Technik im Flugzeug:
US-Behörde überprüft Verbot
"Wir bitten Sie alle technischen Geräte bei Start und Landung auszuschalten", lautet jener Satz, den Flugreisende regelmäßig zu hören bekommen. Die technische Grundlage dafür ist allerdings eher dünn, es ist nicht bewiesen, dass iPad, Kindle, Blackberry und Co. tatsächlich die Flugzeugelektronik stören können.
Wie die US-Tageszeitung 'New York Times' (NYT) schreibt, will die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) einen "frischen Blick" auf die Bestimmungen hinsichtlich technischer Geräte an Bord von Flugzeugen werfen.
Die mögliche Neubewertung von Unterhaltungselektronik an Bord von (US-)Flugzeugen betrifft allerdings nur E-Reader, Tablets und ähnliche Geräte dieser Art. Smartphones und Handys will die FAA auch weiterhin nicht an Bord der Flugzeuge haben. Bei den zuvor genannten Geräten könnte sich nun aber etwas bewegen.
Bisher, so schreibt die NYT habe die Behörde Fragen nach den Gründen für diesen Technik-Bann im Prinzip mit ein wenig aussagekräftigen "Darum!" beantwortet. So habe die FAA zwar bisher keine Beweise finden können, dass Flugzeuge durch Konsumenten-Elektronik tatsächlich gestört würden, aber eben auch keine, die das Gegenteil beweisen, also dass technische Gadgets völlig unbedenklich seien. Da man aber in diesem Fall kein Risiko eingehen will, ist das Verbot so restriktiv.
Derzeit ist es höchst aufwändig, eine "Zulassung" für ein technisches Gerät für ein Flugzeug zu bekommen: Jedes einzelne Modell muss zuvor auf Unbedenklichkeit getestet werden und zwar während eines Fluges ohne Passagiere. Das ist allerdings nicht alles: Eine Fluglinie muss ein Gerät zusätzlich auf allen Maschinen ihrer Flotte testen.
Verständlicherweise zögern die Fluglinien allerdings, solche zeit- und vor allem kostenintensiven Tests durchzuführen. Die Federal Aviation Administration will sich der Sache nun annehmen und gemeinsam mit Herstellern von Unterhaltungselektronik, Flugzeugen und Bordelektronik sowie Fluglinien, Piloten, Flugbegleitern und Passagieren die Bestimmungen "neu bewerten". Zuletzt habe die FAA 2006 Tests dieser Art durchgeführt, schreibt die NYT, allerdings gab es zu dieser Zeit noch keine iPads oder Kindles.
Die mögliche Neubewertung von Unterhaltungselektronik an Bord von (US-)Flugzeugen betrifft allerdings nur E-Reader, Tablets und ähnliche Geräte dieser Art. Smartphones und Handys will die FAA auch weiterhin nicht an Bord der Flugzeuge haben. Bei den zuvor genannten Geräten könnte sich nun aber etwas bewegen.
Bisher, so schreibt die NYT habe die Behörde Fragen nach den Gründen für diesen Technik-Bann im Prinzip mit ein wenig aussagekräftigen "Darum!" beantwortet. So habe die FAA zwar bisher keine Beweise finden können, dass Flugzeuge durch Konsumenten-Elektronik tatsächlich gestört würden, aber eben auch keine, die das Gegenteil beweisen, also dass technische Gadgets völlig unbedenklich seien. Da man aber in diesem Fall kein Risiko eingehen will, ist das Verbot so restriktiv.
Derzeit ist es höchst aufwändig, eine "Zulassung" für ein technisches Gerät für ein Flugzeug zu bekommen: Jedes einzelne Modell muss zuvor auf Unbedenklichkeit getestet werden und zwar während eines Fluges ohne Passagiere. Das ist allerdings nicht alles: Eine Fluglinie muss ein Gerät zusätzlich auf allen Maschinen ihrer Flotte testen.
Verständlicherweise zögern die Fluglinien allerdings, solche zeit- und vor allem kostenintensiven Tests durchzuführen. Die Federal Aviation Administration will sich der Sache nun annehmen und gemeinsam mit Herstellern von Unterhaltungselektronik, Flugzeugen und Bordelektronik sowie Fluglinien, Piloten, Flugbegleitern und Passagieren die Bestimmungen "neu bewerten". Zuletzt habe die FAA 2006 Tests dieser Art durchgeführt, schreibt die NYT, allerdings gab es zu dieser Zeit noch keine iPads oder Kindles.
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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