Apple bestätigt Bau eines zweiten Datenzentrums
Seit einigen Monaten arbeitet der Computer-Konzern Apple bereits an "Project Maverick" - und nun wurde das Geheimnis, was sich dahinter verbirgt, gelüftet: Das Unternehmen wird im US-Bundesstaat Oregon ein weiteres eigenes Datenzentrum für Cloud-Dienste aufbauen.
Gerüchte waren in der letzten Zeit bereits im Umlauf. Nun bestätigte ein Apple-Sprecher das Vorhaben gegenüber dem Fernsehsender 'KTVZ'. Für 5,6 Millionen Dollar hat das Unternehmen bereits Bauland in der Stadt Prineville erworben. Der Kaufvertrag wurde in der letzten Woche unterzeichnet und unterlag bis dahin der Apple-typischen Geheimhaltung.
Der Konzern wird seine Einrichtung dabei in bester Gesellschaft aufbauen: Auch Facebook, Google und Amazon wählten Oregon bereits als Standort für ihre Datenzentren aus. Angelockt werden die Unternehmen dabei von einer günstigen Steuerregelung sowie vergleichsweise geringen Energiepreisen, die den Hauptteil der Betriebskosten ausmachen.
Apple setzt bei seinem neuen Datenzentrum auf eine möglichst umweltfreundliche Stromversorgung. Ein Teil der Energie soll von einem der größten Solarkraftwerke in Privatbesitz eingekauft werden. Außerdem wird eine der größten Brennstoffzellen Oregons, die nicht zu einem traditionellen Energieversorger gehört, auf dem Gelände installiert.
Mit dem Neubau bereitet sich Apple auf die zunehmende Bedeutung von Cloud-Diensten für seine Produktpalette vor. Bereits die mobilen Geräte des Herstellers setzen auf eine starke Anbindung an Services, die im Netz bereitgestellt werden.
Aber auch das Desktop-Betriebssystem wird zunehmend an die Cloud angedockt. In die aktuellen Lion-Version sind so bereits verschiedene Features, die vom iPhone oder dem iPad bekannt waren, eingeflossen. Diese Entwicklung wird mit der kommenden Variante "Mountain Lion" noch stärker fortgesetzt. Konkrete Angaben zum Investitionsvolumen und dem Terminplan für den Bau des neuen Datenzentrums veröffentlichte Apple bisher nicht.
Der Konzern wird seine Einrichtung dabei in bester Gesellschaft aufbauen: Auch Facebook, Google und Amazon wählten Oregon bereits als Standort für ihre Datenzentren aus. Angelockt werden die Unternehmen dabei von einer günstigen Steuerregelung sowie vergleichsweise geringen Energiepreisen, die den Hauptteil der Betriebskosten ausmachen.
Apple setzt bei seinem neuen Datenzentrum auf eine möglichst umweltfreundliche Stromversorgung. Ein Teil der Energie soll von einem der größten Solarkraftwerke in Privatbesitz eingekauft werden. Außerdem wird eine der größten Brennstoffzellen Oregons, die nicht zu einem traditionellen Energieversorger gehört, auf dem Gelände installiert.
Mit dem Neubau bereitet sich Apple auf die zunehmende Bedeutung von Cloud-Diensten für seine Produktpalette vor. Bereits die mobilen Geräte des Herstellers setzen auf eine starke Anbindung an Services, die im Netz bereitgestellt werden.
Aber auch das Desktop-Betriebssystem wird zunehmend an die Cloud angedockt. In die aktuellen Lion-Version sind so bereits verschiedene Features, die vom iPhone oder dem iPad bekannt waren, eingeflossen. Diese Entwicklung wird mit der kommenden Variante "Mountain Lion" noch stärker fortgesetzt. Konkrete Angaben zum Investitionsvolumen und dem Terminplan für den Bau des neuen Datenzentrums veröffentlichte Apple bisher nicht.
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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