehr zum Mond bis zum Jahr 2020. Darüber hinaus war auch der bemannte Flug zum Mars Bestandteil. Orion bezeichnete eine neue Raumschiffklasse, die für diese beiden Zwecke konstruiert wurde. Bereits 2009 wurden die Arbeiten an den beiden Projekte wegen Budget-Kürzungen aber eingestellt.
Letztlich gingen laut Martins Bericht zwischen April 2009 und April 2011 zusammengenommen 48 Geräte der NASA verloren, die sensible Daten enthielten - darunter neben Informationen über Beschäftigte auch interne Unterlagen von Partnern und Daten, die den Exportkontrollen unterliegen.
Weiterhin kam es in den Jahren 2010 und 2011 zu 5.408 Zwischenfällen im Bereich der Computer-Sicherheit. Deren Spektrum erstreckte sich von der nicht genehmigten Installation fremder Software bis zu unauthorisierten Zugriffen auf Systeme. Dabei sei ein Schaden von rund 7 Millionen Dollar entstanden.
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Christian Kahle
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