Ende einer Ära: NASA schaltet letzten Mainframe ab
Bei der US-Raumfahrtorganisation NASA geht eine Ära im Bereich des Computings zu Ende. Wie die IT-Chefin der Organisation, Linda Cureton, in ihrem Blog mitteilte, habe man am Wochenende den letzten Mainframe in einem NASA-Datenzentrum abgeschaltet.
"Am Marshall Space Flight Center wurde der letzte Mainframe der NASA heruntergefahren, ein IBM Z9", sagte sie. Die Geräteklasse hatte schon vor einiger Zeit das Image des Dinosauriers weg und geriet nach und nach aufs Abstellgleis. Allerdings gelang IBM, dem größten Hersteller solcher Maschinen, noch einmal ein Comeback - mit einer deutlichen Performance-Steigerung und zahlreichen neuen Technologien gelang es, mit den Systemen noch einmal für ordentlichen Nachfrage zu sorgen.
Auch Cureton, die ihre NASA-Karriere als Assembler-Programmiererin an einem System 360-Mainframe begann, gesteht ein, dass es für verschiedene Aufgaben in einigen Organisationen durchaus noch Bedarf für solche Systeme gibt. Bei der NASA ist dies allerdings kaum noch der Fall. Viele Aufgaben, die früher solche Systeme zwingend voraussetzten, können heute mit herkömmlichen Servern durchgeführt werden. Im High End-Bereich haben sich außerdem Cluster-Architekturen durchgesetzt, die ebenso viel Performance bieten, allerdings flexibler und in der Wartung billiger sind.
Mainframes sind außerdem mit Plattformen ausgestattet, die nicht den üblichen Standards in der IT entsprechen. Für diese werden entsprechend ausgebildete Spezialisten benötigt, die immer schwerer zu finden sind. Die Auswahl an Fachleuten, die Cluster aus x86-Architekturen mit Betriebssystemen wie Linux betreiben können, ist deutlich höher. Entsprechend hat sich die Infrastruktur der Raumfahrtorganisation gewandelt.
Die NASA war ursprünglich einer der Vorreiter beim Mainframe-Einsatz. Bereits 1968 wurden bei der Organisation Rechner des Typs IBM System 360 Model 95 installiert. Diese konnten die damals für die Raumfahrt wichtigen Berechnungen mit 330 Millionen Multiplikationen 14-stelliger Zahlen pro Sekunde durchführen. Für damalige Verhältnisse standen unglaubliche 4 Megabyte Hauptspeicher zur Verfügung. Moderne Supercomputer aus der Serienfertigung bringen es inzwischen auf über 10 Billiarden solcher Operationen.
Auch Cureton, die ihre NASA-Karriere als Assembler-Programmiererin an einem System 360-Mainframe begann, gesteht ein, dass es für verschiedene Aufgaben in einigen Organisationen durchaus noch Bedarf für solche Systeme gibt. Bei der NASA ist dies allerdings kaum noch der Fall. Viele Aufgaben, die früher solche Systeme zwingend voraussetzten, können heute mit herkömmlichen Servern durchgeführt werden. Im High End-Bereich haben sich außerdem Cluster-Architekturen durchgesetzt, die ebenso viel Performance bieten, allerdings flexibler und in der Wartung billiger sind.
Mainframes sind außerdem mit Plattformen ausgestattet, die nicht den üblichen Standards in der IT entsprechen. Für diese werden entsprechend ausgebildete Spezialisten benötigt, die immer schwerer zu finden sind. Die Auswahl an Fachleuten, die Cluster aus x86-Architekturen mit Betriebssystemen wie Linux betreiben können, ist deutlich höher. Entsprechend hat sich die Infrastruktur der Raumfahrtorganisation gewandelt.
Die NASA war ursprünglich einer der Vorreiter beim Mainframe-Einsatz. Bereits 1968 wurden bei der Organisation Rechner des Typs IBM System 360 Model 95 installiert. Diese konnten die damals für die Raumfahrt wichtigen Berechnungen mit 330 Millionen Multiplikationen 14-stelliger Zahlen pro Sekunde durchführen. Für damalige Verhältnisse standen unglaubliche 4 Megabyte Hauptspeicher zur Verfügung. Moderne Supercomputer aus der Serienfertigung bringen es inzwischen auf über 10 Billiarden solcher Operationen.
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