Jan Delay: Abmahnanwälte sind "miese Schweine"
Für viel Aufregung hat der Musiker Jan Delay gesorgt. Über Facebook und Google+ hat der Beginner-MC und Solokünstler Abmahnanwälte als "miese Schweine" bezeichnet. In einem zweiten Beitrag schwächte er dann die Meldung ab, allerdings nur leicht.
Da dürfte das Telefon von Jan Phillip Eißfeldt, wie Jan Delay im bürgerlichen Namen heißt, am Wochenende sturmgeläutet haben. Vertreter seiner Plattenfirma Universal dürften nämlich mit den Aussagen des Hamburger Musikers nicht gerade glücklich gewesen sein.
Jan Delay hatte in einem auf 'Facebook' und 'Google+' veröffentlichten Beitrag die Praktiken von Abmahnanwälten scharf kritisiert. Der Rapper und Sänger schrieb, dass es im Vorjahr 800.000 Abmahnverfahren wegen illegaler Downloads gegeben habe. 1,2 Milliarden Euro sollen 2010 so zusammengekommen sein.
Jan Delay: 'Nicht beim Saugen erwischen lassen'
Die Profiteure seien dabei aber nicht die Künstler selbst, sondern vor allem die Abmahnanwälte und die Plattenfirmen: "Windige Anwälte beschäftigen Billiglöhner, die den ganzen Tag nix anderes tun als IP-Adressen von illegalen Saugern aufzuschreiben um diese mit einem Bußgeldbescheid von durchschnittlich 1500 Euro abzumahnen und mit Gerichtsverfahren zu drohen falls nicht gezahlt wird", schrieb Jan Delay in seinem ersten Beitrag und rief schließlich auf: "Saugt bitte alle ruhig weiter und lasst euch nicht erwischen!"
Wenig später musste er allerdings (ein kleines Stückchen) zurückrudern und präzisierte seinen Meldung in einem zweiten 'Beitrag': "Oooops… Da hab ich ja was losgetreten. Es war vielleicht ein wenig impulsiv, deshalb hier ein paar Ergänzungen und Verdeutlichungen: Ich rufe nicht dazu auf grundsätzlich Musik zu klauen! Ich rufe dazu auf, sich nicht beim Saugen von schlechter - oder ohne Herzblut gemachter Musik erwischen zu lassen!"
Seine Plattenfirma habe ihn darauf hingewiesen, dass er auf seiner letzten Abrechnung einen "nicht gerade geringen Betrag aus solcherlei Erlösen" vorgefunden hätte, was er peinlicherweise, wie der Musiker zugibt, nicht gewusst habe. Da er dieses "Kriegsgewinnler-Geld" aber nicht wolle, werde er dieses jetzt und auch in Zukunft spenden.
Bei seiner System-Kritik blieb er aber: Das Abmahnmodell zocke vor allem "Kids und Studenten" ab und sei als Abschreckungsmaßnahme ungeeignet. Die beteiligten Plattenfirmen und Institutionen sollen sich an einen Tisch setzen und ein System entwickeln, das für alle gerecht ist. Mehrfach betonte er allerdings, dass man Musik, die man gut findet, kaufen soll.
Jan Delay hatte in einem auf 'Facebook' und 'Google+' veröffentlichten Beitrag die Praktiken von Abmahnanwälten scharf kritisiert. Der Rapper und Sänger schrieb, dass es im Vorjahr 800.000 Abmahnverfahren wegen illegaler Downloads gegeben habe. 1,2 Milliarden Euro sollen 2010 so zusammengekommen sein.
Jan Delay: 'Nicht beim Saugen erwischen lassen'
Die Profiteure seien dabei aber nicht die Künstler selbst, sondern vor allem die Abmahnanwälte und die Plattenfirmen: "Windige Anwälte beschäftigen Billiglöhner, die den ganzen Tag nix anderes tun als IP-Adressen von illegalen Saugern aufzuschreiben um diese mit einem Bußgeldbescheid von durchschnittlich 1500 Euro abzumahnen und mit Gerichtsverfahren zu drohen falls nicht gezahlt wird", schrieb Jan Delay in seinem ersten Beitrag und rief schließlich auf: "Saugt bitte alle ruhig weiter und lasst euch nicht erwischen!"
Wenig später musste er allerdings (ein kleines Stückchen) zurückrudern und präzisierte seinen Meldung in einem zweiten 'Beitrag': "Oooops… Da hab ich ja was losgetreten. Es war vielleicht ein wenig impulsiv, deshalb hier ein paar Ergänzungen und Verdeutlichungen: Ich rufe nicht dazu auf grundsätzlich Musik zu klauen! Ich rufe dazu auf, sich nicht beim Saugen von schlechter - oder ohne Herzblut gemachter Musik erwischen zu lassen!"
Seine Plattenfirma habe ihn darauf hingewiesen, dass er auf seiner letzten Abrechnung einen "nicht gerade geringen Betrag aus solcherlei Erlösen" vorgefunden hätte, was er peinlicherweise, wie der Musiker zugibt, nicht gewusst habe. Da er dieses "Kriegsgewinnler-Geld" aber nicht wolle, werde er dieses jetzt und auch in Zukunft spenden.
Bei seiner System-Kritik blieb er aber: Das Abmahnmodell zocke vor allem "Kids und Studenten" ab und sei als Abschreckungsmaßnahme ungeeignet. Die beteiligten Plattenfirmen und Institutionen sollen sich an einen Tisch setzen und ein System entwickeln, das für alle gerecht ist. Mehrfach betonte er allerdings, dass man Musik, die man gut findet, kaufen soll.
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