Google meldet eigenes 'Lockscreen'-Patent an
Der jüngste Angriff von Apple gegen Android richtet sich nicht nur gegen die Hardware-Partner von Google, sondern attackiert das Betriebssystem selbst. Eines der umstrittenen Patente ist das so genannte "Slide to Unlock"-Feature.
Nachdem Apple das Patent für die derzeit auf den meisten Smartphones eingesetzte "Slide to Unlock"-Funktionen zugesprochen bekommen hat und dieses Schutzrecht auch gleich eingesetzt hat, um gegen das Google Nexus vorzugehen, reagiert der Suchmaschinenriese mit einem eigenen Patentantrag.
Google: Eigenes Android-Patent zum Bildschirm-Entsperren
Wie 'Patently Apple' berichtet, hat Google Anfang des Monats beim "US Patent and Trademark Office" (USPTO) einen Antrag gestellt, sich eine vergleichbare Technologie schützen zu lassen. Betitelt ist der Patentantrag mit "Input to Locked Computing Device", was darauf hinweist, dass die Technologie nicht nur bei Smartphones und Tablets geschützt werden soll, sondern auch bei Desktop-Rechnern und Notebooks.
Der von Google entwickelte Modus erinnert stark an das System, das der taiwanesische Hersteller HTC bei seiner eigenen Android-Nutzeroberfläche Sense 3.0 einsetzt: Und zwar kann der Bildschirm entsperrt werden, indem man eine Anwendung bzw. das Symbol der App in einen bestimmen Bereich des Bildschirms zieht.
Auf diese Weise wird nicht nur das Display entsperrt, sondern auch gleich die entsprechende Anwendung gestartet. Das dürfte auch mit speziellen "Befehlen" funktionieren, es lässt sich also auch ein Anruf zu einem bestimmten Kontakt derartig starten.
Wie genau Google die Technologie künftig einbauen wird, ist aus dem Patentantrag nicht ersichtlich, aufgeführt werden nämlich mehrere mögliche Varianten. Offizielle Angaben seitens Google wurden nicht gemacht, weshalb auch nicht klar ist, ob die die neue Methode zum Entsperren noch im Rahmen von Android 4.0 ("Ice Cream Sandwich") oder erst bei Android 5.0 ("Jelly Bean") eingeführt wird.
Google: Eigenes Android-Patent zum Bildschirm-Entsperren
Wie 'Patently Apple' berichtet, hat Google Anfang des Monats beim "US Patent and Trademark Office" (USPTO) einen Antrag gestellt, sich eine vergleichbare Technologie schützen zu lassen. Betitelt ist der Patentantrag mit "Input to Locked Computing Device", was darauf hinweist, dass die Technologie nicht nur bei Smartphones und Tablets geschützt werden soll, sondern auch bei Desktop-Rechnern und Notebooks.
Der von Google entwickelte Modus erinnert stark an das System, das der taiwanesische Hersteller HTC bei seiner eigenen Android-Nutzeroberfläche Sense 3.0 einsetzt: Und zwar kann der Bildschirm entsperrt werden, indem man eine Anwendung bzw. das Symbol der App in einen bestimmen Bereich des Bildschirms zieht.
Auf diese Weise wird nicht nur das Display entsperrt, sondern auch gleich die entsprechende Anwendung gestartet. Das dürfte auch mit speziellen "Befehlen" funktionieren, es lässt sich also auch ein Anruf zu einem bestimmten Kontakt derartig starten.
Wie genau Google die Technologie künftig einbauen wird, ist aus dem Patentantrag nicht ersichtlich, aufgeführt werden nämlich mehrere mögliche Varianten. Offizielle Angaben seitens Google wurden nicht gemacht, weshalb auch nicht klar ist, ob die die neue Methode zum Entsperren noch im Rahmen von Android 4.0 ("Ice Cream Sandwich") oder erst bei Android 5.0 ("Jelly Bean") eingeführt wird.
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