Apple arbeitet eilig an eigener Produktionsanlage in den USA
Der Computerkonzern Apple will im US-Bundesstaat Arizona eine eigene Produktionsanlage aufbauen. Die Geräte, die dort gefertigt werden sollen, werden aber wohl die Wenigsten jemals zu Gesicht bekommen - auch wenn sie ihnen quasi alltäglich gute Dienste leisten werden.
Wie aus Behörden-Unterlagen hervorgeht, die gestern im Amtsblatt der US-Regierung veröffentlicht wurden, wurde der Betrieb des Werkes im Rahmen einer Sonderwirtschaftszone beantragt. Apple will so erreichen, dass dem Unternehmen bestimmte Einfuhrzölle auf diverse Komponenten erlassen werden. Denn sonst wäre es schlicht wesentlich teurer, Systeme in dem Werk in den USA zusammenzubauen, als die Endproduktion beispielsweise in Asien durchzuführen und die fertigen Produkte zu importieren.
In der Fertigungsanlage sollen zukünftig komplette Racks produziert werden, mit denen sich neue Datenzentren schnell aufbauen lassen. Apple will so die Grundlage für einen beschleunigten Ausbau einer globalen Infrastruktur an Rechenzentren schaffen, die dann im Hintergrund zahlreiche Aufgaben für die vielen MacOS- und iOS-Geräte erledigen.
Es ist inzwischen ziemlich normal, dass die Betreiber vieler großer Datenzentren nicht auf fertige Server von den großen Herstellern zurückgreifen, sondern diese selbst nach den eigenen Bedürfnissen zusammenbauen. So gehört beispielsweise Google zu den größten Server-Herstellern weltweit, auch wenn die von dem Suchmaschinenkonzern gefertigten Systeme überhaupt nicht bei anderen Unternehmen zum Einsatz kommen.
Und die Sache soll schnell gehen. Aus den Unterlagen geht hervor, dass das neue Werk seine Arbeit eigentlich schon im letzten September aufnehmen sollte - doch das ist aktuell offensichtlich noch nicht der Fall. Aus welchen Gründen es zur Verzögerung kam, ist bisher unklar - einige Arbeiten werden in Mesa aber durchaus schon erledigt. Die Gebäude gibt es zumindest schon - in ihnen war damals der Partner GT Advanced mit der Herstellung von Saphir-Glas beschäftigt, der dann aber Pleiteging.
Wie auch bei verschiedenen anderen Berichten über den Aufbau von US-Produktionsstätten hängen die Pläne Apples allerdings nicht mit den Entwicklungen rund um die letzten Präsidentschaftswahlen zusammen. Die fraglichen Anträge wurden bereits im Juni des letzten Jahres eingereicht, als sich noch nicht einmal annähernd andeutete, wie die Lage im November sein wird.
In der Fertigungsanlage sollen zukünftig komplette Racks produziert werden, mit denen sich neue Datenzentren schnell aufbauen lassen. Apple will so die Grundlage für einen beschleunigten Ausbau einer globalen Infrastruktur an Rechenzentren schaffen, die dann im Hintergrund zahlreiche Aufgaben für die vielen MacOS- und iOS-Geräte erledigen.
Es ist inzwischen ziemlich normal, dass die Betreiber vieler großer Datenzentren nicht auf fertige Server von den großen Herstellern zurückgreifen, sondern diese selbst nach den eigenen Bedürfnissen zusammenbauen. So gehört beispielsweise Google zu den größten Server-Herstellern weltweit, auch wenn die von dem Suchmaschinenkonzern gefertigten Systeme überhaupt nicht bei anderen Unternehmen zum Einsatz kommen.
Apple baut Server schon selbst
Auch Apple setzt in seinen Datenzentren in Oregon und North Carolina auf Eigenentwicklungen. Diese werden aktuell noch vor Ort zusammengebaut und getestet. Der Konzern benötigt aber wesentlich mehr Datenzentren in aller Welt, wenn die zahlreichen Nutzer seiner Geräte nicht ständig auch auf fremder Infrastruktur arbeiten sollen. Daher ist eine Zentralisierung der Server-Fertigung sinnvoll.Und die Sache soll schnell gehen. Aus den Unterlagen geht hervor, dass das neue Werk seine Arbeit eigentlich schon im letzten September aufnehmen sollte - doch das ist aktuell offensichtlich noch nicht der Fall. Aus welchen Gründen es zur Verzögerung kam, ist bisher unklar - einige Arbeiten werden in Mesa aber durchaus schon erledigt. Die Gebäude gibt es zumindest schon - in ihnen war damals der Partner GT Advanced mit der Herstellung von Saphir-Glas beschäftigt, der dann aber Pleiteging.
Wie auch bei verschiedenen anderen Berichten über den Aufbau von US-Produktionsstätten hängen die Pläne Apples allerdings nicht mit den Entwicklungen rund um die letzten Präsidentschaftswahlen zusammen. Die fraglichen Anträge wurden bereits im Juni des letzten Jahres eingereicht, als sich noch nicht einmal annähernd andeutete, wie die Lage im November sein wird.
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