Androids 'Face Unlock' kann ausgetrickst werden
Das mit Android 4.0 eingeführte Sicherheitsfeature der Gesichtserkennung zum Entsperren eines Smartphones ist nicht sicher. Wie Blogger 'SoyaCincau' nun herausgefunden hat, kann man es leicht mit einem Foto des Handy-Besitzers austricksen.
Der neue "Face Unlock"-Modus soll Android-Handys noch besser vor nicht-autorisierten Zugriffen schützen. Das Handy aktiviert dazu die Frontkamera sowie die Gesichtserkennung, nur wenn der echte Nutzer vom Smartphone "gesehen" wird, wird der Bildschirm entsperrt.
In einem Video demonstriert SoyaCincau aber nun wie leicht das System umgangen werden kann: Dazu reicht ein zweites Handy (in diesem Fall war es ein Samsung Galaxy Note) mit einem Foto des Nutzers auf dem Bildschirm. Dieses hält man dann vor das Android-4.0-Handy (getestet wurde mit einem Galaxy Nexus) und schon glaubt das mittels "Face Unlock" gesperrte Gerät, dass es sich um den echten Nutzer handelt.
SoyaCincau betont, dass es sich definitiv um keinen Trick handelt. Das Video wurde allerdings auf einer Präsentation des (noch unveröffentlichten) Galaxy Nexus aufgenommen, weshalb der Test vorerst nicht wiederholt werden konnte. Auf die Idee brachte den Blogger eine Frage via Twitter, ob sich die Funktion mit einem Foto umgehen lässt. Weil er aber kein (analoges) Bild mitgebracht hatte, nahm der Blogger ein digitales, was aber ebenso gut klappte.
Eine Rückfrage von 'Cnet' bei Google ergab, dass die Funktion noch als experimentell angesehen wird. Der Google-Sprecher betonte dabei, dass "Face Unlock" derzeit nicht so sicher sei wie ein Muster, PIN oder Passwort. Es sei sogar denkbar, dass "jemand, der einem ähnlich sieht, das Handy entsperren könnte."
Bereits vor rund einem Monat hatte CyanogenMod-Entwickler Koushik Dutta behauptet, dass sich die Funktion mit einem simplen Foto hacken lässt. Tim Bray vom Android-Team hatte zwar damals per Tweet geleugnet, dass ein Foto ausreiche ("Nope. Vertrau/Glaub's uns"), nun dürfte aber das Gegenteil bewiesen worden sein.
Siehe auch: Android 4.0 'Ice Cream Sandwich' im Detail
Im WinFuture-Preisvergleich: Galaxy Nexus 16 GB
In einem Video demonstriert SoyaCincau aber nun wie leicht das System umgangen werden kann: Dazu reicht ein zweites Handy (in diesem Fall war es ein Samsung Galaxy Note) mit einem Foto des Nutzers auf dem Bildschirm. Dieses hält man dann vor das Android-4.0-Handy (getestet wurde mit einem Galaxy Nexus) und schon glaubt das mittels "Face Unlock" gesperrte Gerät, dass es sich um den echten Nutzer handelt.
SoyaCincau betont, dass es sich definitiv um keinen Trick handelt. Das Video wurde allerdings auf einer Präsentation des (noch unveröffentlichten) Galaxy Nexus aufgenommen, weshalb der Test vorerst nicht wiederholt werden konnte. Auf die Idee brachte den Blogger eine Frage via Twitter, ob sich die Funktion mit einem Foto umgehen lässt. Weil er aber kein (analoges) Bild mitgebracht hatte, nahm der Blogger ein digitales, was aber ebenso gut klappte.
Eine Rückfrage von 'Cnet' bei Google ergab, dass die Funktion noch als experimentell angesehen wird. Der Google-Sprecher betonte dabei, dass "Face Unlock" derzeit nicht so sicher sei wie ein Muster, PIN oder Passwort. Es sei sogar denkbar, dass "jemand, der einem ähnlich sieht, das Handy entsperren könnte."
Bereits vor rund einem Monat hatte CyanogenMod-Entwickler Koushik Dutta behauptet, dass sich die Funktion mit einem simplen Foto hacken lässt. Tim Bray vom Android-Team hatte zwar damals per Tweet geleugnet, dass ein Foto ausreiche ("Nope. Vertrau/Glaub's uns"), nun dürfte aber das Gegenteil bewiesen worden sein.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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