Ballmer bekommt für 2011 nur den halben Bonus
Die Bonus-Zahlungen an Microsoft-Chef Steve Ballmer umfassen für das abgelaufene Geschäftsjahr nicht den vollen Umfang. Der Aufsichtsrat gesteht ihm lediglich 50 Prozent des Möglichen zu. Abstriche muss Ballmer wegen einiger nicht besonders gut laufender Geschäftsbereiche hinnehmen.
Neben seinem Jahresgehalt von 682.500 Dollar erhält Ballmer damit für die letzten zwölf Monate noch einmal die gleiche Summe ausgezahlt. Der höchstmögliche Betrag würde beim Doppelten des Jahresgehaltes liegen, teilte der Aufsichtsrat in eine Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht mit.
Positiv wurde Ballmer die erfolgreichen Markteinführungen der Bewegungssteuerung Kinect sowie des Online-Anwendungspaketes Office 365 angerechnet. Hinzu kämen die Fortschritte, die Microsoft mit der Cloud-Plattform Windows Azure sowie der Suchmaschinen-Plattform Bing macht. Erfreut zeigte sich der Aufsichtsrat insbesondere darüber, dass Microsoft im Cloud-Computing durchaus das Potenzial eines Marktführers habe.
Hoch angerechnet wurden dem Microsoft-Chef auch verschiedene Partnerschaften, die den Spielraum für die zukünftige Geschäftsentwicklung erweitern. Explizit genannt wurden hierbei Facebook und Nokia. Abzüge verursachten allerdings die geringe Nachfrage nach Windows Phone 7-Handys sowie die stagnierenden Einnahmen bei Windows und Windows Live.
Der Aufsichtsrat merkte in seinem Schreiben, dass insbesondere die Anleger im Vorfeld der Jahreshauptversammlung ausgiebig informieren soll, allerdings auch explizit an, dass Ballmer im Grunde unterbezahlt ist. Manager auf vergleichbarem Posten und mit ähnlichen Leistungen würden in anderen Bereichen der Wirtschaft durchaus mit Jahresgehältern von durchschnittlich 1,4 Millionen Dollar und Bonuszahlungen von maximal 4,5 Millionen Dollar rechnen können.
Allerdings dürfte es Ballmer kaum schmerzen, dass er weniger verdient als seine Kollegen. Immerhin steht er auf der Liste der reichsten Menschen der Welt auf Rang 46. Sein Vermögen wird auf 14,5 Milliarden Dollar geschätzt.
Positiv wurde Ballmer die erfolgreichen Markteinführungen der Bewegungssteuerung Kinect sowie des Online-Anwendungspaketes Office 365 angerechnet. Hinzu kämen die Fortschritte, die Microsoft mit der Cloud-Plattform Windows Azure sowie der Suchmaschinen-Plattform Bing macht. Erfreut zeigte sich der Aufsichtsrat insbesondere darüber, dass Microsoft im Cloud-Computing durchaus das Potenzial eines Marktführers habe.
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Der Aufsichtsrat merkte in seinem Schreiben, dass insbesondere die Anleger im Vorfeld der Jahreshauptversammlung ausgiebig informieren soll, allerdings auch explizit an, dass Ballmer im Grunde unterbezahlt ist. Manager auf vergleichbarem Posten und mit ähnlichen Leistungen würden in anderen Bereichen der Wirtschaft durchaus mit Jahresgehältern von durchschnittlich 1,4 Millionen Dollar und Bonuszahlungen von maximal 4,5 Millionen Dollar rechnen können.
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Christian Kahle
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