Google & Cookies:
IE 'ist weitgehend unbrauchbar'
Nur wenige Tage nachdem das Wall Street Journal Google, Facebook und andere Seiten vorgeworfen hat, die Cookie-Restriktionen in Apples Safari-Browser zu umgehen, behauptet Microsoft nun ähnliches vom Internet Explorer. Google hat gekontert und nannte die Cookie-Technologie des IE "weitgehend unbrauchbar".
Die Vorwürfe in Bezug auf den Safari-Browser musste Google zugeben und nannte den Umgang mit den Cookies auf dem Apple-Browser einen Fehler. Ganz anders reagiert der Suchmaschinenriese im Fall des Internet Explorers und bezeichnete die P3P-Cookie-Technologie des IE als unbrauchbar und veraltet.
Zuvor hatte Microsoft im 'IEBlog' dem Suchmaschinenbetreiber und (in diesem Fall) vor allem Werbedienstleister vorgeworfen, dass Google die Nutzer-Einstellungen hinsichtlich Cookies umgehen würde. Demnach würde Google eine unübliche P3P-Cookie-Policy (P3P steht für das vom W3C als Standard gesetzt 'Platform for Privacy Preferences Project') einsetzen. Microsoft meint, dass Googles Umgang mit Cookies nicht einmal eine echte Policy wäre, sondern lediglich ein "Statement". Dadurch sei es Google möglich, Cookies zu setzen, ohne geblockt zu werden.
Schon zuvor hatte sich Microsoft gegen Google in Position gebracht und den Bericht über das "Safari-Hacking" dazu genutzt, den eigenen Internet Explorer 9 als besonders sicheren Browser ins Spiel zu bringen. Der IE9 verfügt laut Microsoft über eine sogenannte Tracking-Protection, die verhindern soll, dass das Nutzungsverhalten von Werbeanbietern aufgezeichnet werden kann. Diese ist allerdings per Default nicht aktiviert, in den Standardeinstellungen sei es deshalb leicht möglich, P3P zu manipulieren.
Gegenüber 'The Verge' wehrt sich Google nun mit aller Entschiedenheit gegen die Microsoft-Vorwürfe. Wie bereits erwähnt, nannte Google die P3P-Cookie-Technologie von Microsoft als "weitgehend unbrauchbar" und das schon lange, nämlich praktisch bereits seit der Einführung des Standards vor rund zehn Jahren.
Das Google-Statement zitiert auch eine Untersuchung der US-Uni Carnegie Mellon, das besagt, dass mehr als 11.000 Websites keine gültige P3P-Policy einsetzen würden. Google bringt dabei auch Größen wie Amazon und Facebook, auch diese würden P3P umgehen. Dabei sagen sowohl Google als auch Facebook, dass P3P ihre modernen Webdienste nicht unterstütze und deshalb für sie im Wesentlichen unbrauchbar sei.
Zuvor hatte Microsoft im 'IEBlog' dem Suchmaschinenbetreiber und (in diesem Fall) vor allem Werbedienstleister vorgeworfen, dass Google die Nutzer-Einstellungen hinsichtlich Cookies umgehen würde. Demnach würde Google eine unübliche P3P-Cookie-Policy (P3P steht für das vom W3C als Standard gesetzt 'Platform for Privacy Preferences Project') einsetzen. Microsoft meint, dass Googles Umgang mit Cookies nicht einmal eine echte Policy wäre, sondern lediglich ein "Statement". Dadurch sei es Google möglich, Cookies zu setzen, ohne geblockt zu werden.
Schon zuvor hatte sich Microsoft gegen Google in Position gebracht und den Bericht über das "Safari-Hacking" dazu genutzt, den eigenen Internet Explorer 9 als besonders sicheren Browser ins Spiel zu bringen. Der IE9 verfügt laut Microsoft über eine sogenannte Tracking-Protection, die verhindern soll, dass das Nutzungsverhalten von Werbeanbietern aufgezeichnet werden kann. Diese ist allerdings per Default nicht aktiviert, in den Standardeinstellungen sei es deshalb leicht möglich, P3P zu manipulieren.
Gegenüber 'The Verge' wehrt sich Google nun mit aller Entschiedenheit gegen die Microsoft-Vorwürfe. Wie bereits erwähnt, nannte Google die P3P-Cookie-Technologie von Microsoft als "weitgehend unbrauchbar" und das schon lange, nämlich praktisch bereits seit der Einführung des Standards vor rund zehn Jahren.
Das Google-Statement zitiert auch eine Untersuchung der US-Uni Carnegie Mellon, das besagt, dass mehr als 11.000 Websites keine gültige P3P-Policy einsetzen würden. Google bringt dabei auch Größen wie Amazon und Facebook, auch diese würden P3P umgehen. Dabei sagen sowohl Google als auch Facebook, dass P3P ihre modernen Webdienste nicht unterstütze und deshalb für sie im Wesentlichen unbrauchbar sei.
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