Flugzeug-Schmiede MiG stellt 3D-Flugsimulator vor
Der russische Flugzeug-Hersteller RAC MiG, der durch seine Kampfflugzeuge weltberühmt wurde, hat auf der Dubai Air Show den ersten Simulator für die Pilotenausbildung vorgestellt, der mit modernen 3D-Technologien arbeitet. Dieser soll die Qualität der Schulungseinheiten deutlich verbessern.
Entsprechende Systeme bieten schon seit einiger Zeit ein hohes Maß an Realismus. Die Umgebung außerhalb des Cockpits war allerdings bisher stets eine herkömmliche 2D-Projektion. Der neue Simulator von MiG ermöglicht den Flugschülern nun aber auch die Möglichkeit, die simulierte Umgebung räumlich zu erfassen, berichtete das Magazin 'GizMag'.
MiG 29: 3D-Simulator
Dies soll die bisher bestehenden Schwierigkeiten beseitigen, Entfernungen und Größe von Objekten in der virtuellen Umgebung abzuschätzen. Insbesondere Manöver, die dem Piloten in dieser Hinsicht viel Können abverlangen, sollen so besser trainiert werden können. Beispiele hierfür sind die Annäherung an ein anderes Flugzeug zum Betanken in der Luft oder die Landung auf einem Flugzeugträger.
Für die räumliche Darstellung greift man bei MiG im Grunde auf die gleiche Technologie zurück, die auch in 3D-Kinos zum Einsatz kommt. Die Pilotenbrille im Simulator ist mit Polarisationsfiltern ausgestattet, durch die jedem Auge ein separates Bild präsentiert werden kann.
Das Unternehmen ist der erste Anbieter eines entsprechenden Systems. Dieses wird inklusive eines originalgetreuen Cockpits der MiG 29 geliefert. Auf der Flugzeugmesse in Dubai konnten die Besucher selbst in den Simulator steigen und zu einem Probeflug starten.
MiG war früher ein staatliches Unternehmen und belieferte neben dem russischen Militär auch zahlreiche andere Staaten - vor allem im Ostblock - mit Kampfflugzeugen. Heute handelt es sich um eine Aktiengesellschaft, die auf dem Weltmarkt tätig ist. Die MiG 29 ist beispielsweise aktuell in 25 Ländern im Einsatz.
MiG 29: 3D-Simulator
Dies soll die bisher bestehenden Schwierigkeiten beseitigen, Entfernungen und Größe von Objekten in der virtuellen Umgebung abzuschätzen. Insbesondere Manöver, die dem Piloten in dieser Hinsicht viel Können abverlangen, sollen so besser trainiert werden können. Beispiele hierfür sind die Annäherung an ein anderes Flugzeug zum Betanken in der Luft oder die Landung auf einem Flugzeugträger.
Für die räumliche Darstellung greift man bei MiG im Grunde auf die gleiche Technologie zurück, die auch in 3D-Kinos zum Einsatz kommt. Die Pilotenbrille im Simulator ist mit Polarisationsfiltern ausgestattet, durch die jedem Auge ein separates Bild präsentiert werden kann.
Das Unternehmen ist der erste Anbieter eines entsprechenden Systems. Dieses wird inklusive eines originalgetreuen Cockpits der MiG 29 geliefert. Auf der Flugzeugmesse in Dubai konnten die Besucher selbst in den Simulator steigen und zu einem Probeflug starten.
MiG war früher ein staatliches Unternehmen und belieferte neben dem russischen Militär auch zahlreiche andere Staaten - vor allem im Ostblock - mit Kampfflugzeugen. Heute handelt es sich um eine Aktiengesellschaft, die auf dem Weltmarkt tätig ist. Die MiG 29 ist beispielsweise aktuell in 25 Ländern im Einsatz.
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Christian Kahle
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